Polizeibericht 08.06.2017

Bamberg Stadt:

 

BAMBERG. Im Laufe des Mittwochs wurde die Bamberger Polizei zu insgesamt sechs Ladendiebstählen in verschiedenen Geschäften im Stadtgebiet gerufen. Vier Männer und zwei Frauen hatten es überwiegend auf Tabakwaren und Lebensmittel im Gesamtwert von knapp 150 Euro abgesehen. Ein Mann wollte das Diebesgut versteckt im Kinderwagen aus einem Laden schmuggeln, was aber dem aufmerksamen Personal aufgefallen war.

 

BAMBERG. Zwei Männer im Alter von 28 und 35 Jahren wurden am Spätnachmittag des Mittwochs beim Diebstahl einer Getränkedose in einem Supermarkt an der Breitenau vom Personal beobachtet. Als die beiden auf ihr Verhalten angesprochen wurden, verhielten sich diese zunehmend aggressiv und weigerten sich die Getränkedose herauszugeben. Schließlich stießen sie die Mitarbeiter von sich weg und rannten in Richtung eines Rolltores, das sie aus der Verankerung rissen und flüchteten. Ein beherzter Kunde sowie ein Angestellter des Supermarktes verfolgten die beiden Männer, die kurz darauf in Tatortnähe von einer Polizeistreife festgenommen werden konnten. Bei der Festnahme durch die Polizei leisteten die beiden Ladendiebe auch noch Widerstand und mussten deshalb gefesselt werden. Zeugen, insbesondere der Kunde der die Täter mit verfolgt hat, werden gebeten, sich mit der PI Bamberg-Stadt unter Tel.: 0951/9129-210 in Verbindung zu setzen.

 

BAMBERG. Zwischen Sonntagnachmittag und Mittwochfrüh wurde in der Dr.-Hans-Neubauer-Straße ein weißer Skoda durch mehrere Fußtritte von einem Unbekannten beschädigt. Dadurch entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Wer hat den Täter beobachtet und kann der Polizei Bamberg unter Tel.: 0951/9129-210 Hinweise auf diesen geben.

 

BAMBERG. An einem grauen Opel Astra, der in der Nacht von Donnerstag letzter Woche auf Freitag in der Eckbertstraße geparkt war, zerkratzte ein Unbekannter die Beifahrertüre und verursachte Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro.

 

BAMBERG. Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro ist einem Fahrzeughalter entstanden, dessen weißer Ford Focus in der Unteren Sandstraße beschädigt wurde. An dem Wagen wurde zwischen Freitag- und Mittwochnachmittag die Motorhaube eingedellt, vermutlich weil sich ein bislang unbekannter Täter auf diese gesetzt hat.

 

BAMBERG. Am Mittwochvormittag ereignete sich in der Neuerbstraße, Richtung Starkenfeldstraße, ein Verkehrsunfall, bei dem ein männlicher Radfahrer von einem rangierenden LKW-Fahrer übersehen wurde. Der Radfahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde vorsorglich in das Klinikum Bamberg eingeliefert.

 

 

Bamberg-Land:

 

HIRSCHAID. Sonntagabend zwischen 19.00 Uhr und 20.30 Uhr wurde einem Besucher eines Biergartens in der Maximilianstraße sein versperrtes Mountainbike im Wert von 900 Euro gestohlen.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310,  in Verbindung zu setzen.

 

BREITENGÜßBACH. Am späten Mittwochabend übersah eine Radfahrerin beim Linksabbiegen in der Zückshuter Straße einen von hinten kommenden Motorradfahrer. Als die 59-jährige Radfahrerin abbog, musste der 57-jährige  Motorradfahrer, der bereits zum Überholen ansetzte, eine Vollbremsung einlegen, kam zum Sturz und schleuderte mit seinem Motorrad gegen die Radfahrerin. Die Radfahrerin erlitt leichte Verletzungen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Motorradfahrer wurde ebenfalls leicht verletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von 1700 Euro.

 

BAUNACH. Am Samstagabend gegen 19.30 Uhr beschädigte ein unbekannter Pkw-Fahrer einen geparkten Pkw auf dem REWE-Parkplatz in der Baunacher Straße. Obwohl an dem geparkten Audi Schaden in Höhe von 1000 Euro entstand, kümmerte sich der Verursacher nicht um den Schaden und flüchtete. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310,  in Verbindung zu setzen.

 

 

Forchheim Stadt und Land:

 

Forchheim. Am Mittwochfrüh wurde durch Beamte der Polizei Forchheim in der Daimlerstraße ein Lkw einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wurden erhebliche Verstöße bei der Ladungssicherung festgestellt. Der 49-jährige Fahrer muss nun mit einer Anzeige rechnen.

 

 

Unterfranken:

 

WERNECK, LKR. SCHWEINFURT. Am Donnerstagnachmittag ist es auf der A7 zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Lastwagen gekommen. Ein schwer verletzter Lkw-Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Aktuell wird der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kommt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Gegen 13.00 Uhr hat sich der Verkehrsunfall im Bereich zwischen der Rastanlage Riedener Wald Ost und dem Autobahnkreuz Schweinfurt-Werneck ereignet. Dem Sachstand nach geriet der Verkehr im Bereich einer Baustelle ins Stocken. Ein 42-jähriger Lastwagenfahrer erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr mit seinem ungarischen Lkw auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 42-Jährige in seinem Führerhaus eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Schwerverletzte mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Mann am Steuer des Sattelzugs kam offenbar mit dem Schrecken davon. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Aktuell sind auf der Richtungsfahrbahn Kassel umfangreiche Bergungsmaßnahmen im Gange, die nach derzeitigen Prognosen noch bis etwa 16.00 Uhr andauern werden. Der Verkehr wird bis dahin an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Knapp zwei Stunden lang war die Autobahn in Richtung Norden komplett gesperrt. Aufgrund der Vollsperrung bildete sich rasch ein kilometerlanger Rückstau. Auch im Bereich der Umleitungsstrecke kommt es zu Behinderungen. In Bergtheim (Lkr. Würzburg) wird der Verkehr von Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land geregelt.

 

Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck geführt. Neben Polizei und Rettungsdienst befanden sich auch die Autobahnmeisterei und ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren im Einsatz.

 

Ebern, Vorbach, Lkr. Hassberge: Zu einem Verkehrsunfall kam es am Donnerstagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Ebern und Haßfurt in Höhe der Einmündung nach Vorbach. Eine 69-jährige Mercedes Fahrerin wollte nach links in Richtung Ebern abbiegen, übersah jedoch eine 30-Jährige, die mit ihrem Mitsubishi von Ebern in Richtung Haßfurt unterwegs war. Durch den Zusammenstoß der Fahrzeuge wurde glücklicherweise keiner der beiden Frauen verletzt. Der Mercedes der älteren Dame ist aufgrund des massiven Frontschadens ein Totalschaden. Schadenshöhe ca. 7000 Euro. Der Schaden am Mitsubishi beläuft sich auf ca. 2000 Euro.

 

 

Oberfranken:

 

THURNAU, LKR. KULMBACH. Zu einem Brand einer Scheune kam es am Donnerstagnachmittag im Ortsteil Hutschdorf. Es entstand Sachschaden von etwa 100.000 Euro. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache übernommen. Kurz nach 13 Uhr erreichte der Notruf über das Feuer die Integrierte Rettungsleitstelle Bayreuth/Kulmbach. Trotz der sofortigen Alarmierung der umliegenden Feuerwehren und deren schnellen Eintreffens, konnte ein Vollbrand der etwa zehn auf zehn Meter großen Lagerscheune nicht mehr verhindert werden. Allerdings gelang es den Einsatzkräften ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Wohngebäude abzuwehren. Beamte der Polizei Kulmbach forderten die Bewohner der angrenzenden Häuser dennoch vorsorglich auf, ihre Wohnungen zu verlassen. Drei Personen mussten aufgrund leichterer Verletzungen vor Ort medizinisch behandelt werden. Der Sachschaden dürfte nach derzeitigen Ermittlungsstand bei rund 100.000 Euro liegen. Wie es zum Brand kommen konnte, ist momentan Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, welche Brandfahnder der Bayreuther Kripo übernahmen. Im Einsatz befanden sich rund 100 Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren und mehrere Streifen der Polizei Kulmbach. Die Ortsdurchfahrt von Hutschdorf muss für die Dauer der Lösch- und Aufräumarbeiten gesperrt bleiben.

 

HELMBRECHTS, LKR. HOF/GRAFENGEHAIG, LKR. KULMBACH. Bislang unbekannte Autodiebe schlugen in der Nacht zum Donnerstag im Gemeindeteil Enchenreuth zu und entwendeten einen 1er BMW mit den angebrachten Kennzeichen „HO-BP 2014“. Auch in Grafengehaig versuchten Unbekannte einen BMW zu stehlen. Gegen 19 Uhr stellte die Eigentümerin ihr Auto in der Grundstückszufahrt vor dem Wohnhaus in der Frankenwaldstraße versperrt ab und musste morgens gegen 7.15 Uhr feststellen, dass es verschwunden war. Der neun Jahre alte, graue BMW 118D hat einen Zeitwert von etwa 6.000 Euro. Nur rund vier Kilometer entfernt, versuchten unbekannte Diebe einen sechs Jahre alten, grünen 1er BMW aus der Hohenreuther Siedlung in Grafengehaig zu entwenden. Das Fachkommissariat für grenzbezogene Kriminalität bei der Kripo Hof sowie die Spezialisten für Eigentumsdelikte der Kripo Bayreuth haben die Ermittlungen aufgenommen, prüfen mögliche Zusammenhänge, auch mit den Autodiebstählen der vergangenen Tage und bitten um Zeugenhinweise:

• Wer hat in der Nacht zum Donnerstag bei den genannten Örtlichkeiten in Enchenreuth oder in Grafengehaig verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge beobachtet?

• Wem sind dort im Vorfeld verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge aufgefallen, die im Zusammenhang mit dem Autodiebstahl stehen könnten?

• Wer hat den grauen BMW mit den angebrachten Kennzeichen „HO-BP 2014“ nach 7.15 Uhr noch gesehen?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Hof unter der Tel.-Nr. 09281/704-0 entgegen.

 

 

Mittelfranken:

Erlangen:

 

Die Beamten der Bergwache berichten von einem relativ entspannten Tag, wäre es da nicht zu einer massiven Auseinandersetzung im Bereich einer Toilettenanlage gekommen, bei der drei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes verletzt wurden.

Gegen 18:00 Uhr versuchte eine Festbesucherin das Pissoir der Toilettenanlage zu betreten.

Ein Mitarbeiter des dort eingesetzten Sicherheitsdienstes verwehrte der Dame den Zutritt zur Männertoilette, wobei es zu einem Gerangel mit der Frau kam. Als die vier männlichen Begleiter der Dame dies bemerkten, mischten sie sich ein und gingen tätlich auf den Sicherheitsmann los. Dieser erhielt Unterstützung von mehreren seiner Kollegen, was zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen den fünf Festbesuchern und dem Sicherheitspersonal führte.

Im Verlauf des Schlagabtausches schlug einer der Festbesucher aus dem nördlichen Oberfranken mit einem leeren Maßkrug auf den Kopf eines Security. Dieser erlitt dadurch eine Platzwunde am Kopf, zwei weitere Sicherheitsleute wurden bei der Auseinandersetzung verletzt und mussten vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert werden.

Die fünf Angreifer konnten von den alarmierten Polizeikräften vorläufig festgenommen werden. Allesamt waren sie zur Tatzeit alkoholisiert, die Atemalkoholwerte reichten bis knapp an die zwei Promille.

Bei Jugendschutzkontrollen stellten die Beamten auf und um das Festgelände insgesamt fünf Jugendliche fest, die erheblich alkoholisiert waren. Vier der jungen Leute, zwei Mädchen und zwei Jungen im Alter von 16 und 17 Jahren hatten Alkoholwerte zwischen 0,66 und 2,00 Promille. Sie wurden in Gewahrsam genommen und anschließend ihren Eltern übergeben. Ein 16-jähriger Bursche musste mit einem Alkoholwert von knapp 1,3 Promille in eine Klinik eingeliefert werden.

Gegen einen Festbesucher wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz eingeleitet. Bei der Zugangskontrolle führte er einen verbotenen Schlagring mit.

Das After-Berg-Geschehen in der Innenstadt verlief aus polizeilicher Sicht völlig ruhig und friedlich.

Kurz nach 23:00 Uhr hielten die Einsatzkräfte am Martin-Luther-Platz einen Pkw an, der den abgesperrten Bereich passieren wollte. Bei der Anhaltung bemerkten die Beamten bei dem 23-jährigen Fahrer Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,58 Promille. Zudem waren wiederum einige unbelehrbare Radfahrer aufgefallen, die trotz erheblicher Alkoholisierung (bis zu 2,1 Promille) unterwegs waren.

 

 

 

Außerhalb des Berges

Ein 38-jähriger Mann wollte am Mittwochabend ein Paket in einer Postagentur abholen und griff dabei einen Angestellten tätlich an. Gegen 18:00 Uhr kam der Mann in die Postfiliale in der Karl-Zucker-Straße, um sein Paket abzuholen. Weil er seiner Meinung nach zulange warten musste, pöbelte der 38-Jährige andere Kunden an und tat seinem Unmut laut kund. Einen Angestellten der Postagentur beleidigte der ungeduldige Paketabholer und ging tätlich auf ihn los. Ohne sein Paket zog der Mann von dannen.

 

 

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