Polizeibericht 15.05.2017

Bamberg Stadt:

 

BAMBERG. Im Kinderwagen versteckt wollte am Spätnachmittag des Samstags eine 42-jährige Frau Lebensmittel im Wert von knapp 40 Euro aus einem Geschäft im Bamberger Osten schmuggeln. Sie wurde vom aufmerksamen Personal beobachtet und der Polizei überstellt.

 

BAMBERG. Am Samstagnachmittag wurde die Polizei über ein aufgebrochenes Kellerabteil in einem Mehrfamilienhaus in der Unteren Königstraße verständigt. Bei der Anzeigenaufnahme stellte sich dann heraus, dass ein Unbekannter seit dem 25. April insgesamt neun Kellerabteile in diesem Anwesen aufgehebelt hatte. Bislang ist nur bekannt, dass aus einem der betroffenen Kellerabteile Werkzeug und Bekleidung im Wert von etwa 700 Euro gestohlen wurde.

 

BAMBERG. Eine 79-jährige Mercedes-Fahrerin missachtete am Samstagnachmittag an der Einmündung Berliner Ring / Forchheimer Straße die rote Ampel und rammte in der Folge den Pkw einer vorfahrtsberechtigten Fiesta-Fahrerin. Die 61-jährige Unfallbeteiligte verletzte sich bei dem Unfall glücklicherweise nur leicht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 16.000 Euro und mussten abgeschleppt werden.

 

Bamberg. Die Kronacher Straße suchten sich Beamte der Operativen Ergänzungsdienste Bamberg am späten Freitagabend als Örtlichkeit für Geschwindigkeits- und Alkoholkontrollen aus. Bei erlaubten 50 km/h wurde der unverantwortlichste Pkw-Fahrer mit tatsächlich 124 km/h gemessen! Auf nicht viel schlechtere Spitzenwerte kamen zwei weitere Autofahrer mit 104 km/h und 86 km/h. Neben den Rasern kontrollierten die Beamten außerdem noch einen 68-jährigen Porschefahrer, der zwar nicht zu schnell, jedoch unter Alkoholeinfluss am Steuer saß. Ein Alkoholtest erbrachte einen Wert von 0,54 Promille. Die angetroffenen Verkehrsteilnehmer müssen nun mit satten Bußgeldern, Fahrverboten und Punkten rechnen.

 

Bamberg Land:

 

TIEFENHÖCHSTADT. Zu einem Verkehrsunfall mit ca. 15.000 Euro Blechschaden kam es am Samstagabend, gegen 17.30 Uhr. Verkehrswidrig wendete ein Volvo-Fahrer auf der Straße und übersah beim Wiedereinscheren einen Pkw, BMW. Beide Fahrzeuge prallten zusammen. Glücklicherweise wurde beim Zusammenstoß niemand verletzt.

 

WÜRGAU. Leichte Verletzungen zog sich am Samstagabend ein 17-jähriger Leichtkraftradfahrer zu, die im Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten. Am Würgauer Berg stürzte der Kradfahrer aus noch ungeklärter Ursache und rutschte in den Graben. Am Kraftrad Yamaha entstand Totalschaden in Höhe von ca. 600 Euro.

 

NEUHAUSEN. Schaden von ca. 10.000 Euro entstand am Samstagnachmittag bei einem Küchenbrand in einem Einfamilienhaus. Offensichtlich überhitztes Öl in einem Kochtopf verursachte ein Feuer, das auf die Küchenleiste sowie die Holzdecke übergriff. Mit einem Gartenschlauch konnte die 49-Jährige Bewohnerin den Brand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen und somit größeren Schaden verhindern.

 

MEMMELSDORF. Zu einer Widerstandshandlung gegen zwei Polizeibeamte kam es am Freitagnachmittag in einer Asylbewerberunterkunft in der Hohensteinstraße. Nachdem ein 25-jähriger Bewohner der schriftlichen Aufforderung einer Behörde zum Umzug in eine andere Unterkunft nicht nachkam und sich der junge Mann zudem äußerst aggressiv gegenüber den Mitarbeitern verhielt, wurde eine Polizeistreife hinzugerufen. Auch den Beamten gegenüber zeigte sich der Mann uneinsichtig und bedrohte nun auch diese. Die eingesetzten Polizisten nahmen den 25-Jährigen trotz Gegenwehr zunächst in Gewahrsam. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Eine Anzeige folgt.

 

 

Forchheim Stadt und Land:

 

Forchheim. Am Sonntagmorgen touchierte ein 28-jähriger Pkw-Fahrer in der Burker Straße eine massive Betonwand, kam dadurch von der Straße ab und krachte in einen Gartenzaun. Es entstand ein Sachschaden von 100,– €. Grund für dieses Fahrverhalten des leicht verletzten Unfallverursachers dürfte seine Alkoholisierung und die konsumierten Betäubungsmittel gewesen sein. Es konnte bei ihm auch noch eine Kleinmenge Betäubungsmittel aufgefunden werden. Der Mann musste sich sodann einer Blutentnahme unterziehen und sich vorläufig von seinem Führerschein verabschieden. Gegen ihn wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

 

Forchheim. Als ein 55-jähriger Pkw-Fahrer am Sonntagmittag nach dem Besuch eines Blumenladens am Marktplatz zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, musste er einen Schaden an der Front seines BMW feststellen. Der Pkw, der den Anstoß vermutlich verursachte, befand sich noch vor Ort. Der flüchtige Fahrer konnte nicht aufgefunden werden. Zeugen dieses Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Forchheim zu melden.

 

Ebermannstadt. Am Ortsausgang in Richtung Gasseldorf führten Beamte der PI Ebermannstadt von Sonntagabend, 22.30 Uhr bis Montagfrüh, 01 Uhr, eine Lasermessung durch. Insgesamt durchfuhren zwei Fahrzeugführer die Kontrollstelle mit überhöhter Geschwindigkeit. Fast doppelt so schnell wie erlaubt wurde der „Spitzenreiter“ gemessen. Er brachte es auf 99 km/h bei erlaubten 50 km/h. Dieser muss mit einem einmonatigem Fahrverbot rechnen.

 

 

Oberfranken:

 

A 9/HAAG. Zwei Tütchen mit einer jeweils geringen Menge Marihuana und Drogenutensilien konnten bei einem Berliner Studenten sichergestellt werden. Fahnder der Verkehrspolizei kontrollierten den jungen Mann am Sonntagnachmittag als Beifahrer in einem Opel Corsa auf der Autobahn bei Haag. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks stießen die Beamten auf die verbotenen Sachen. Drogen und Zubehör wurden sichergestellt, der 27-Jährige muss sich auf eine Anzeige wegen Drogenbesitzes einstellen.

 

 

Unterfranken:

Ebern:

 

Ebern, Lkrs. Haßberge: In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde um Mitternacht eine 30jährige Fahrzeuglenkerin aus dem Landkreis Haßberge mit ihrem Pkw in Ebern in der Bahnhofstraße kontrolliert. Hier gab sie an, dass sie im Laufe des Abends etwas Sekt getrunken habe. Ein Test ergab einen Wert von 1,26 Promille. Das war dann wohl etwas zu viel Sekt, was zur Folge hat, daß der Führerschein ab sofort zu den Akten wandert.

 

 

Mittelfranken:

 

Vor den Augen einer Streife der Bundespolizei ging am Sonntagvormittag (14. Mai) ein 52-Jähriger im Nürnberger Hauptbahnhof mit einer Flasche auf zwei Männer los. Die Beamten konnten den Angriff abwehren und so schlimmeres verhindern. Zudem wurde der Angreifer mit Haftbefehl gesucht. Eine Bundespolizeistreife beobachtete gegen 9.30 Uhr einen lautstarken Streit zwischen drei Männern am Hauptausgang des Nürnberger Hauptbahnhofs. Als die Beamten versuchten, die aufgeheizten Gemüter zu beruhigen, holte plötzlich einer der Streitenden mit einer Glasflasche zum Schlag aus. Reaktionsschnell verhinderten die Bundespolizisten den Angriff. Beim Abgleich der Personalien des 52-Jährigen stellten die Polizisten zudem fest, dass der Mann wegen Diebstahls von der Justiz gesucht wurde. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein und brachten den Wohnsitzlosen nach den polizeilichen Maßnahmen in die Nürnberger Justizvollzugsanstalt.

 

 

Verkehrspolizei Bamberg:

 

A 70/OBERHAID, LKR. BAMBERG. Sonntagabend fuhr ein 35-jähriger Kia-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen der A 70 in Richtung Bayreuth. Auf Höhe Oberhaid geriet er bei starkem Regen ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug triftete quer in den ansteigenden Böschungshang, überschlug sich und kam auf den Rädern am Rande des Grünstreifens total beschädigt zum Stehen. Ersthelfern gingen zum Fahrzeug und halfen dem Fahrer heraus. Die 37-jährige Beifahrerin war eingeklemmt und konnte nicht sofort befreit werden. Nachdem noch weitere Helfer eintrafen entfernt sich der Fahrer des Unfallfahrzeuges unerlaubt durch das Gebüsch an der Böschung von der Unfallstelle. Vorher bat er jedoch noch, dass man seine Beifahrerin ins Krankenhaus bringen soll. Der Pkw musste aufgeschnitten werden, um die 35-Jährige zu bergen. Anschließend wurde sie durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nicht. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro. Die Feuerwehren Eltmann und Viereth suchten anschließend die nähere Umgebung nach dem Unfallfahrer ab, da dieser nach dem Unfall einen etwas verwirrten Eindruck machte. Auch eine Absuche durch einen Hubschrauber verlief ergebnislos.

 

A 73/EGGOLSHEIM, LKR. FORCHHEIM. Am Freitag, gegen 15.20 Uhr, fuhr eine 39-jährige Audi-Fahrerin im Baustellenbereich bei Forchheim auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Suhl. Dabei wurde sie mehrfach durch einen nachfolgenden Pkw durch dichtes Auffahren und hupen bedrängt. Als sie nach der Baustelle schließlich auf den rechten Fahrstreifen wechseln konnte, scherte der unbekannte Pkw-Fahrer knapp vor ihr ein und bremste sie anschließend mehrmals aus. Um nicht aufzufahren, musste die 39-Jährige ihre Geschwindigkeit reduzieren. Glücklicherweise kam es durch diese Bremsmanöver zu keinem Unfall. Die Verkehrspolizeiinspektion Bamberg sucht jedoch Zeugen oder Geschädigte die ebenfalls durch den Fahrer des dunklen Skoda Suberb mit Forchheimer Zulassung genötigt oder gefährdet wurden unter Tel. 0951/9129-510.

 

 

Erlangen:

 

Am Sonntagmorgen gegen 5 Uhr beleidigte ein 28jähriger zwei Polizeibeamte während ihrer Dienstausübung. Der Mann aus dem bayerischen Raum befand sich im Außenbereich einer Diskothek in der Innenstadt. Als eine Polizeistreife an ihm vorbeifuhr, streckte ihnen der Tatverdächte unvermittelt den Mittefinger entgegen. Dies wiederholte er ein zweites Mal, als sich die Beamten direkt vor ihm befanden. Den Alkoholisierten erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

 

Am Sonntag zur Mittagszeit, wurde an einer Erlanger-Schleuse des Main-Donau-Kanals ein Binnenschiff einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Nachdem bei dem verantwortlichen Kapitän Alkoholgeruch wahrgenommen wurde, ergab ein folgender Atemalkoholtest einen Wert von 1,0 Promille. Die Weiterfahrt des Transportschiffes musste in der Folge unterbunden werden. Erst als der Schiffsführer zur Abendzeit mittels eines erneuten Tests am Alkomaten seine Fahrtüchtigkeit wieder nachweisen konnte, durfte dieser seine Fahrt auf dem Gewässer fortsetzen. Den Niederländer muss sich nun wegen des schifffahrtsrechtlichen Verstoßes verantworten.

 

 

Verkehrspolizei Erlangen:

 

Am Montagvormittag stellte die Erlanger Verkehrspolizei drei gefälschte Dokumente sicher. Um 12.00 Uhr hielt eine Fahndungsstreife in einem Autobahnparkplatz, zwischen Höchstadt-Ost und Pommersfelden, einen Pkw mit spanischer Zulassung an. Beim Fahrer, einem 40-jährigen Gastarbeiter, mit Wohnsitz im Rheinland, fanden die Beamten 5 Dokumente. Einen serbischen Reisepass, einen kroatischen Personalausweis, einen bosnischen Führerschein, kroatischen Führerschein, einen und einen spanischen Führerschein. Das war etwas zu länderübergreifend. Eine Überprüfung der Dokumente reduzierte die Multi-Kulti-Legende des 40-Jährigen. Der serbische Pass und der spanische Führerschein waren echt, die drei anderen Dokumente nicht. Der Serbe musste 1000,- € Sicherheitsleistung bezahlen. Die Fälschungen wurden von den Beamten eingezogen.

 

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