Polizeibericht 07.07.2017

Bamberg Stadt:

 

Einer Schülerin wurde am Mittwoch, zwischen 18.30 Uhr und 18.40 Uhr, beim Warten an einer roten Fußgängerampel in der Hegelstraße das Mobiltelefon gestohlen. Das Smartphone der Marke Lenowo hatte das Mädchen in ihrem Rucksack verstaut, den sie auf dem Rücken trug. Vermutlich hat ein Unbekannter, der ebenfalls an der roten Ampel stand, unbemerkt in den Rucksack gegriffen. Das Telefon hat einen Zeitwert von 100 Euro.

 

Am Donnerstag wurde ein 36-jähriger Mann am Bamberger Bahnhof kontrolliert, weil er sich dort an abgestellten Fahrrädern zu schaffen machte. Während der Durchsuchung des Wohnsitzlosen kam eine Geldbörse mit Ausweis zum Vorschein, der aus einem Pkw-Aufbruch, begangen Ende Juni in Sachsen-Anhalt, stammt. Das vermeintliche Diebesgut wurde von der Polizei sichergestellt.

 

Am Freitagfrüh wurde einer jungen Frau während eines Gaststättenbesuches in der Sandstraße die Handtasche gestohlen. Diese hatte die Geschädigte für kurze Zeit unbeaufsichtigt auf einer Bank abgelegt. Neben Ausweispapieren, Schlüsseln und einem zweistelligen Bargeldbetrag, erbeutete der unbekannte Langfinger noch ein Smartphone der Marke Apple.

 

Vermutlich ein Radfahrer hat zwischen Mittwochabend, 21.30 Uhr, und Donnerstagfrüh, 10.50 Uhr, in der Riemenschneiderstraße die linke Seite eines dort geparkten blauen BMW beschädigt und Sachschaden in Höhe von 200 Euro verursacht.

 

Sachschaden in Höhe von etwa 2000 Euro wurden verursacht, als zwischen Dienstagfrüh und Mittwochnachmittag die Heckklappe eines am Georgendamm abgestellten schwarzen Ford Fiesta beschädigt wurde. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerkannt von der Unfallstelle.

 

Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Würzburger Straße wurde am Donnerstag, zwischen 11.00 Uhr und 20.20 Uhr, ein weißer Hyundai angefahren. Hier beläuft sich der verursachte Sachschaden auf knapp 600 Euro.

 

Zwischen vergangenem Samstag und Dienstagfrüh wurde Am Kanal die Grundstücksmauer eines dortigen Anwesens angefahren. Obwohl auch hier Sachschaden von etwa 500 Euro verursacht wurde, entfernte sich der Unfallverursacher.

 

Während einer Polizeikontrolle am Weegmannufer tauchte im Verlauf der Kontrolle eines 20-Jährigen am Donnerstagabend ein Tütchen mit Marihuana auf. Eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ist die Folge.

 

Am Donnerstagabend, kurz vor Mitternacht, wurde die Polizei über eine betrunkene Autofahrerin im Stadtteil Wunderburg informiert. An der Galgenfuhr konnte kurz darauf das Fahrzeug einer 51-jährigen Frau angehalten werden. Beim Versuch ihren Wagen zu verlassen, fiel die Dame dann aufgrund ihrer erheblichen Alkoholisierung zu Boden. Bei einem Vortest wurde bei der Frau schließlich ein Alkoholwert von 2,62 Promille festgestellt. Neben einer Blutentnahme, welcher sich die Autofahrerin unterziehen musste, wurde auch der Führerschein sichergestellt.

 

In der Breslaustraße wurde am Freitagfrüh, gegen 02.00 Uhr, der Fahrer eines roten Kleinwagens beobachtet, wie er gegen einen geparkten Pkw stieß und anschließend die Flucht ergriff. Etwas später informierten aufmerksame Zeugen dann die Polizei über einen in der Brennerstraße stehenden unfallbeschädigten Wagen. Wie sich schnell herausstellte, handelte es sich hierbei um den Unfallflüchtigen aus der Breslaustraße. Der männliche Unfallverursacher war zwischenzeitlich auf dem Fahrersitz eingeschlafen und musste von der Polizei geweckt werden. Er brachte es bei einem Alkoholtest auf 2,14 Promille, weshalb er sich einer Blutentnahme unterziehen und seinen Führerschein abgeben musste. Insgesamt wurde ein Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro verursacht.

 

Bereits am Sonntag kam es am Bahnhof, in der Zeit von 01.30 Uhr bis 01.45 Uhr, zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei größeren Jugendgruppen. Im weiteren Verlauf der Streitigkeiten verlagerte sich der Konflikt schließlich vom Bahnhof über die Brenner- und Zollnerstraße in die Neuerbstraße. Nach ersten Ermittlungen müssen an dem Vorfall mindestens 15 Personen, überwiegend im Alter von ca. 16 bis 20 Jahren, beteiligt gewesen sein. Die PI Bamberg-Stadt hat die Ermittlungen aufgenommen und fordert im Zuge dessen mögliche Zeugen des Vorfalls auf, sich zeitnah mit der Polizei unter der Rufnummer 0951/9129-0 in Verbindung zu setzen.

 

 

Stadt und Landkreis Forchheim:

 

FORCHHEIM. Um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern, war ein 74-jähriger Mercedes-Fahrer am Donnerstag, gegen 11.45 Uhr, gezwungen, nach rechts in die Schutzplanke auszuweichen. Dadurch entstanden 500,– EUR Sachschaden an seinem Fahrzeug. Der 74-Jährige war auf der B470 vom „Hausener Kreisel“ in Richtung Wimmelbach unterwegs, als ihm auf seiner Fahrspur eine 67-jährige Seat-Fahrerin entgegen kam, weshalb er nach rechts ausweichen musste. Die 67-Jährige hatte gerade einen Lkw überholt. Sie fuhr im Anschluss weiter, ohne sich um den Unfall zu kümmern, konnte jedoch als Unfallverursacherin ermittelt werden. Sie hat sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht zu verantworten. Zeugen des Unfallgeschehens, insbesondere die Insassen eines orangefarbenen Arbeitsfahrzeuges mit Mähwerk, werden gebeten sich unter 09191/70900 bei der Polizei zu melden.

 

FORCHHEIM. Nachdem die Diebstahlwarnanlage eines Drogeriemarktes in der Bamberger Straße am Donnerstagabend Alarm gab, konnte festgestellt werden, dass eine 42-Jährige versucht hatte, einen Parfümtester im Wert von 10,– EUR zu entwenden. Eine Anzeige wegen Ladendiebstahl ist die Folge.

 

NEUNKIRCHEN AM BRAND / DORMITZ. LKR. FORCHHEIM. In der Nacht zum Freitag wurde in zwei Bäckereifilialen, die sich jeweils in einem Supermarktgebäude befinden, eingebrochen. In beiden Fällen verschaffte sich der unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Filialen offensichtlich nach Bargeld. In Neunkirchen wurde Sachschaden in Höhe von 1.000,– EUR angerichtet und 200,– EUR Bargeld wurden entwendet. Der Sachschaden in Dormitz beläuft sich auf etwa 500,– EUR. Entwendet wurde hier offensichtlich nichts. Hinweise zu den Einbrüchen nimmt die Polizei unter 09191/70900 entgegen.

 

FORCHHEIM. Eine 39-Jährige stillte am Donnerstagvormittag ihre vier Monate alte Tochter auf dem Rücksitz ihres Autos auf einem Parkplatz im östlichen Stadtgebiet.  Als die 39-Jährige ausstieg und die Tür schloss, versperrte sich das Auto, während der Fahrzeugschlüssel sich im Fahrzeuginneren befand. Aufgrund der hohen Außentemperaturen und der Tatsache, dass sich die Tochter bereits etwa 20 Minuten im aufgeheizten versperrten Auto befand, wurde durch die eintreffende Streifenbesatzung eine Scheibe des Autos eingeschlagen und die Tochter befreit. Durch den ebenfalls verständigten Rettungsdienst wurden Mutter und Tochter vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

 

HEROLDSBACH. LKR. FORCHHEIM. Am späten Donnerstagvormittag hielt ein 47-Jähriger Autofahrer in der Hauptstraße eine andere Autofahrerin an. Dieser gegenüber gab er an, dass er Polizeibeamter sei und dementsprechend Ermittlungen durchführen müsse. Der 47-Jährige konnte kurze Zeit später mit seinem Auto in der Hauptstraße angetroffen und kontrolliert werden. Hierbei wurde festgestellt, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Zudem stand er offensichtlich unter Drogeneinfluss, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Ermittlungen wegen Amtsanmaßung, Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurden aufgenommen. Verkehrsteilnehmer, die ebenfalls durch den 47-Jährigen angehalten oder „kontrolliert“ wurden, werden gebeten, sich mit der Polizei unter 09191/70900 in Verbindung zu setzen.

 

Wiesenttal Auf der Kreisstraße von Gößmannsberg in Richtung Voigendorf geriet am Donnerstagvormittag ein 65-Jähriger wegen angeblicher Sonnenblendung mit seinem Pkw auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Lkw. Der Gesamtsachschaden bei dem Verkehrsunfall beträgt 8000 Euro. Verletzte gab es nicht.

 

Obertrubach Eine 82-Jährige befuhr am Donnerstagnachmittag die Verbindungsstraße von Neudorf Richtung „Neudorfer Höhe“. Beim Abbiegen auf die Staatsstraße missachtete sie die Vorfahrt eines 19-jährigen Autofahrers. Durch den Zusammenstoß beider Fahrzeuge entstand ein Gesamtsachschaden von 5000 Euro.  Verletzt wurde niemand.

 

Leutenbach Bereits am Freitag, 23. Juni wurde von einer 33-Jährigen im Straßengraben neben der Verbindungsstraße Leutenbach-Egloffstein ein Handy der Marke Samsung gefunden. Das Mobiltelefon wird bei der Gemeinde Kirchehrenbach als Fundsache abgegeben.

 

 

Bamberg-Land:

 

SEUßLING. In der Zeit vom 14. Juni bis 6. Juli hebelten unbekannte Täter die in der Kirche in der Hauptstraße befindliche Geldkassette für die Opferkerzen auf und entwendeten das Münzgeld. Sachschaden entstand in Höhe von etwa 50 Euro.

Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf die Täter geben? Meldungen erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310.

 

HIRSCHAID. Ein am Kirchplatz versperrt abgestelltes Damenrad entwendeten unbekannte Täter am Mittwoch, zwischen 14 und 17 Uhr. Das orangefarbene Tourenrad der Marke Hercules/Rocco hat einen Zeitwert von 400 Euro. Wer kann Angaben über den Verbleib des Rades bzw. zum Dieb machen? Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310,  entgegen.

 

BREITENGÜßBACH. Das Fenster an der Rückseite einer Tankstelle in der Bamberger Straße versuchten unbekannte Täter in der Nacht zum Donnerstag aufzuhebeln, was jedoch misslang. Die Täter hinterließen einen Sachschaden in Höhe von etwa 50 Euro. Wer hat zur fraglichen Zeit verdächtige Personen beobachtet? Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310,  in Verbindung zu setzen.

 

STRAßGIECH. Beim Absteigen von seinem Fahrrad stürzte am Donnerstagabend in der Hirtenstraße ein 74-Jähriger und zog sich leichte Verletzungen zu.

 

Trunstadt. Durch einen Blitzeinschlag geriet Freitagnacht der Dachstuhl eines Bürogebäudes in der Industriestraße in Brand. Die freiwilligen Feuerwehren Trunstadt, Viereth und Hallstadt waren vor Ort und konnten den Brand löschen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 60.000 Euro.

 

Erlangen:

 

Am Donnerstag gegen 20 Uhr kam es auf dem Areal einer Autovermietung zu einer körperlichen Konfrontation zwischen zwei Männern. Nachdem ein 36jähriger die weibliche Begleitung seines 23jährigen Kontrahenten beleidigte, schubste ihn dieser gegen einen geparkten PKW und attackierte seinen Widersacher zudem mit einem Regenschirm. Der Ältere setzte sich in der Folge gegen den Angreifer zur Wehr, woraufhin sich eine körperliche Auseinandersetzung mit wechselseitigen Körperverletzungen entwickelte. Die Beiden ließen schließlich voneinander ab, nachdem die Freundin des Jüngeren schlichtend eingriff. Die beiden Streithähne erlitten jeweils leichtere Verletzungen in Form von Kratzern. An dem geparkten PKW entstand eine sichtbare Delle; der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Seitens der Polizei wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

 

 

Am Mittwoch gegen 23.30 Uhr kam es im Rahmen des Sommerfests auf dem Gelände der Technischen Fakultät zu einem Unfall zum Nachteil einer 22jährigen aus Plauen. Die junge Dame setzte sich im Verlauf der Feierlichkeiten in einem am Ausschank stehenden Einkaufswagen. Kurz darauf wurde der Wagen samt Inhalt von einem bis dato unbekannten Mann einen kleineren Abhang heruntergeschoben. Nachdem der Wagen während der Abfahrt zum Drehen kam, stürzte dieser um. Die 22jährige fiel daraufhin unglücklich mit dem Kopf auf den Asphalt und zog sich mittelschwere Gesichtsverletzungen zu. Zeugen zu dem Vorfall werden gebeten sich unter der Rufnummer 09131/760-114 mit der Polizeiinspektion Erlangen in Verbindung zu setzen.

 

 

Am Donnerstagabend um 17 Uhr befuhr eine 16jährige Radlerin den Branderweg, wobei sie Kopfhörer trug und zudem auf ihr Smartphone sah. Auf Höhe des dortigen Spielplatzes, kam ihr   ein PKW entgegen, der diesen Straßenabschnitt widerrechtlich befuhr. Die 54jährige Führerin des Kraftfahrzeugs sah die junge Fahrradfahrerin auf ihr Fahrzeug zusteuern, bremste ihren Wagen ab und warnte die entgegenkommende Radlerin durch Hupen. Die Schülerin erkannte die Gefahr jedoch zu spät, fuhr auf die Motorhaube des PKW auf und trug hierdurch leichtere Verletzungen davon. Die Verletzte wurde in der Folge vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Am PKW und Fahrrad entstand jeweils Sachschaden. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein „Handyverbot“ während der Fahrt auch für Fahrradfahrer gilt und diese im Ahndungsfall mit einem empfindlichen Verwarnungsgeld zu rechnen haben.

 

Am Donnerstagvormittag wollte eine 45jährige Fahrzeugführerin mit ihrem PKW von einem Parkplatz in die Schallershofer Straße einfahren. Zur selben Zeit führte eine Baufirma Erdarbeiten in diesem Bereich aus. Vermutlich aufgrund der ungenügenden Baustellenabsicherung übersah die Fahrzeugführerin die geöffnete Straßendecke und blieb mit beiden Vorderreifen ihres PKW in der Straßengrube stecken. Das Fahrzeug wurde anschließend mit Hilfe der Bauarbeiter wieder aus dem Loch gezogen. Der genaue Sachschaden ist derzeit noch nicht bekannt. Die erforderlichen Ermittlungen hinsichtlich der Absicherung des Baustellenbereichs wurden aufgenommen.

 

Erlangen:

 

Den Versuch, sich entgegen der Verkehrsregeln an einem Stau vorbei zu mogeln, ließ sich ein 58-jähriger Autofahrer 5000,- € kosten. Aufgrund hohen Verkehrsaufkommens stockte gestern Abend der Verkehr auf der A 3 zwischen Nürnberg-Nord und dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen. Der 58-Jährige war zwar auf dem Weg nach Höchstadt, wollte sich aber durch den Zähfluss nicht aufhalten lassen und deshalb die Autobahn in Tennenlohe verlassen. Allerdings lief der Verkehr bereits 100 m vor der Ausfahrt auf. Also lenkte er kurzentschlossen nach rechts auf den Seitenstreifen und brauste am langsameren Verkehr vorbei. Allerdings hatte er nicht auf der Rechnung, dass sich andere Verkehrsteilnehmer an die geltenden Regeln halten. Als er die Ausfahrtspur der Anschlussstelle erreichte lenkte ein Fernfahrer seinen 40-Tonner nach rechts, da er ebenfalls in Tennenlohe abfahren wollte. Den Drängler konnte er wegen des toten Winkels nicht erkennen und so kam es zur seitlichen Kollision. Während am Sattelzug kaum Unfallspuren zu finden waren, war der Audi des Unfallverursachers von vorn bis hinten eingedrückt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Augen des 58-Jährigen wurden groß, als ihm die Beamten der Erlanger Verkehrspolizei eröffneten, dass er der Unfallverursacher sei und neben seinem eigenen Schaden und den Ansprüchen des Kraftfahrers auch noch 110 Euro Bußgeld und 1 Punkt fällig werden. Bis der Unfall aufgenommen war, waren übrigens alle, die regulär auf der Hauptfahrbahn gefahren waren entweder wohlbehalten zu Hause angekommen oder ihrem Ziel 100 km näher gekommen.

 

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