Polizeibericht 15.04.2017

Bamberg Stadt:

 

Am Freitag zwischen 16.30 Uhr und 17.15 Uhr wurde auf einem Parkplatz am Domplatz ein schwarzes Audi-Cabriolet mit Fürther Kennzeichen durch UT beschädigt. Der Täter hatte die gesamte rechte Seite mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt. Wer kann zu der Tat sachdienliche Hinweise geben?

 

Die Fahrerin eines grauen Mini musste am Freitag gegen 15.30 Uhr feststellen, dass ihr hinterer linker Radkasten beschädigt wurde. Möglicherweise wurde der Schaden durch ein Fahrrad verursacht. Der Mini stand in der Zeit von Mittwoch bis Freitag am rechten Fahrbahnrand der Unteren Brücke geparkt. Die Polizei bittet um Mithilfe.

 

Am Freitagnachmittag kam es in der Luitpoldstraße zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen dem Beifahrer eines Pkw und zwei Fahrradfahrern. Beim Abbiegen gab es wohl zwischen der Fahrerin und den beiden Radlern Unstimmigkeiten, die zunächst verbal und gestikulierend ausgetragen wurden. Als dann der Beifahrer meinte, die Diskussion zu vertiefen und ausstieg, endete das Ganze mit 2 aufgeplatzten Lippen und einer zerrissenen Jacke

 

In einer Bar in der Innenstadt waren am frühen Samstagmorgen zwei Männer aneinandergeraten. Der eine Kontrahent schlug den anderen zu Boden und beleidigte ihn auch dann noch, als die gerufene Polizeistreife bereits vor Ort war. Beiden Männern musste ein Platzverweis erteilt werden, da sie nicht voneinander ablassen wollten. Anzeige wegen Körperverletzung wird erstattet.

 

 

Bamberg Land:

 

Hirschaid. Am Freitagvormittag wurde einer 56-jährigen Autofahrerin beim Befahren der Bamberger Straße plötzlich schlecht. Sie versuchte noch ihren Pkw am Fahrbahnrand abzustellen, stieß dabei jedoch gegen ein Verkehrszeichen und einen Baum, welche hierdurch beschädigt wurden. Die Dame wurde wegen ihrer Übelkeit ins Krankenhaus verbracht. Durch den Unfall selbst zog sie sich keine Verletzungen zu. Der Gesamtschaden beträgt ca. 4000 Euro.

 

Scheßlitz. Am Freitag, kurz nach 18:00 Uhr, fuhr eine 19-jährige Motorradfahrerin mit ihrem Krad der Marke Yamaha den Würgauer Berg hinauf. In der sogenannten „Applauskurve“ verbremste sie sich und stürzte. Hierbei brach sie sich den linken Ellenbogen und zog sich multiple Prellungen zu. Sie wurde zur Behandlung ins Krankenhaus verbracht. Der Schaden am Motorrad beträgt ca. 1500 Euro.

 

Gerach. Am Freitag, um 23:22 Uhr, bog ein 18-jähriger Pkw-Fahrer mit seinem Hyundai von der Straße „An der Ziegelhütte“ nach rechts in die „Dr.-Wieland-Straße“ ein. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit konnte er den Kurvenradius nicht korrekt fahren und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit einem BMW zusammen. Die beiden Insassen des BMW zogen sich durch den Unfall Prellungen zu und begaben sich selbständig ins Krankenhaus. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Der Sachschaden an beiden Pkw beträgt ca. 10.000 Euro.

 

Altendorf. Bereits am Donnerstag, gegen 20:00 Uhr, fuhr ein Pkw den Zaun eines Mietshauses in der Germanenstraße an und flüchtete vom Unfallort. An dem Metallzaun entstand ein Schaden in Höhe von ca. 500 Euro. Zeugen der Unfallflucht werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310,  in Verbindung zu setzen.

 

Tütschengereuth. Am Freitag, kurz nach 18:00 Uhr, kam es in dem Waldstück hinter dem Tütschengereuther Sportplatz zu einem Brand, bei welchem ca. 30 Quadratmeter Boden und Laub verbrannten. Durch die freiwillige Feuerwehr Tütschengereuth konnte das Feuer gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Der Brandschaden wird auf ca. 100 Euro geschätzt. Hinweise zur Entstehung des Brandes nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter der Telefonnummer 0951/9129-310 entgegen.

 

 

Verkehrspolizei Bamberg:

 

A 73, Zapfendorf-Ebensfeld, Lkr. Bamberg-Lichtenfels.

Aufgeschreckt durch heulende Feuerwehrsirenen wurden am frühen Samstagmorgen kurz nach 03.00 Uhr viele Bewohner von Zapfendorf und Ebensfeld. Auslöser für die Alarmierung nicht nur der Feuerwehren aus den beiden Marktgemeinden sondern auch aus Bad Staffelstein, Reundorf bei Lichtenfels und Scheßlitz war ein schwerer Verkehrsunfall auf der A 73 zwischen Zapfendorf und Ebensfeld kurz nach der Landkreisgrenze. Offensichtlich ungebremst und mit hoher Geschwindigkeit war ein 23 jähriger Mann aus dem Landkreis Bamberg mit seinem Pkw auf einen ebenfalls in Richtung Lichtenfels fahrenden Sattelzug aus Niedersachsen aufgefahren. Danach spielten sich dramatische Szenen am Unfallort ab. Der Pkw hatte sofort Feuer gefangen, während beide Fahrzeuge noch fast 300 Meter ausrollten. Geistesgegenwärtig konnte der 65 jährige ungarische Lkw-Fahrer den Brand löschen, der junge Unfallfahrer saß zu dem Zeitpunkt mit schwersten Kopfverletzungen und eingeklemmt noch im Fahrzeug. Durch die eingetroffenen Feuerwehrkräfte konnte er schließlich aus dem Fahrzeugwrack geschnitten werden. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde er durch den Rettungsdienst ins Klinikum Lichtenfels verbracht. In Richtung Suhl ging aufgrund der Totalsperre bis 09.00 h nichts mehr auf der Autobahn, die Gegenfahrbahn musste kurzfristig für die Landung eines Rettungshubschraubers ebenfalls gesperrt werden. Neben den zuständigen Beamten der Autobahnpolizei Bamberg waren auch Streifen von Bamberg-Land, Lichtenfels und Coburg sowie der Straßenmeisterei Bad Staffelstein eingebunden. Der Gesamtschaden wird auf über 26.000.- Euro geschätzt. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde beim Verursacher auch eine Blutentnahme angeordnet. 

 

Autohof Breitengüßbach, Breitengüßbach, Lkr. Bamberg.  Nach 10 Tagen Zwangspause auf dem Breitengüßbacher Autohof konnte am vergangenen Dienstag ein polnischer Schwertransportfahrer rechtzeitig zu Ostern wieder seine Heimfahrt zur Familie antreten. Bei einer Kontrolle durch die Bamberger Verkehrspolizei konnte er Anfang April eine erforderliche Genehmigung für das Fahrzeug nicht vorweisen. Bei einer eingehenderen Überprüfung stellte sich dann heraus, dass auch die vorgelegte Schwertransportgenehmigung aufgrund einer Fälschung ungültig war. Offensichtlich hatte die Firma nach einem pannenbedingten Fahrzeugwechsel die Genehmigung einfach an das Ersatzfahrzeug „angepasst“. Bis zur Reparatur der Zugmaschine durfte der Fahrer nun seine Wartezeit im schönen Frankenland verbringen. Fahrer und Halter erwartet nun eine Anzeige wg. Urkundenfälschung.

 

B 505, Pommersfelden, Lkr. Bamberg. Eigentlich wollte ein 43 jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Haßberge am Donnerstagvormittag einem Bekannten nur einen Freundschaftsdienst erweisen, der ihm nach einer Kontrolle auf der B 505 bei Pommersfelden durch die Bamberger Verkehrspolizei nun jedoch teuer zu stehen kommt. Um den BMW des Bekannten abzuholen, lud er diesen kurzerhand auf seinen Autotransportanhänger auf. Allerdings hatte er dabei nicht bedacht, dass sein Zugfahrzeug nicht die erforderliche Anhängelast aufwies. Dies hatte zur Folge, dass das Gespann nun über 50 % für das Zugfahrzeug zu schwer war. Der Transport musste stehenbleiben und laut Bußgeldkatalog droht dem hilfsbereiten Fahrer nun ein Bußgeld von über 400.- Euro.

 

A 70, Scheßlitz, Lkr. Bamberg. Nicht zum ersten Mal wurde am Gründonnerstag Nachmittag das Überholverbot für Lkws am Würgauer Berg auf der A 70 bei Scheßlitz durch die Autobahnpolizei Bamberg überwacht. Innerhalb einer knappen Stunde mussten deshalb mehrere Fahrzeuge gestoppt und beanstandet werden, bei zwei ausländischen Fahrzeugen wurde das Bußgeld in Höhe von 95.- Euro gleich einbehalten.

 

A 70 und A 73, Lkr. Bamberg. Dass es am Karfreitag neben manchem Gaststättenbetreiber auch einige Lkw-Fahrer mit dem Stillen Tag und dem gleichzeitigen Lkw-Fahrverbot nicht ganz so ernst nahmen, mussten Beamte der Autobahnpolizei Bamberg auch auf den Autobahnen im Bamberger Landkreis feststellen. Für insgesamt vier große Lkw bzw. Lkw-Gespanne war erst einmal Feierabend am Feiertag, da sie entweder überhaupt keine Ausnahmegenehmigung besaßen bzw. gegen vorgeschriebene Auflagen verstießen. Allen Fahrern blüht nun ein Bußgeld in Höhe von 120.- Euro, die Firmen werden noch einmal zusätzlich mit einem Bußgeld von 570.- Euro zur Kasse gebeten.

 

A 70, Hallstadt, Lkr. Bamberg. Nicht zum ersten Mal in der letzten Zeit zogen am Karfreitag Nachmittag Bamberger Autobahnpolizisten ein Fahrzeug aus dem Verkehr, bei dem die Pflichtversicherung nicht mehr bestand. Auch dieser Kandidat, ein 44 jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Bamberg, hatte offensichtlich die Schreiben der Versicherung ignoriert und war ohne die Versicherung zu bezahlen einfach weiter gefahren. Für diese Nachlässigkeit bekommt er nun eine Strafanzeige und musste sein Fahrzeug erst einmal stehen lassen.

 

A 73, Forchheim. Nicht zum ersten Mal kam es auch am Gründonnerstag Nachmittag wieder einmal zu einem Streifvorgang in der Autobahnbaustelle der A 73 im Bereich von Forchheim. Obwohl das Befahren der Überholspur für alle Fahrzeuge, die einschließlich Außenspiegel breiter als 2 Meter sind, verboten ist, fuhr ein 85 jähriger Bamberger mit seinem überbreiten VW Golf auf der linken Spur in die Baustelle ein. Im Baustellenbereich kam es schließlich zum seitlichen Kontakt mit einem Pkw eines 30 jährigen Fahrers aus dem Landkreis Bamberg, wobei ein Gesamtschaden von über 1000.- Euro entstand. Da offensichtlich beide Fahrer nicht ganz unschuldig am Unfall waren, wird wohl jeder auf seinem Schaden sitzen bleiben und noch zusätzlich eine Anzeige der Polizei erhalten.

 

 

Forchheim Stadt und Land:

 

FORCHHEIM. Ein 19-jähriger VW-Fahrer war am Freitagabend auf der Adenauer-Allee unterwegs. An der Kreuzung Bamberger Straße wollte er nach links abbiegen. Dabei übersah er den entgegenkommenden VW eines 56-Jährigen. Auf der Kreuzung kam es zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt und mussten von einem Abschleppdienst von der Unfallstelle geborgen werden. Der 19-jährige Unfallverursacher wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Eine sofortige ärztliche Versorgung war nicht nötig. Der 56-Jährige und seine 43-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 15.000,– EUR. Zur Unfallaufnahme und Bergung der verunfallten Fahrzeuge musste die Kreuzung kurzzeitig für den Verkehr gesperrt werden.

 

 

Erlangen:

 

Kurz vor Mitternacht wurde ein 31-jähriger Pkw-Fahrer festgestellt und konnte schließlich in Heßdorf angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Hierbei wurden sofort drogenbedingte Auffälligkeiten festgestellt.

Ähnlich verhielt es sich kurz danach bei einer Verkehrskontrolle in der Bayreuther Straße. Auch hier zeigten sich beim 25-jährigen Fahrer Auffälligkeiten, die auf den Konsum von Drogen schließen lassen.

Bei Beiden ergaben die Drogenvortests, dass die Fahrer unter dem Einfluss von THC standen. Dies hatte zur Folge, dass jeweils eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Weiterhin wurde die Weiterfahrt für 24 Stunden unterbunden.

 

An Sonn- und Feiertagen besteht für Lastkraftwagen ab einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen und für Lkw mit Anhängern in der Zeit von 0 bis 22 Uhr ein allgemeines Fahrverbot. Zweck dieser Vorschrift ist es, den Reise- und Ausflugsverkehr zu erleichtern. Aus verschiedenen Gründen gibt es jedoch Ausnahmen von dieser Regelung, die hauptsächlich dem Transport von leicht verderblichen Waren dienen. Trotz eines hohen Bußgeldes wird immer wieder gegen dieses Gebot verstoßen. So ertappten Beamte der Erlanger Verkehrspolizei am Karfreitag eine größere Anzahl von Brummifahrern, die mit ihren 40-Tonnern dieses Fahrverbot ignorierten. Alle mussten ihre Fahrt noch am Kontrollort unterbrechen. Zahlreiche ausländische Fahrer mussten noch an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung in Höhe der zu erwartenden Strafe hinterlegen.

 

 

Unterfranken:

Haßfurt:

 

Zeil – Zu spät bemerkte eine 51-jährige Autofahrerin am Nachmittag des Gründonnerstags, dass ein vorausfahrender Pkw verkehrsbedingt anhielt. Die Frau fuhr auf das stehende Fahrzeug auf und verursachte dabei einen Schaden in Höhe von 9000,- Euro. Verletzt wurde niemand.

 

Prölsdorf – Nachdem bereits am Gründonnerstag ein Einbruch in das Sportheim gemeldet wurde, stellte sich nun heraus, dass in der Zeit von Mittwochabend bis Karfreitagnachmittag auch in das Vereinsheim der Freiwilligen Feuerwehr Prölsdorf eingestiegen wurde. Dort entwendeten der oder die Täter einen Sammelkrug mit einer unbekannten Menge Bargeld und einen historischen Löscheimer aus Leder. Der Gesamtwert der Tatbeute dürfte sich auf über 300,- Euro belaufen.

 

Zwei Rehe verursachten am Karfreitagabend Unfälle im Dienstbereich der Polizeiinspektion Haßfurt.

Ostheim – Hier querte das Wild die B 303 und wurde von einem in Richtung Coburg fahrenden Pkw erfasst. Am Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von 100,- Euro, das Reh flüchtete.

Eltmann – Der zweite Unfall ereignete sich zwischen Unterschleichach und Eltmann. Das dort erfasste Reh verendete an der Unfallstelle und wurde vom zuständigen Jagdpächter aufgenommen. Hier betrug der Sachschaden 300,- Euro. Verletzt wurde bei den beiden Unfällen niemand.

 

Sylbach – Unachtsamkeit war die Ursache für einen Verkehrsunfall, den eine 19-jährige Autofahrerin am frühen Samstagmorgen verursachte. Die Frau war mit ihrem vollgesetzten Pkw von Sylbach kommend auf der HAS 9 in Richtung HAS 5 (Uchenhofen – Haßfurt) unterwegs, als sie geradeaus über die Einmündung fuhr anstatt dort in eine Richtung abzubiegen. Dabei rammte sie zwei Wegweiser und blieb mit ihrem Fahrzeug in einem Feld stecken. Zwar wurde keiner der Fahrzeuginsassen verletzt, am Pkw entstand jedoch ein Schaden in Höhe von 6000,- Euro und ein Abschleppdienst musste das stark lädierte Fahrzeug bergen.

 

NIEDERWERRN, LKR. SCHWEINFURT. In der Nacht von Freitag auf Samstag eignete sich ein 15-Jähriger das Auto seiner Mutter an und fuhr damit im Bereich Niederwerrn herum. Als er einem Streifenwagen begegnete, kam es zum Unfall. Anschließend flüchtete er und schlug nach den Beamten. Kurz vor 05:00 Uhr am Samstagmorgen nahm ein 15-Jähriger aus dem Landkreis Schweinfurt den Autoschlüssel für den Audi seiner Mutter an sich und fuhr mit dem Auto von der gemeinsamen Wohnung davon. Die Mutter verständigte die Polizei. Im Rahmen der Fahndung befuhr eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Schweinfurt einen Betonweg an der Wern zwischen Oberwerrn und Niederwerrn. Gegen 05:30 Uhr kam ihr auf diesem Weg von Niederwerrn aus der gesuchte Audi entgegen. In der Morgendämmerung erkannte der 15-jährige Fahrer offenbar den Streifenwagen, gab unvermittelt Gas und bog nach links in einen Feldweg ab. In der direkt danach folgenden Linkskurve kam er von der Straße ab und rutschte eine Böschung in Richtung Wern herunter. Das Fahrzeug kam schließlich mit der rechten Seite an einem Baum zum Stehen. Der Jugendliche blieb offenbar unverletzt, denn er verließ sofort den Audi und flüchtete zu Fuß vor den herbeieilenden Beamten durch die Wern, über die angrenzenden Felder und über die Kreisstraße. Auf einem Feld zwischen Oberwerrn und Niederwerrn konnte er schließlich von weiteren Polizisten gestellt und festgenommen werden. Dabei erhob er die Fäuste und schlug nach einem Beamten. Dieser wurde leicht verletzt. Auch während des Transports zur Dienststelle wehrte er sich weiter und beleidigte die Beamten. Der 15-jährige war leicht alkoholisiert. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die folgenden Stunden verbrachte er in Polizeigewahrsam. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Körperverletzung, Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Trunkenheit im Verkehr, Unfallflucht und unbefugtem Gebrauch eines Kraftfahrzeugs. An dem neuwertigen Audi entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich auf Grund des unwegsamen Geländes schwierig. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck.

 

 

Oberfranken:

 

COBURG. Mit seiner Festnahme endete für einen 40-jährigen Prozessbeobachter in der vergangenen Woche der Besuch einer Gerichtsverhandlung gegen einen sogenannten Reichsbürger beim Landgericht Coburg. Der aus Österreich stammende Zuschauer musste, wie alle anderen auch, vor Betreten des Gebäudes seinen Ausweis vorzeigen. Im Rahmen der fahndungsmäßigen Überprüfung stellte sich dabei heraus, dass gegen den Mann neben zwei Aufenthaltsermittlungen ausländischer Behörden auch ein internationaler Haftbefehl aus Bosnien-Herzegowina vorlag. Gesucht wurde der Österreicher, der ebenfalls bekennender Reichsbürger ist, nach Auskunft des Bundeskriminalamtes wegen Betäubungsmittelverstößen. Auf Grund des bestehenden Haftbefehls kam der Mann in eine Justizvollzugsanstalt. Im weiteren Verlauf müssen die zuständigen Justizbehörden jetzt über seine Auslieferung entscheiden.

 

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