Polizeibericht 07.07.2017

Oberfranken:

 

OBERFRANKEN. Polizeibeamte aus ganz Oberfranken werden im Juli verstärkt die Geschwindigkeit motorisierter Fahrzeugführer auf Landstraßen überwachen. Die Oberfränkische Polizei beteiligt sich an einer bayernweiten Schwerpunktaktion. Insbesondere steht die Erhöhung der Verkehrssicherheit und allem voran die Reduzierung geschwindigkeitsbedingter Verkehrsunfälle sowie die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer im Fokus der Schwerpunktkontrollen.

Die Verkehrsaktion steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der bayerischen Verkehrssicherheitskampagne „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ unter der Federführung des Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr (Link zur Homepage: www.stmi.bayern.de).

Sicherheit statt „Abzocke“ – Ziele der bayernweiten Verkehrsaktion

In ganz Oberfranken werden die Polizeidienststellen im Juli zu unterschiedlichen Zeiten und an wechselnden Örtlichkeiten insbesondere den Verkehr auf den oberfränkischen Landstraßen ins Visier nehmen.

Die Oberfränkische Polizei möchte keineswegs möglichst viele Verkehrsteilnehmer mit einem Verwarnungs- oder gar Bußgeld ahnden. Dies unterstreicht auch die Ankündigung der Verkehrsaktion. Ziel dieser Schwerpunktkontrollen ist es, Verkehrsteilnehmer in puncto zu hohe Geschwindigkeit zu sensibilisieren, um auch nachhaltig eine Verhaltensänderung hervorzurufen. Dies ist ein wichtiger verkehrssicherheitsrelevanter Aspekt vor allem im Hinblick auf eine zielgerichtete Reduzierung geschwindigkeitsbedingter Verkehrsunfälle sowie der Minimierung von Verkehrstoten. Bei Unfällen mit Schwerverletzten und Toten ist nicht angepasste Geschwindigkeit nach wie vor Unfallursache Nummer Eins. Im Jahr 2016 wurden in Oberfranken 972 Personen bei derartigen Unfällen verletzt. 14 Personen verunglückten leider tödlich.

Auch die Überwachung relevanter Motorradstrecken im fränkischen Raum sowie die Einhaltung der Sicherungsvorschriften ist Teil der Kampagne.

Durch das Beachten der Verkehrsregeln, vor allem der Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen, trägt jede Bürgerin und jeder Bürger erheblich zur Sicherheit im Straßenverkehr bei und schützt dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch schwächere Verkehrsteilnehmer, allen voran Kinder sowie Senioren, Fußgänger und Radfahrer.

 

 

Unterfranken:

 

Rentweinsdorf/Sendelbach, Lkrs. Haßberge: Am Donnerstag führte die Polizeiinspektion Ebern auf der B 279, Höhe Sendelbach, eine Kontrolle des Schwerlastverkehrs durch.

Hierbei fiel ein osteuropäischer Fahrer einer Spedition aus Mittelfranken besonders negativ auf, da er seine wöchentliche Ruhezeit nicht eingehalten hatte. Der Fahrer gab hierbei an, dass er von seinem Chef dazu angewiesen worden sei, trotz seiner Bedenken weiter zu fahren. Auf den Fahrer kommt nun ein Bußgeld von ca. 700 Euro und auf den Unternehmer ein Bußgeld von ca. 2.000 Euro zu.

Des Weiteren wurde bei einem bosnischen Lkw eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 27 km/h festgestellt. Statt der erlaubten 60 km/h war der Lkw mit 87 km/h auf der Bundesstraße unterwegs. Der Fahrer musste noch vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 123,50 Euro für das Bußgeld hinterlegen.

 

SENNFELD, LKR. SCHWEINFURT. Vermutlich durch einen Blitzeinschlag ist es am Donnerstagabend zu einem Brand im Dachstuhl eines Einfamilienhauses gekommen. Verletzt wurde niemand. Der Schaden dürfte bei wenigen zehntausend Euro liegen.Gegen 20.50 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle der Notruf aus der Reichelshofer Straße ein, dass es im Dachstuhl eines Wohnhauses zu einer Rauchentwicklung gekommen war. Eine Streife der Schweinfurter Polizei und die örtliche Freiwillige Feuerwehr waren schnell vor Ort. Wie sich laut Feuerwehr herausstellte, war wohl ein Blitz im Dachbereich eingeschlagen und hatte einen kurzzeitigen Schmorbrand verursacht. Die Einsatzkräfte hatten diesen rasch im Griff und gelöscht.Die Bewohner des Hauses hatten sich selbst rechtzeitig ins Freie retten können, so dass niemand verletzt wurde.