Polizeibericht 09.02.2018

Bamberg Stadt

 

Von einem grauen Renault, der zwischen Mittwochmittag und Donnerstagfrüh in der Kloster-Langheim-Straße geparkt war, entwendete ein bislang unbekannter Täter alle vier Radzierblenden im Gesamtwert von etwa 60 Euro.

 

Während der Kontrolle eines jungen Pärchens am Donnerstagabend auf dem Bahnhofsvorplatz, stellten Beamte bei einem 29-jährigen Mann ein weißes Herren-Mountainbike des Herstellers Cube fest, das nach derzeitigem Stand der Ermittlungen aus einem Diebstahl stammt. Das Fahrrad, das einen Zeitwert von etwa 400 Euro hat, wurde von den Beamten sichergestellt. Bei der 22-jährigen Begleiterin des Mannes kam schließlich noch eine Tablette zum Vorschein, die unter die Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes fällt. Da eine erforderliche Erlaubnis nicht vorlag, wird nun wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

 

In der Moosstraße (Höhe Hs.-nr. 86) wurde zwischen Dienstagnachmittag und Donnerstagfrüh der linke Seitenspiegel eines geparkten schwarzen VW Golfs angefahren. Der unbekannte Unfallverursacher verursachte hierbei einen Sachschaden in Höhe von etwa 100 Euro.

 

Am Donnerstagmittag wurde der Fahrer eines VW Caddy von einem aufmerksamen Zeugen beobachtet, wie dieser beim Rangieren in der Ferdinand-Braun-Straße einen roten Renault Twingo touchierte und hierbei Sachschaden in Höhe von 500 Euro verursachte. Anschließend setzte der Unfallverursacher seine Fahrt fort. Aufgrund des abgelesenen Kennzeichens war der 32-jährige Fahrzeugführer des VW schnell von der Polizei ermittelt.

 

In der Pödeldorfer Straße kam es Donnerstagfrüh zu einem Auffahrunfall, bei dem die Fahrerin eines Opel auf einen stehenden Ford auffuhr, der wiederum auf einen davor befindlichen Mercedes geschoben wurde. An den drei beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von knapp 9000 Euro. Verletzt wurde keiner der Unfallbeteiligten.

 

 

Forchheim Stadt und Land:

 

Forchheim. Ein 45-Jähriger VW-Fahrer übersah am Donnerstagmorgen beim Linksabbiegen in die Hans-Böckler-Straße einen vorfahrtsberechtigten entgegenkommenden 68-Jährigen Lkw-Fahrer auf der Willy-Brandt-Allee. Infolgedessen kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge mit einem Gesamtschaden in Höhe von ca. 20000 Euro. Die beiden Fahrzeugführer blieben glücklicherweise unverletzt.

 

Forchheim. Bereits in der Zeit von Freitag, den 26.01.2018, auf Samstag, den 27.01.2018, wurde auf dem Pendlerparkplatz Am Halben Weg ein grauer Audi A3 von einem unbekannten Verkehrsteilnehmer an der Fahrertüre beschädigt. Ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von ca. 3000 Euro zu kümmern, entfernte sich der Unfallverursacher. Die Polizei in Forchheim nimmt Hinweise unter 09191/70900 entgegen.

 

Forchheim; Kersbach. Im Lilienweg beschädigte ein bis dato unbekannter Verkehrsteilnehmer am Dienstag, in der Zeit zwischen 15 Uhr und 16 Uhr, den Gartenzaun eines Wohnanwesens. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerkannt, ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von ca. 80 Euro zu kümmern. Hinweise bitte an die Polizei in Forchheim.

 

Forchheim. Am Mittwoch, in der Zeit zwischen 16:15 Uhr und 17:15 Uhr, verkratzte ein Unbekannter in der Pestalozzistraße die Beifahrertüre eines schwarzfarbigen Opel Corsa. Hierdurch entstand am Pkw ein Schaden in Höhe von ca. 500 Euro. Die Polizei in Forchheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Gößweinstein. In einem Supermarkt in der Balthasar-Neumann-Straße fiel am Donnerstagmittag einem Detektiv eine 80-jährige Dame auf, die Waren im Wert von knapp 21 Euro in ihre Taschen steckte. An der Kasse bezahlte sie lediglich den Inhalt ihres Einkaufswagens und wollte anschließend den Laden verlassen. Die Frau aus dem Landkreis Forchheim muss nun mit einer Anzeige wegen Ladendiebstahl rechnen.

 

Weilersbach. Beamte der PI Ebermannstadt führten Donnerstagabend, zwischen 21.45 Uhr und 23.45 Uhr, eine Lasermessung auf der Bundesstraße 470 bei Weilersbach durch. Insgesamt durchfuhren fünf Fahrzeugführer die Kontrollstelle mit überhöhter Geschwindigkeit. „Spitzenreiter“ war ein Verkehrsteilnehmer der mit 117 km/h bei erlaubten 70 km/h gemessen wurde. Demnächst muss er mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen.

 

WEIßENOHE, LKR. FORCHHEIM. Am frühen Freitagmorgen sprengten bislang Unbekannte offensichtlich einen Fahrkartenautomat am Bahnhof Weisenohe. Die Kriminalpolizei Bamberg bittet im Rahmen ihrer Ermittlungen um Hinweise.

Gegen 5 Uhr bemerkte ein Zeuge eine Detonation aus dem Bereich des Bahnhofes. Zudem entdeckte kurze Zeit später ein Lokführer einen zerstörten Fahrkartenautomaten am Bahnsteig und Gegenstände im Gleisbett. Die alarmierten Polizeibeamten stellten daraufhin fest, dass die bislang unbekannten Täter den Automaten offensichtlich aufgesprengt haben. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tatverdächtigen verlief ergebnislos.

Das Fachkommissariat für Eigentumsdelikte der Kripo Bamberg hat die Ermittlungen übernommen. Aufgrund der Gegenstände im Gleisbett und der umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen vor Ort ist die Bahnstrecke momentan (Stand: 9.35 Uhr) voraussichtlich noch für mehrere Stunden zwischen Gräfenberg und Eschenau gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr ist mittlerweile eingerichtet. Der Entwendungs- und Sachschaden ist derzeit noch unbekannt.

Die Kripo Bamberg bittet die Bevölkerung um Mithilfe und stellt insbesondere folgende Fragen:

-Wem sind gegen 5 Uhr im Bereich des Bahnhofes verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge aufgefallen?

-Wer hat im Vorfeld in Weißenohe verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit der Fahrkartenautomatensprengung stehen könnten?

-Wer konnte die Tat/Täter beobachten?

-Wer kann sonst sachdienliche Hinweise zur Tat geben?

Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 bei der Bamberger Kriminalpolizei zu melden.

 

 

Bamberg Stadt:

 

BAMBERG. Dem Kommissariat für Cybercrime der Kriminalpolizei Bamberg und den Staatsanwälten der bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg eingerichteten Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) gelang es, nach umfangreichen Ermittlungen einen 30-jährigen Immobilienmakler aus dem Raum Bamberg als mutmaßlichen Täter einer beachtlichen Betrugsserie zu ermitteln. Ihm liegt zur Last, zwischen Mai 2015 und Mai 2017 mehrere Kreditkarten eines weltweit tätigen Kreditkartenunternehmens unter Angabe falscher Namen und Bankverbindungen beantragt und erhalten zu haben. Die Namen und Bankverbindungen soll er überwiegend einer ihm vorliegenden Mitgliederliste eines Vereins von Grundstückseigentümern entnommen haben. Mehrere der Geschädigten stammen dabei aus dem Raum Bamberg, so dass die polizeilichen Ermittlungen von den Bamberger Cybercops übernommen wurden. Für die Identitätsprüfung soll der Angeklagte gefälschte Stempel eines Berliner Bankinstituts verwendet haben. Die Kreditkarten wurden von ihm mutmaßlich dazu verwendet, im großen Stile Waren und Dienstleistungen im Wert von über 70.000 Euro zu erwerben. Nach dem Ermittlungsergebnis finanzierte der Angeklagte damit seinen sehr kostenintensiven und luxuriösen Lebensstil. Zudem soll der Angeklagte auch noch einen Darlehensvertrag in Höhe von 50.000 EUR abgeschlossen und sich den Darlehensbetrag auch verschafft haben, obwohl er wusste, dass er zur Rückzahlung des Darlehens nicht in der Lage sein würde. Nach intensiven und aufwändigen Ermittlungen im gesamten Bundesgebiet gelang es den Staatsanwälten der ZCB und den Cybercops der Kriminalpolizei Bamberg, den Angeklagten als mutmaßlichen Täter zu überführen. Das betroffene Kreditkarteninstitut lieferte die erforderlichen Daten. So konnte festgestellt werden, dass die Umsätze hauptsächlich in Berlin, Regensburg, München, aber auch in Bamberg getätigt wurden. Der vorbestrafte Angeklagte wurde bereits am 13.07.2017 im Landkreis Bamberg festgenommen und wartet seitdem in Untersuchungs-haft auf seinen am kommenden Dienstag vor dem Landgericht Bamberg beginnenden Prozess. Bei seiner Festnahme führte er eine der betrügerisch erlangten Kreditkarten mit sich. Die Zentralstelle Cybercrime Bayern hat u. a. wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 15 Fällen Anklage erhoben. Das Gesetz sieht für jeden Fall eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren vor.

 

 

Bamberg Land:

 

KEMMERN. In der St. Peter Paul Kirche brach ein Unbekannter den mit Vorhängeschloss gesicherten Opferstock für Opferkerzen in den vergangenen Tagen auf und entwendete das Münzgeld. Wem ist eine verdächtige Person aufgefallen?  Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter Tel. Nr. 0951/9129-310.

 

KEMMERN. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden musste ein 28-jähriger Opelfahrer auf einen Bordstein ausweichen, als am Donnerstagmorgen ein 18-jähriger BMW-Fahrer an der Kreuzung Hauptstraße/Breitengüßbacher Straße die Vorfahrt missachtete. Bei dem Ausweichmanöver wurde der Reifen am Opel stark beschädigt. Die 20-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro.

 

STEINSDORF. Die Staatsstraße 2279, von Steinsdorf nach Walsdorf,  befuhr am Donnerstag, kurz vor 06.00 Uhr, eine 46-jährige Renaultfahrerin. In einer Rechtskurve kam ihr ein  3,5 t-Lkw auf ihrer Fahrspur entgegen und touchierte den Außenspiegel des Pkw. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Spiegel gegen die Fahrerscheibe, sodass diese zerbrach. Der Entgegenkommende setzte seine Fahrt unerkannt fort und hinterließ einen  Reparaturschaden von über 1.200 Euro. Hinweise zu dem Unfallflüchtigen nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter Tel. Nr. 0951/9129-310 entgegen.

 

 

Unterfranken:

Haßfurt:

 

Sand – Bei einer Verkehrskontrolle am Freitag, kurz nach Mitternacht, fielen den kontrollierenden Beamten drogentypische Erscheinungen bei einem 47-jährigen Pkw-Fahrer auf. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und muss nun mit einem Bußgeldbescheid rechnen.

 

Haßfurt – Am Mittwoch, nach Arbeitsende, um 17:00 Uhr, musste der Besitzer eines Pkw Fiat feststellen, dass sein am Morgen, um 08:00 Uhr, auf dem Parkplatz der Firma Bosch in der Industriestraße abgestellter Pkw mit der linken hinteren Seite auf den daneben in gleicher Richtung geparkten Pkw Opel geschoben worden war. Unter dem Heck des Pkw Fiat waren Spuren erkennbar, die von der Gabel eines Gabelstaplers stammen könnten.

 

Oberaurach – Mit einem hinter einem am Straßenrand geparkten Anhänger hervorrennenden Fußgänger konnte der Fahrer eines auf der Staatsstraße von Trossenfurt in Richtung Kirchaich fahrender Audi nicht rechnen und stieß mit ihm zusammen. Obwohl der Fußgänger zum Glück unverletzt blieb, zerbrach der Außenspiegel des Pkw Audi. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag, um 16.30 Uhr, kurz vor der Abzweigung nach Hummelmarter.

 

Haßfurt – Zu einem größeren Aufgebot an Rettungskräften und den Freiwilligen Feuerwehren Haßfurt und Augsfeld kam es am Donnerstagnachmittag aufgrund eines Verkehrsunfalles. Ein Omnibus befuhr die Kreisstraße HAS 11 von Augsfeld kommend in Richtung Staatsstraße 2447. Zum gleichen Zeitpunkt wollte ein vom Parkplatz eines Hotels kommenden VW Golf die Kreuzung HAS 11/Bamberger Straße geradeaus in Richtung Augsfeld überqueren. Dabei übersah der Golffahrer den vorfahrtsberechtigten Omnibus. Dieser kollidierte anschließend frontal mit der linken Fahrzeugseite des Pkw. Der Pkw-Fahrer wurde hierdurch leicht verletzt, wobei an seinem Fahrzeug Totalschaden entstand.  In dem mit 40 Fahrgästen besetzten Bus wurden drei Personen ebenfalls leicht verletzt. Alle Verletzten mussten mit den Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht werden. An dem Bus wurden die vordere rechte Fahrzeugfront und Fahrzeugseite stark beschädigt. Es entstand hier ein Schaden von ca. 20.000 Euro.

 

Gleisenau – Zu einem folgenreichen Missverständnis kam es am Donnerstagmittag auf der Georg-Schäfer-Straße. Ein 43-jähriger VW-Fahrer, der in Richtung Gleisenau unterwegs war, wollte in Höhe Haus-Nr. 22 nach rechts auf den Parkplatz einer Apotheke abbiegen. Da er in einem zu weiten Bogen fuhr und dabei auf die dort befindliche Linksabbiegespur kam, nahm eine 20-jährige BMW-Fahrerin, die hinter dem VW herfuhr, an, dass dieser links abbiegen möchte und wollte rechts an ihm vorbeifahren. Dabei kam es zum Zusammenstoß. An den beiden Fahrzeugen entstand jeweils ein Schaden in Höhe von 1.500 Euro. Beide Fahrzeugführer wurden mündlich verwarnt.

 

Seit dem letzten Freitag kam es im Dienstbereich der PI Haßfurt zu sieben Wildunfällen, in den vier Rehe und drei Hasen ihr Leben lassen mussten. Unter anderem kam es auch zu zwei Unfällen auf einschlägig bekannten und ausgeschilderten Wildunfallstrecken.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Haßfurt unter Tel.-Nr. 09521/927-0 entgegen.

 

 

SCHWEINFURT. Jeweils nur einen Tag nach der Tat sind zwei Ladendiebe in Schweinfurt in dieser Woche zu Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt worden. Die Täter hatten Kleidung, Schmuck und Lebensmittel gestohlen und die Diebstahlssicherungen entfernt bzw. manipuliert, um unentdeckt zu bleiben. Am Dienstagabend gegen 19.00 Uhr war Mitarbeitern eines Bekleidungsgeschäftes am Georg-Wichtermann-Platz aufgefallen, dass ein 18 Jahre alter Mann von der Elfenbeinküste mehrere Kleidungsstücke unter seinem Pullover aus dem Laden nach draußen gebracht hatte. Der Tatverdächtige hatte Waren im Wert von rund 70 Euro entwendet. Er verblieb auf Anordnung  der Staatsanwaltschaft Schweinfurt über Nacht in Polizeigewahrsam und wurde am Mittwoch zur Hauptverhandlung beim Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt. Hier wurde er rechtskräftig  zu vier Monaten Freiheitsstrafe mit Bewährung verurteilt. Ähnlich schnell lief das beschleunigte Verfahren für einen 19 Jahre alten Täter algerischer Abstammung ab. Er wurde am Mittwochmittag festgenommen, nachdem er versucht hatte, in einem Supermarkt in der Keßlergasse Lebensmittel zu stehlen. Die hinzugerufenen Schweinfurter Beamten fanden bei seiner Durchsuchung noch Schmuck und Kleidung im Gesamtwert von ca. 40 Euro, die der junge Mann kurz zuvor  aus zwei anderen Schweinfurter Ladengeschäften entwendet hatte. Auch er verblieb auf Anordnung der Staatsanwaltschaft im polizeilichen Gewahrsam. Am Donnerstag wurde er wegen der drei Diebstähle am Tag zuvor und wegen eines weiteren, bereits im November 2017 begangenen, Diebstahls zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 6 Monaten mit Bewährung verurteilt. Auch dieses Urteil ist bereits rechtskräftig.

 

 

Oberfranken:

 

A 9/BAYREUTH. Während der Fahrer schlief brachen Unbekannte den Tankdeckel seines Sattelzuges auf und pumpten 200 Liter Dieselkraftstoff ab. In der Nacht zum Donnerstag übernachtete ein 30-jähriger Rumäne auf der Fahrt in Richtung Süden in der Schlafkabine seiner Zugmaschine am Parkplatz Sophienberg. Erst als er am Morgen aufwachte, stellte er fest, dass Dieseldiebe das Vorhängeschloss seines Tanks aufgebrochen und Treibstoff entwendet hatten. Zeugen des Vorfalles werden gebeten sich bei der Verkehrspolizei Bayreuth, 09212/506-2330, zu melden.

 

A 9/HUMMELTAL. Ein übermüdeter 27 Jahre alter Mittelfranke zerstörte am Donnerstagnachmittag einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei. Auf seiner Fahrt in Richtung Nürnberg nickte der 27-Jährige kurz ein. So bemerkte er den Warnleitanhänger, der an einer Baustelle, kurz vor der Ausfahrt Trockau, den rechten Fahrstreifen sperrte und mehrfach angekündigt war, zu spät. Mit seinem Kleintransporter fuhr er ungebremst auf Sicherungshänger auf und zerstörte diesen komplett. Auch sein Kastenwagen wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der 27-Jährige trug leichte Verletzungen davon, er wurde ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Gesamtsachschaden von 72000 Euro. Gegen den Mittelfranken wird wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

 

A 9/PEGNITZ. Mit seinem Führerhaus beschädigte ein roter Sattelzug die Plane eines Kollegen und flüchtete anschließend auf die Autobahn in Richtung Berlin. Am Donnerstag gegen 19.00 Uhr rangierte der bislang unbekannte Trucker mit seinem Fahrzeug auf dem Gelände der Rastanlage Fränkische Schweiz. Als er die Plane eines bereits parkenden Sattelaufliegers beschädigte, gab er sein Vorhaben zu Parken auf  und verschwand auf die Autobahn. An der Plane entstand ein Schaden von ca. 500 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Bayreuth, 0921/506-2330, zu melden.

 

BAYREUTH. Deutlich nach Alkohol roch ein 50 Jahre alter Bayreuther als er von einer Streife der Verkehrspolizei am Donnerstag, kurz nach Mitternacht, angehalten wurde. In der Ludwig-Thoma-Str. stoppten die Beamten den Golf des 50-Jährigen. Mit seiner Fahne wurde er zum Alkotest in die Dienststelle gebeten. Hier erreichte er einen Wert von 1,04 Promille und durfte so seinen Führerschein vorläufig behalten. Die Autoschlüssel wurden sichergestellt, der Bayreuther muss sich auf ein Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot einstellen

 

LICHTENFELS. Nach dem gewaltsamen Streit in der Nacht zum Sonntag in einer Diskothek in der Robert-Koch-Straße, bei dem ein 19-Jähriger schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Verletzungen erlitt, laufen die Untersuchungen zur Tat der Kriminalpolizei Coburg weiter. Die Ermittler haben neue Erkenntnisse zu dem Vorfall und bitten in diesem Zusammenhang um Hinweise der Bevölkerung. Bereits im Lokal kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. Im Verlauf dessen schlug der Jüngere der beiden vermutlich mit einem Glas auf sein Gegenüber ein. Anschließend verlagerte sich das Geschehen vor die Diskothek. Dort entwickelte sich rund um die beiden Streitenden eine unübersichtliche Handgreiflichkeit mit mehreren Personen. Im Verlauf dessen soll der 41-Jährige mit einem Messer einmal in Richtung des 19 Jahre alten Mannes gestochen haben. Hierbei erlitt das Opfer eine Schnittverletzung am Bauch und kam in ein Krankenhaus. Den Tatverdächtigen nahmen Beamte der Polizeiinspektion Lichtenfels vor Ort vorläufig fest und übergaben ihn für die weiteren Ermittlungen an die Kriminalpolizei Coburg. Gegen den Festgenommenen erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Mordes. Im Rahmen der Ermittlungen konnten die Kriminalbeamten nun feststellen, dass der 41-Jährige offensichtlich das Messer, mit dem er sein Opfer verletzte, nach der Tat in einen Auspuff eines auf dem Parkplatz der Diskothek geparkten Fahrzeuges gesteckt hat. Daher richtet sich der aktuelle Zeugenaufruf der Kriminalpolizei Coburg vor allem an Personen, die ihre Autos in der Nacht zum vergangenen Sonntag im Bereich der Diskothek, insbesondere auf dem dortigen Parkplatz, abgestellt hatten. Die Ermittler bitten bei den entsprechenden Fahrzeugen zu überprüfen, ob Auffälligkeiten an der Auspuffanlage vorhanden sind oder sich ein Gegenstand im Auspuffrohr befindet. Bei entsprechenden Feststellungen bitten die Ermittler sich bei der Kripo Coburg zu melden. Außerdem benötigen die Kriminalbeamten zur exakten Rekonstruktion der Auseinandersetzung weiterhin Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen oder betroffene Fahrzeugführer melden sich bitte unter der Tel.-Nr. 09561/645-0 an die Kriminalpolizei Coburg.

 

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