Polizeibericht 31.07.2017

Bamberg-Stadt:

 

BAMBERG. Weil er einen 35-Jährigen am frühen Sonntagmorgen in der Innenstadt mit Schlägen und Tritten erheblich verletzt hat, sitzt ein 28 Jahre alter Mann nach Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft Bamberg jetzt in Untersuchungshaft. Auch ein 19-jähriger mutmaßlicher Mittäter muss sich strafrechtlich verantworten. Ihr Opfer schwebt weiter in Lebensgefahr. Die Gruppe, zu der auch die beiden 19 und 28 Jahre alten Männer gehörten, hielt sich gegen 4.45 Uhr in der Oberen Sandstraße nahe des Haupteingangs der Justizvollzugsanstalt Bamberg auf. Nach bisherigen Ermittlungen kam es mit weiteren Leuten zu einem verbalen Streit, der in einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem leichter Verletzten endete. Nach einigen Minuten prallten die Kontrahenten jedoch erneut aufeinander. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Kripobeamten schlug vor allem der 28-jährige Bamberger massiv auf seinen 35 Jahre alten Gegner ein und fügte dann dem am Boden Liegenden zudem mehrere Tritte gegen den Kopf zu. Inwieweit der 19-Jährige an dem gewaltsamen Übergriff beteiligt war, wird derzeit noch ermittelt. Als die Einsatzkräfte eintrafen, lag das Opfer aus dem Landkreis Bamberg mit schwersten Kopfverletzungen am Boden. Passanten hatten zwischenzeitlich Erste Hilfe geleistet. Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt brachte der Rettungsdienst den Mann in ein Krankenhaus. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Polizisten in der Nähe die zwei Tatverdächtigen stellen und festnehmen. Nach umfassenden Ermittlungen des Fachkommissariats der Kripo Bamberg erging am Montagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gegen den 28 Jahre alten Haupttäter. Er sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt ein. Sein 19-jähriger Komplize aus dem Bamberger Landkreis muss sich ebenfalls wegen versuchten Totschlags verantworten. Personen, die den Übergriff am Sonntag, zirka 4.45 Uhr, in der Oberen Sandstraße, in der Nähe des Haupteingangs der JVA Bamberg beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 in Verbindung zu setzen.

 

Am Freitag, im Zeitraum von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr, wurde vor einem Anwesen in der Hans-Böckler-Straße ein schwarzes Kleinkraftrad der Marke Motor Corporation, Typ: Rexy 50, im Wert von 300 Euro gestohlen. Zeugenhinweise nimmt die PI Bamberg-Stadt unter der Tel. 0951/9129-210 entgegen.

 

Am Sonntagvormittag wurde einem 49-jährigen Mann, während eines Besuches im Bambados, das im Schrank aufbewahrte Portemonnaie entwendet. In dieser befanden diverse Kredit- und Bankkarten sowie 440 Euro Bargeld. Bislang steht noch nicht fest, wie der Täter die Tür zu dem Schrank geöffnet hat. Einige Zeit später wurde die Geldbörse des Geschädigten wieder aufgefunden, allerdings ohne das darin befindlich Bargeld. Die Polizei (0951/9129-210) sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall machen können.

 

Im Zeitraum von Freitag, 12.00 Uhr, bis Sonntag, 11.00 Uhr, haben bislang unbekannte Täter den Musikpavillon am Mühlwörth im Hain mit Graffiti besprüht. Da auch eine Menge Müll zurückgelassen wurde, entstanden die Graffitis möglicherweise im Verlauf einer Feier am vergangenen Wochenende. Der Polizei liegen bereits Hinweise vor, die auf den möglichen Verursacher schließen lassen. Weitere Hinweise nimmt die PI Bamberg-Stadt unter der Rufnummer 0951/9129-210 entgegen.

 

 

Verkehrspolizei Bamberg:

 

A 73/HIRSCHAID, LKR. BAMBERG. Am Freitagnachmittag wurde auf der A 73 bei Hirschaid ein polnischer Kleinbus mit Anhänger, auf dem ein abgemeldeter Pkw geladen war, einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass der Pkw mangelhaft gesichert, die benutzen Spanngurte verschlissen sowie die gesamte Fahrzeugkombination überladen waren. Eine Prüfung der Auflaufbremse ergab, dass der fast zwei Tonnen schwere Anhänger praktisch ungebremst hinter dem Kombi mitgeführt wurde. Da weder der Anhänger noch der transportierte Pkw im Straßenverkehr eingesetzt werden dürfen wurden die Ladepapiere sichergestellt. Aufgrund der technischen Mängel wurde die Weiterfahrt untersagt. Nach einem teilweisen Ent- und Umladen des Transporters wurde die Weiterfahrt ohne Anhänger der insgesamt sieben Personen in Richtung Polen gestattet. Da ein gewerblicher Verkehr angenommen wird, muss der 36-jährige Fahrer mit einer Anzeige nach dem Fahrpersonalgesetz rechnen.

 

 

Bamberg-Land:

 

SCHLÜSSELFELD. Blechschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall am Sonntagvormittag an der Kreuzung Untere Hauptstraße / Brennender Stock. Dort missachtete ein 51-jähriger Toyota-Fahrer die Vorfahrt und prallte mit dem Pkw, VW Golf, einer 29-Jährigen zusammen. Beide Fahrzeugführer trugen keine Verletzungen davon.

 

PRIESENDORF. Vermutlich die tiefstehende Sonne war die Ursache dafür, dass am Sonntagabend im Kreuzungsbereich Hauptstraße / Kühtrieb ein 18-jähriger Autofahrer einen vorfahrtsberechtigten Pkw, Ford, übersah. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem glücklicherweise beide Fahrzeugführer unverletzt blieben, aber ein Schaden von etwa 5.000 Euro entstand.

 

HEILIGENSTADT. Eine böse Überraschung erlebte ein Autofahrer, als er am Sonntagnachmittag mit seinem in der Steinigstraße geparkten Pkw, Ford C-Max, wegfahren wollte. Zwischen 13.15 und 16.45 Uhr stieß ein noch unbekannter Verkehrsteilnehmer beim Linksabbiegen von der Ortsstraße „Hinteren Steinig“ in die „Steinigstraße“ gegen das abgestellte Auto. Obwohl ein Schaden von mindestens 1.000 Euro entstand, fuhr der Schadensverursacher davon.

Zeugen der Unfallflucht werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

 

ROSSDORF AM FORST. Bei Erntearbeiten auf einem abschüssigen Rapsfeld in der Ortsstraße „Kleeanger“ stürzte am Sonntagnachmittag, gegen 16.30 Uhr, ein Mähdrescher um. Dabei wurde der 73-jährige Fahrer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Da aus dem Mähdrescher Betriebsflüssigkeiten ausliefen, wurde die Feuerwehr Strullendorf verständigt. Zudem befand sich ein Mitarbeiter des Landratsamtes an der Unfallstelle und ordnete die Aushebung des verunreinigten Erdreiches an. Am Mähdrescher entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro.

 

WÜRGAU. Bei einer am Würgauer Berg durchgeführten Verkehrskontrolle wurde am späten Sonntagnachmittag ein 39-jähriger Motorradfahrer angehalten. Bei der Überprüfung der Honda Fireblade stellte sich heraus, dass der Dämpfereinsatz fehlte. Die Weiterfahrt wurde dem 39-Jährigen daraufhin untersagt; zudem wird er zur Anzeige gebracht.

 

 

Forchheim Stadt und Land:

 

LANDKREIS FORCHHEIM. Nur noch tot fanden am Montagnachmittag Einsatzkräfte der Polizei einen 57-Jährigen auf dem Walberla. Der Mann aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt wurde am Samstagnachmittag als vermisst gemeldet. Es liegen derzeit keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung vor. Nachdem sich Angehörige ernsthaft Sorgen um den verschwundenen 57-Jährigen machten verständigten sie die Polizei in Mittelfranken. Erste Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass sich der Mann im Landkreis Forchheim aufhält. Am Abend entdeckte eine Polizeistreife am Fuße des Walberala den verlassenen Wagen des Vermissten. Suchmaßnahmen mit Streifenbesatzungen, einem Hubschrauber sowie Flächen- und Personensuchhunden des Rettungsdienstes bis zum frühen Montagmorgen blieben zunächst ohne Ergebnis. Am Montagvormittag setzte die Polizei Ebermannstadt die Suchmaßnahmen mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers fort. Um die Mittagszeit entdeckte die Besatzung einen leblosen Körper am Fuße der sogenannten Geierswand. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass es sich hierbei um den 57-jährigen Vermissten handelt. Die Bergung des Toten erfolgte durch die Bergwacht mit Unterstützung des Polizeihubschraubers. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die weiteren Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Tod des Mannes übernommen. Hinweise auf Beteiligung Dritter liegen derzeit nicht vor.

 

Eggolsheim: Ein 20jähriger Krad-Fahrer befuhr am Sonntag Nachmittag die ST2260 vom Ebermannstadt aus kommend in Richtung Drügendorf. In einer Kurve schätzte er den Kurvenradius falsch ein und rutschte in den Kleintransporter eines entgegenkommenden Coburgers. Während der Fahrer des Kleintransporters unverletzt blieb, zog sich der Krad-Fahrer leichte Verletzungen zu. Der Gesamtschaden wurde auf 2500 Euro geschätzt.

 

Hausen: Eine 20jährige Audi-Fahrerin wollte am frühen Sonntag Abend von der Kirchenstraße auf die Burker Straße auffahren. Dabei dachte sie, dass ein von links kommender und vorfahrtsberechtigter VW-Fahrer abbremsen wollte und fuhr in die Straße ein. Es kam zum Unfall. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden wurde auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

 

Pinzberg: Durch unbekannte Täter wurde versucht den Geldbehälter eines Blumenfeldes ggü des Pinzberger Bahnhofs zu öffnen. Der Geldbehälter wurde hierbei teilweise aufgestochen und einiges an Geld herausgeschüttelt. Die genaue Höhe des Entwendungsschadens ist nicht bekannt. Zeugen werden gebeten, sich bei der PI Forchheim zu melden.

 

Forchheim/Burk: An der Baustelle am Ortsausgang Burk wurde von einem dortigen Bauwagen die Türe aufgebrochen und der Innenraum durchwühlt. Ob etwas entwendet wurde, bedarf noch weiterer Ermittlungen.

 

Forchheim: Vom Sonntag, den 09.07. bis zum Sonntag, den 30.07.17 wurde in der Karl-Bröger-Straße von einem silbernen Daimler der linke Außenspiegel abgerissen. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 150,– Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der PI Forchheim zu melden.

 

Forchheim: Gegen 23:45 Uhr teilte ein 23jähriger Forchheimer mit, dass er im Treppenhaus seines Wohnanwesens überfallen worden und ihm seine Geldbörse und sein Schlüsselbund geraubt worden wäre. Der mit 1,6 Promille alkoholisierte Geschädigte teilte den eingesetzten Beamten vor Ort mit, dass er von einem unbekannten Täter einen Schlag gegen den Hinterkopf erhalten und kurzfristig das Bewusstsein verloren hätte. Die angeblich geraubten Gegenstände konnten jedoch unmittelbar am „Tatort“ aufgefunden und dem vermeintlichen Geschädigten wieder ausgehändigt werden. Auch das Bargeld befand sich noch vollständig im Geldbeutel.

 

Ein 28jähriger Forchheimer musste mit fast 3 Promille in Gewahrsam genommen werden, nachdem er auf dem Neder-Keller mit seinem Vater in Streit geraten war. Der 28jährige verhielt sich hierbei extrem aggressiv, sodass er anschließend in einer Haftzelle ausgenüchtert werden musste. Ebenfalls in Gewahrsam genommen wurde ein 16jähriger syrischer Flüchtling, der ebenso durch sein aggressives Verhalten am Neder-Keller auffällig geworden ist. Der Jugendliche, welcher bereits am Vorabend des Kellers verwiesen wurde und unter Alkoholeinfluss stand, zeigte sich gegenüber des Sicherheitsdienstes äußerst uneinsichtig. Er wurde schließlich dem zuständigen Betreuer seiner Jugendunterkunft übergeben.

 

Leutenbach: Sonntagfrüh befuhr ein 54-jähriger Motorradfahrer die Staatstraße von Kunreuth in Richtung Mittelehrenbach. In einer scharfen Rechtskurve verlor er die Kontrolle über seine Honda und stürzte auf die Fahrbahn. Letztendlich prallte der Fahrer nach etwa 20 Metern gegen den entgegenkommenden VW eines 62-Jährigen. Durch den Aufprall wurde der Motorradfahrer schwer verletzt. Der Autofahrer erlitt einen Schock. Beide Fahrzeugführer wurden ins Krankenhaus Forchheim verbracht. Während der Unfallaufnahme war die Straße für etwa zwei Stunden gesperrt. Der entstandene Schaden liegt bei etwa 13000 Euro.

 

Unterleinleiter: Ein 64-jähriger Motorradfahrer befuhr Sonntagnachmittag die Hauptstraße in Unterleinleiter. Beim Ortsausgang wollte er einen vorausfahrenden 41-jährigen VW-Fahrer überholen. Kurz nach dem Ausscheren bemerkte er einen entgegenkommenden VW eines 53-Jährigen und versuchte nach links auszuweichen. Es kam jedoch zu einem Streifvorgang zwischen der Fahrzeugfront des VWs und dem Motorradfahrer, wodurch dieser stürzte und sich schwer am Bein verletzte. Die beiden anderen Fahrzeugführer blieben unverletzt. Der Kradfahrer wurde ins Krankenhaus verbracht. Der entstandene Schaden liegt bei etwa 8000 Euro.

 

 

Oberfranken:

 

BINDLACH, LKR. BAYREUTH / SACHSEN. Der in der Nacht zum Freitag in Bindlach gestohlene Porsche ist am Wochenende verlassen in Sachsen aufgefunden worden. Zwischen Donnerstagabend, 22.30 Uhr, und Freitagfrüh, gegen 6.45 Uhr entwendete der bislang unbekannte Täter den weißen Porsche Panamera in der Hirtenackerstraße in Bindlach. Am Samstag fiel das hochpreisige Auto Passanten in einem Gewerbegebiet im Bereich Zwickau auf. Von dem Fahrer fehlte bereits jede Spur. Verständigte Polizeibeamte überprüften den Wagen, der im Fahndungsbestand als gestohlen vermerkt war und stellten ihn daraufhin sicher. Die Kriminalpolizei Bayreuth führt weiterhin die Ermittlungen.

 

LANDKREIS KRONACH. Nach mehreren Überfällen in den Landkreisen Kronach und Coburg sowie im benachbarten thüringischen Sonneberg konnte die Kriminalpolizei Coburg am Wochenende einen Tatverdächtigen festnehmen. Der 30-Jährige sitzt seitdem auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg in Untersuchungshaft. Seit Oktober 2016 ereigneten sich in Stockheim, Neustadt b. Coburg und in Sonneberg sechs Fälle von bewaffneten Überfällen auf Ladengeschäfte. In allen Fällen forderte der Unbekannte unter Vorhalt einer Schusswaffe vom Kassenpersonal Bargeld und flüchtete anschließend. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben immer ergebnislos. Bei seinen Beutezügen raubte der jetzt Festgenommene Bargeld von mehreren tausend Euro. Im Zuge der geführten Ermittlungen ergaben sich für die Spezialisten des Raubkommissariats der Kripo Coburg auffällige Parallelen bei den Täterbeschreibungen und der jeweils geschilderten Vorgehensweise, so dass die Ermittlungsbehörden von einem Tatverdächtigen für alle Fälle ausgingen. Aufwendige Spurensicherungsmaßnahmen an den Tatorten, intensive Recherchen in polizeilichen Datenbanken, Auswertungen von Zeugenvernehmungen und Durchsuchungsmaßnahmen führten zur Identifizierung des 30-Jährigen aus dem Landkreis Sonneberg. Der Mann konnte am Freitagabend im Landkreis Kronach vorläufig festgenommen werden. Hierbei stellten die Ermittler auch Beweismittel sicher. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg erging am Samstagnachmittag Haftbefehl gegen den polizeibekannten Mann. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

 

 

Unterfranken:

 

B303 / SCHIRNDING, LKR. WUNSIEDEL. Beim Schmuggel von Crystal und Marihuana flog am späten Sonntagnachmittag ein Pärchen aus dem Landkreis Kulmbach auf. Beide waren in einem Taxi aus Tschechien eingereist, als Selber Schleierfahnder sie aus dem Verkehr zogen. Die Polizisten stoppten das tschechische Taxi gegen 17.30 Uhr auf der Bundesstraße B303 bei Schirnding. Anschließend nahmen sie insbesondere die beiden Fahrgäste, eine 39-jährige Frau und ihren 45 Jahre alten Freund, genau unter die Lupe. Der Verdacht, dass die beiden Drogen aus der Tschechischen Republik eingeschmuggelt haben, bestätigte sich wenig später in der Polizeidienststelle. In der Unterwäsche hatte der Mann, verpackt in Druckverschlusstüten, Marihuana im niedrigen zweistelligen Grammbereich versteckt. Seine Begleiterin händigte den Fahndern ein Tütchen mit einigen Gramm Crystal aus, das sie ebenfalls am Körper verborgen hatte. Nachdem die Beamten das Rauschgift sichergestellt hatten, fanden sie bei der Durchsuchung der Wohnung der beiden Tatverdächtigen noch Drogenutensilien. Beide Beschuldigte müssen sich nun wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

 

 

Mittelfranken:

 

Wie schnell Langfinger ihre diebischen Tentakel ausfahren zeigt der Fall eines Handtaschendiebstahls, der sich gestern Abend in der Rastanlage Aurach-Süd ereignete. Ein Tourist aus England hatte auf der Fahrt gen Süden in der Rastanlage Aurach-Süd eine Pause eingelegt. Seine Tasche, mit Reisedokumenten und Bargeld, hatte er in der Raststätte über die Stuhllehne gehängt. Gegen 20.00 Uhr setzte er seine Fahrt fort. Allerdings vergaß er seine Tasche. Als es ihm siedend heiß einfiel, fuhr er sofort zurück, es war jedoch bereits zu spät. In der halben Stunde seiner Abwesenheit hatte ein unehrlicher Finder die Wertsachen aus der Tasche entfernt. Damit wurde die Rast um über 600,- € teurer, als gedacht, denn den Betrag hatte der Geschädigte als Bargeld mitgeführt. Ärgerlich war zudem, dass mit der Brieftasche auch die Reisedokumente entwendet worden waren. Die Verkehrspolizei rät, das Reisegepäck stets in Griff- und Sichtweite zu behalten. Taschen, die über Stuhllehnen hängen, aber aus dem Blickwinkel des Eigentümers geraten sind, sind den Dieben ebenso leichte Beute, wie alleinstehendes Gepäck. Selbst wenn die Polizei später einen Täter ermitteln kann, ist die Urlaubsfreude erstmal hinüber, vom Aufwand der Ersatzbeschaffung von Ausweisen und Pässen ganz zu schweigen.

 

„Bei den hier angezeigten Meldungen handelt es sich um die Originalmeldungen der jeweiligen Polizeidienststellen. Die Inhalte wurden nicht von der Redaktion überarbeitet. radio-bamberg.de ist für die Inhalte nicht verantwortlich.“