Polizeibericht 10.03.2017

Stadt und Landkreis Forchheim:

 

FORCHHEIM. Beim Spurwechsel von der rechten auf die linke Fahrspur auf der Adenauer-Allee zur Eisenbahnbrücke hin streifte am Donnerstagnachmittag ein bislang unbekannter Peugeot-Fahrer den vor ihm fahrenden Mazda eines 49-Jährigen. Dadurch entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.000,– EUR. Der Peugeot-Fahrer entfernte sich, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Ermittlungen wegen Unfallflucht wurden aufgenommen.

 

Leutenbach Ein Zigarettenautomat, welcher im Neubaugebiet des Ortsteiles Oberehrenbach vor einem Wohnanwesen aufgestellt ist, wurde in der Zeit vom 14.02.2017 bis 24.02.2017 durch unbekannte Täter angegangen. Es wurde versucht das Schloss aufzubrechen, was jedoch misslang. Der angerichtete Schaden liegt bei knapp 700 Euro. Wer hat etwas beobachtet? Hinweise bitte an die PI Ebermannstadt, Tel.: 09194/73880.

 

Weilersbach Mit 39 km/h zu viel auf dem „Tacho“ durchfuhr Donnerstagnacht ein Verkehrsteilnehmer die Kontrollstelle auf der Bundesstraße bei Weilersbach. Beamte der PI Ebermannstadt führten in der Zeit von 00 Uhr bis 02 Uhr eine Lasermessung durch. Insgesamt waren drei Fahrzeugführer mit überhöhter Geschwindigkeit bei erlaubten „70“ unterwegs.

 

GÖßWEINSTEIN, LKR. FORCHHEIM. Freitagmorgen geriet eine Garage im Ortsteil Wichsenstein aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Die Spezialisten der Kripo Bamberg haben die Ermittlungen übernommen. Verletzt wurde niemand, aber der Sachschaden liegt bei etwa 60.000 Euro. Kurz vor 5 Uhr früh wurde ein Bewohner auf starken Rauch aus seiner Garage aufmerksam und schlug Alarm. Rasch waren sowohl die Ebermannstadter Polizei, als auch insgesamt etwa 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung vor Ort. Letztere konnten ein Ausbreiten der Flammen auf das angebaute Wohnhaus verhindern und das Feuer schnell löschen. An der Garage, einer darunter befindlichen Hobbywerkstatt und mehreren Motorrädern entstand ein Sachschaden von rund 60.000 Euro. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Hinweise für eine Brandstiftung liegen nicht vor.

 

 

Bamberg-Stadt:

 

BAMBERG. Zwei Graffiti-Sprayer, die Ende Januar zahlreiche Gebäude in der Bamberger Innenstadt unter anderem mit linksgerichteten Schriftzügen und Symbolen beschmierten, konnten Bamberger Kriminalbeamte und die Staatsanwaltschaft ermitteln. Die zwei Männer im Alter von 18 und 19 Jahren müssen sich nun wegen Sachbeschädigung strafrechtlich verantworten. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, zogen die damals Unbekannten in der Nacht zum 29. Januar mit ihren Spraydosen von der Concordiastraße in Richtung Bamberger Innenstadt. Auf ihrem Weg über das Balthasargäßchen bis zur Straße „Schranne“ beschmierten die Sprayer in zehn Fällen vorwiegend Hauswände mit Schriftzügen und Symbolen, die der linken Szene zuzuordnen sind. Dabei verursachten sie einen Sachschaden von weit über 5.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen zu den politisch motovierten Schmierereien übernahm das Fachkommissariat für Staatsschutzdelikte bei der Kripo Bamberg. Nach zahlreichen Überprüfungen und Vernehmungen sowie einer staatsanwaltschaftlich beantragten Wohnungsdurchsuchung, erhärtete sich schließlich der Tatverdacht gegen die zwei 18 und 19 Jahre alten Haupttäter aus Bamberg. Beide Männer schweigen bislang zu den vorgeworfenen Straftaten, während die Ermittlungen der Kriminalbeamten zu weiteren Komplizen der Tatverdächtigen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg auf Hochtouren laufen. Außerdem wird geprüft, ob die beiden Beschuldigten noch für weitere Delikte in Frage kommen.

 

BAMBERG. Drei Schüler im Alter von neun bis elf Jahren ließen am Donnerstag in einem Drogeriegeschäft in der Bamberger Innenstadt Spielfiguren für 120 Euro mitgehen. Der Diebstahl flog auf, als die drei Langfinger in eine Jugendeinrichtung zurückkehrten, wo sich auch noch herausstellte, dass die drei Burschen die Schule geschwänzt hatten.

 

BAMBERG. Auf Schuhe und Bekleidung im Gesamtwert von 245 Euro hatten es am Donnerstagmittag drei Männer in einem Kaufhaus in der Bamberger Innenstadt abgesehen. Die drei Ladendiebe konnten zunächst aus dem Geschäft flüchten, wurden aber von einer Polizeistreife gestellt.

 

BAMBERG. In einem Supermarkt im Berggebiet wurde am Mittwochnachmittag einer Kundin aus ihrer Handtasche, die im Einkaufswagen abgelegt war, ihre schwarze Damengeldbörse gestohlen. Die Geschädigte bemerkte den Diebstahl erst beim Bezahlen an der Kasse. Neben Ausweispapieren und Geldkarten ist die Frau  auch noch einen zweistelligen Bargeldbetrag los.

 

BAMBERG. Mangelnder Sicherheitsabstand war die Ursache eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagnachmittag in der Kronacher Straße ereignet hatte. Hier fuhr eine Toyota-Fahrerin  auf einen Renault auf, der wiederum auf einen Opel geschoben wurde. Bei dem Unfall wurde eine Person leicht verletzt, die ins Krankenhaus gebracht werden musste. An den drei Pkws entstand Sachschaden von mindestens 20.000 Euro.

 

BAMBERG. Am Donnerstagabend stoppte eine Polizeistreife einen 63-jährigen Mann am Münchner Ring mit seinem Pkw, der dort in deutlichen Schlangenlinien unterwegs war, den Bordstein touchiert hatte und auch schon die Mittellinie überfahren hatte. Offensichtlich war der Autofahrer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage am Straßenverkehr teilzunehmen, weshalb die Polizei  die Weiterfahrt unterband. Außerdem wurde  der Führerschein sichergestellt, um über die zuständige Verwaltungsbehörde eine  Einziehung zu erwirken.

 

BAMBERG. Während einer Personenkontrolle am Freitagfrüh, kurz vor 02.00 Uhr, in der Innenstadt wurde bei einem 22-jährigen Mann ein Brocken Haschisch aufgefunden, den er in einer Jackentasche versteckt hatte. Das Rauschgift wurde sichergestellt; der Mann muss sich wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

 

 

Bamberg-Land:

 

RATTELSDORF. In der Zeit von Freitag bis Montag besprühten unbekannte Täter in der Hauptstraße mehrere Kellerfenster und Granitpfosten sowie einen weißen Briefkasten mit schwarzer Farbe. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 300 Euro. Wer hat zur besagten Zeit verdächtige Beobachtungen in der Hauptstraße gemacht und kann Hinweise auf die Täter geben? Meldungen nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310,  entgegen.

 

HIRSCHAID. Bei einem am Mittwochnachmittag auf dem Lidl-Parkplatz abgestellter Pkw-Kleintransporter eines 34-Jährigen löste sich die Handbremse und rollte auf einen ebenfalls geparkten Pkw Seat. Dessen 44-jährige Fahrerin stand zu diesem Zeitpunkt zum Beladen der Einkäufe am Kofferraum. Dadurch wurde die Frau eingeklemmt und zog sich leichte Verletzungen zu. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 3.500 Euro.

 

BISCHBERG. Auf einen verkehrsbedingt anhaltenden Pkw BMW einer 64-Jährigen fuhr am Donnerstagabend auf der Bundesstraße 26 ein 26-jähriger Ford-Fahrer auf. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Pkw BMW noch auf den davor befindlichen Pkw Opel eines 37-Jährigen geschoben. Die BMW-Fahrerin sowie zwei Insassen im Pkw Opel zogen sich leichte Verletzungen zu. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro.

 

POMMERSFELDEN. Am Donnerstagnachmittag kam es in der Asylbewerberunterkunft zu einem Streit zwischen zwei 25 und 24-jährigen Bewohnern. Während des Streits flogen Fäuste und Stühle, wobei sich beide leichte Verletzungen zuzogen. Gegen beide Kontrahenten wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

 

 

Verkehrspolizei Bamberg:

 

A 73/BAMBERG. Am Donnerstagnachmittag parkte in der Einfädelungsspur der Anschlussstelle Bamberg-Süd in Richtung Suhl ein Sattelzug. Bei der Kontrolle durch eine Streifenbesatzung gab der Lkw-Fahrer an, hier seine Ruhezeit einbringen zu wollen. Daraufhin wurde die Weiterfahrt angeordnet, außerdem wurde von dem ausländischen Lkw-Fahrer eine Sicherheitsleistung einbehalten.

 

A 73/STRULLENDORF, LKR. BAMBERG. Donnerstagfrüh fuhr ein 23-jähriger Ford-Fahrer an der Anschlussstelle Bamberg-Süd in die A 73 in Richtung Nürnberg ein. Anschließend wechselte er sofort auf den linken Fahrstreifen um ein anderes Fahrzeug zu überholen. Dabei übersah er einen bereits auf der Überholspur fahrenden 47-jährigen Skoda-Fahrer. Durch den Anstoß schleuderte der Ford gegen die Mittelschutzplanke und blieb auf dem Mittelstreifen liegen, der Skoda kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Beim Unfall wurde der 23-Jährige verletzt und mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 26.000 Euro. Beide Pkws waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme musste anschließend der rechte Fahrstreifen gesperrt werden.

 

HIRSCHAID, LKR. BAMBERG. Am Donnerstagnachmittag wurde in Hirschaid eine 31-jährige Fiat-Fahrerin einer Verkehrskontrolle unterzogen und dabei drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Nachdem sie angab am Vorabend Crystal konsumiert zu haben, wurde eine Blutentnahme durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt.

 

 

A 73/FORCHHEIM. Am Donnerstagabend fuhr eine 32-jährige VW-Fahrerin an der Anschlussstelle Forchheim-Nord vom Beschleunigungsstreifen im Baustellenbereich sofort in die A 73 in Richtung Nürnberg ein. Dabei erfasste sie einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Mercedes. Durch den Anstoß geriet dieser ins Schleudern und stieß zwei Mal gegen die Außenschutzplanke. Beim Unfall wurde niemand verletzt; es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 9000 Euro.

 

 

Erlangen:

 

In der 10. Kalenderwoche dieses Jahres stellte die Erlanger Verkehrspolizei das 10. entwendete Smartphone sicher. Heute, um 02.35 Uhr, hielt eine Streife der Fahndungsgruppe in der Rastanlage Aurach-Süd einen Pkw mit rumänischer Zulassung an. Der Fahrer, ein 31-jähriger Taxifahrer, befand sich auf dem Weg von Frankfurt n seine rumänische Heimat. Bei der Überprüfung seines Smartphones zeigte sich, dass dieses vor 1 ½ Jahren in Berlin entwendet worden war. Das Beutestück wurde sichergestellt. Der Beschuldigte musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 250,- € entrichten, bevor er nach der Anzeigenaufnahme weiterreisen durfte.

 

Beamte der Erlanger Polizei stellten im Rahmen von Verkehrskontrollen drei Autofahrer fest, die unter Drogeneinwirkung standen. Gegen 8:00 Uhr hielt eine Polizeistreife einen 21-jährigen Pkw-Fahrer zur Kontrolle an, da dieser nicht angegurtet war. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten bei dem jungen Mann Auffälligkeiten, die auf einen Drogenkonsum hindeuteten. Bei einem Drogenschnelltest bestätigten sich diese Feststellungen, worauf sich der 21-Jährige einer Blutentnahme unterziehen musste. Am frühen Freitagmorgen fiel ein 18-jähriger Fahranfänger aus dem westlichen Landkreis im Zuge einer Verkehrskontrolle den Beamten ins Auge, da auch bei ihm deutliche Anzeichen auf Drogeneinfluss festgestellt wurden. Die beiden Autofahrer erwartet nun ein Bußgeld sowie ein Fahrverbot. Deutlich mehr Konsequenzen wird das Verhalten eines 26-jährigen Autofahrers aus dem Landkreis Forchheim nach sich ziehen, der ebenfalls bei einer Verkehrskontrolle drogentypische Auffälligkeiten zeigte. Nachdem die Polizeibeamten das Fahrzeug des Mannes in die Kontrollstelle wiesen, wechselte er mit seiner Beifahrerin die Plätze und setzte sich auf den Beifahrersitz. Die Beamten bemerkten diesen Fahrerwechsel jedoch und führten daher die bei dem tatsächlichen Fahrzeugführer eine Kontrolle durch. Allerdings gab sich der Mann gegenüber den Beamten als sein jüngerer Bruder aus. Die Polizei ermittelt nun gegen den 26-Jährigen wegen Falscher Verdächtigung und wegen des Fahrens unter Drogeneinwirkung.

 

Am Freitag, gegen 00:15 Uhr, wurde die Polizei in ein Lokal in der östlichen Innenstadt gerufen, da ein Gast das Lokal nicht verlassen wollte. Wie sich herausstellte, wurde dem 58-jährigen Mann zurückliegend bereits ein Hausverbot ausgesprochen. Als er in der Nacht abermals die Gasträume betrat, forderten ihn Bedienstete mehrfach zum Verlassen des Lokals auf. Diesen Aufforderungen kam er jedoch erst nach, nachdem die Polizei vor Ort erschien. Wie die Beamten feststellten, war der ungebetene Gast erheblich alkoholisiert, er hatte einen Atemalkoholwert von 3,6 Promille. Darüber hinaus wurde er wegen Hausfriedensbruch zur Anzeige gebracht.

 

 

Oberfranken:

 

BINDLACH, LKR. BAYREUTH. Nach dem Brand in einem Schweinemastbetrieb am späten Donnerstagabend im Bindlacher Ortsteil Röthelbach gehen die Beamten des Fachkommissariats der Kripo Bayreuth nach bisherigen Erkenntnissen von einer technischen Ursache aus. Nachdem Anwohner gegen 22.30 Uhr die brennende Halle einer Hackschnitzelanlage entdeckt und den Notruf gewählt hatten, griff das Feuer trotz des schnellen Einsatzes zahlreicher Feuerwehrkräfte auf die angebauten Schweinestallungen über wobei zahlreiche Tiere verendeten. Noch in der Nacht waren Beamte des Kriminaldauerdienstes aus Bayreuth am Brandort. Am Freitagmorgen übernahmen die Brandfahnder des Fachkommissariats die weiteren Ermittlungen. Inzwischen kann die Zahl der verendeten Tiere auf zirka 300 reduziert werden. Derzeit gehen die Kripobeamten von einer technischen Ursache im Bereich der Hackschnitzelanlage aus, die zum Brandausbruch geführt hat. Der entstandene Sachschaden beläuft sich aufgrund neuester Erkenntnisse der Beamten auf etwa eine Million Euro. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

 

 

„Bei den hier angezeigten Meldungen handelt es sich um die Originalmeldungen der jeweiligen Polizeidienststellen. Die Inhalte wurden nicht von der Redaktion überarbeitet. radio-bamberg.de ist für die Inhalte nicht verantwortlich.“