Polizeibericht 23.03.2018

Bamberg Land:

 

SASSANFAHRT. Beim Einfahren auf den Julius-Ring übersah eine 46-jährige Autofahrerin am späten Donnerstagnachmittag eine von rechts kommende 11-jährige Radfahrerin. Bei dem Zusammenstoß verletzte sich die Schülerin leicht. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 550 Euro geschätzt.

 

HALLSTADT. Bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstagabend in der Lichtenfelser Straße wurde bei einem 48-jährigen Autofahrer Alkoholeinwirkung festgestellt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,34 Promille. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt.

 

BAMBERG. Aufgrund seiner drogentypischen Ausfallerscheinungen wurde ein 21-jähriger BMW-Fahrer bei einer Verkehrskontrolle im Hafengebiet am Freitag, in den frühen Morgenstunden, aus dem Verkehr gezogen. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Mit einer Anzeige wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz muss der Autofahrer jetzt rechnen.

 

 

Forchheim Stadt und Land:

 

Egloffstein. Zwischen Montagfrüh und Donnerstagmittag brachen bislang unbekannte Täter einen grünen VW-Bus auf, der auf dem Wanderparkplatz an der Talstraße abgestellt war. Aus dem Fahrzeug wurde das CD-Auto-Radio, Marke Pioneer, im Wert von etwa 100 Euro entwendet. Der angerichtete Schaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Wem sind verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise bitte an die PI Ebermannstadt, Tel.: 09194/73880.

 

Egloffstein. In der Nacht zum Donnerstag entwendeten bislang unbekannte Täter eine Überwachungskamera, die an einem Gebäude in der Badstraße angebracht war. Die Kamera, Marke Elro, im Wert von etwa 120 Euro wurde mit brachialer Gewalt aus der Wand gerissen. Wem ist etwas Verdächtiges aufgefallen? Zeugenmeldungen bitte an die PI Ebermannstadt, Tel.: 09194/73880.

 

FORCHHEIM. Wegen Ladendiebstahl hat sich ein 69-Jähriger zu verantworten, dessen Verhalten an Dreistigkeit und moralischer Bedenkenlosigkeit fast nicht zu überbieten ist. Er konnte am Donnerstagabend in einem Verbrauchermarkt an der Willy-Brandt-Allee dabei beobachtet werden, wie er sieben Mineralwasserflaschen ausschüttete, um schließlich das Leergut im Wert von 3,10 EUR am Pfandautomaten einzulösen.

 

FORCHHEIM. Zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei 18- und 45-jährigen Autofahrern kam es am Donnerstagabend im Innenstadtbereich. Nachdem der 45-Jährige offensichtlich nicht aus einem Parkplatz ausfahren konnte, obwohl die 18-Jährige mit ihrem Pkw bereits Platz gemacht hatte, hielt er an und beleidigte die junge Frau. Als sie ihn zur Rede stellte, wurden ihr wohl Schläge angedroht. Nachdem die 18-jährige deswegen um Hilfe rief, wollte sich der 45-Jährige mit seinem Pkw entfernen, was die 18-Jährige dazu veranlasste, sich vor dessen Fahrzeug zu stellen, um dieses zu fotografieren. Zu guter Letzt reagierte der 45-Jährige hierauf, indem er mehrfach auf die vor seinem Fahrzeug stehende Frau zufuhr und diese hierbei auch berührte. Ermittlungen wegen Beleidigung, versuchter Körperverletzung und Nötigung wurden aufgenommen.

 

 

Oberfranken:

 

A 9/BAYREUTH. Am Donnerstagabend musste ein ukrainischer Kurierfahrer sein verbotenes Springmesser bei der Polizei abgeben. Eine Fahndungsstreife der Verkehrspolizei Bayreuth hatte dieses während einer Kontrolle in der Mittelkonsole eines Kleintransporters an der Anschlussstelle Bayreuth Nord aufgefunden. Da das Springmesser dem Waffengesetz unterliegt, erwartet den 39-jährigen Mann eine Anzeige.

 

A 9/HIMMELKRON. Aufgrund von übermäßigem Alkoholkonsum musste ein 57-jähriger Pkw-Fahrer seine Fahrt beenden. Eine Streife der Verkehrspolizei überprüfte den 57-Jährigen aus Bernsdorf an der Rastanlage in Himmelkron, nachdem dieser zuvor durch starke Schlangenlinien während der Fahrt auffiel. Der Verdacht der beiden Beamten auf eine Trunkenheitsfahrt bestätigte sich durch einen Atemalkoholtest. Der Herr musste sich anschließend einer Blutentnahme unterziehen, den Schlüssel für sein Fahrzeug abgeben und bis zur Nüchternheit in einem Hotel nächtigen. Er wird wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

 

BAD STAFFELSTEIN, LKR. LICHTENFELS. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes entdeckten am Mittwochabend nach einem Notruf zwei leblose Körper in einem Einfamilienhaus. Ein Notarzt konnte nicht mehr helfen und stellte den Tod der beiden 57-jährigen Eheleute fest. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg haben die Ermittlungen aufgenommen. Im Zuge der umgehend aufgenommenen Ermittlungen erfolgte am Donnerstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Coburg eine Obduktion der beiden Toten. Nach bisherigen Erkenntnissen liegen den Ermittlern keinerlei Hinweise auf die Beteiligung weiterer Personen vor.

 

A9 / BAYREUTH. Mit einem unterschlagenen Auto war am späten Donnerstagabend ein 39-Jähriger auf der A9 unterwegs. Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth stellten das Auto sicher. Der Fahrer muss sich nun strafrechtlich verantworten. Der in München wohnende Mann war mit dem Mercedes kurz vor 23 Uhr auf der Autobahn in nördlicher Richtung unterwegs, als die Polizisten den Fahrer an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd kontrollierten. Eine Überprüfung der Kennzeichen am Wagen ergab dabei, dass er das Fahrzeug einer Münchner Firma seit Anfang des Jahres unterschlagen hat. Die Beamten übergaben ihn mit dem sichergestellten Wagen für die weiteren Ermittlungen an die Kriminalpolizei Bayreuth. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Unterschlagung.

 

COBURG. Opfer einer ausgeklügelten Betrugsmasche wurde in den vergangenen Wochen eine Frau aus Coburg. Sie überwies mehrere Tausend Euro auf verschiedene Konten, da sie glaubte, einen höheren Geldbetrag aus sichergestelltem Geld zu erhalten. Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt. Anfang März erhielt die 57-Jährige einen Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten aus Coburg. Da im Telefondisplay der Frau die tatsächliche Nummer der Coburger Polizei ersichtlich war, ging sie von der Echtheit des Anrufers aus. Der Unbekannte teilte ihr mit, dass gegen sie Ermittlungen wegen verschiedener Delikte laufen. Kurz darauf meldete sich ein weiterer Mann telefonisch, gab sich als Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Berlin aus und bestätigte der Frau die Angaben des ersten Anrufers. Auch hier erschien im Display die tatsächliche Telefonnummer der Berliner Staatsanwaltschaft. Der vermeintliche Staatsanwalt gab weiter an, dass der Frau aus einem hohen sichergestellten Millionenbetrag etliche zehntausend Euro zustünden und sie hierfür verschieden Beträge vorab als Gebühr überweisen solle. Tatsächlich überwies die Frau insgesamt mehrere tausend Euro über verschiedene Zahlungsdienstleister wie Western Union, MoneyGram oder RIA Euronet. Erst am Mittwoch wurde die Dame stutzig und ging zur Polizei. Dort klärte man die Frau über die Betrugsmasche auf. Das Kommissariat für Betrugsdelikte bei der Kripo Coburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

In diesem Zusammenhang warnt die oberfränkische Polizei:

  • Rufen Sie bei Zweifel direkt bei Ihrer Polizei oder der genannten Behörde an
  • Behörden werden Sie niemals telefonisch um Überweisungen bitten
  • Die Polizei wird niemals Transfers ins Ausland verlangen
  • Recherchieren Sie im Internet über Betrugsmaschen
  • Ziehen Sie frühzeitig Ihnen vertraute Personen hinzu

 

 

Mittelfranken:

Bundespolizei Nürnberg:

 

Die Laufer Polizei hat drei Männer festgenommen, die an der S-Bahn-Station Lauf West randaliert haben sollen. Die drei waren am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr von Zeugen dabei beobachtet worden, wie sie an der S-Bahn-Station mit Schottersteinen um sich warfen. Vor Ort nahmen die Polizeibeamten einen 21-jährigen Somalier und zwei Iraker im Alter von 16 und 22 Jahren fest. Die Männer stehen im Verdacht, zwei Scheiben von Infotafeln eingeworfen und das Gehäuse des Fahrausweisautomaten beschädigt zu haben. Der angerichtete Schaden beträgt etwa 2500 Euro.

 

Die Bundespolizei hat gegen die Steinewerfer ein Ermittlungsverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung eingeleitet

 

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