Polizeibericht 05.02.2018

Forchheim Stadt und Land:

 

Forchheim: Gestern Abend, gegen 18:45 Uhr, kam es in der Bayreuther Straße 4 zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Verkehrsteilnehmern. Ein 39jähriger Ford Transit-Fahrer und ein 50jähriger Radfahrer gerieten hierbei aneinander und beschwerten sich jeweils über die Fahrweise des Anderen. Die Meinungsverschiedenheit  gipfelte schließlich in wechselseitigen Schlägen in das  Gesicht des jeweiligen Kontrahenten. Die Polizei Forchheim sucht in diesem Zusammenhang noch Zeugen.

 

 

Verkehrspolizei Bamberg:

 

A70/Hallstadt. Am frühen Sonntagnachmittag kam auf der A70 Fahrtrichtung Bayreuth ein 29 jähriger BMW Fahrer wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern und beschädigte vier Felder der Mittelleitplanke. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 7000,00 €.

 

 

Bamberg Stadt:

 

BAMBERG. Am Sonntagfrüh wurde einem jungen Mann in der Oberen Sandstraße ein schwarzes Smartphone der Marke Samsung gestohlen. Der Geschädigte wurde kurz zuvor von einem etwa 23-jährigen Mann in gebrochenem Englisch angesprochen und ließ sich auf dem Mobiltelefon etwas zeigen. Als er das Handy des Geschädigten dann in Händen hielt, lief er mit diesem plötzlich davon. Der Handybesitzer verfolgte den Täter und hielt diesen fest, allerdings riss sich dieser aber los und konnte mit dem Telefon im Wert von 500 Euro entkommen.

 

BAMBERG. Aus einem Parkhaus in der Lichtenhaidestraße wurde zwischen Freitag- und Sonntagmittag ein darin abgestellter roter Roller des Herstellers Yamaha gestohlen. Der Roller hat einen Zeitwert in Höhe von 1500 Euro.

 

BAMBERG. Beim Abbiegen vom Berliner Ring auf die Starkenfeldstraße stieß am Sonntagmittag der Fahrer eines Citroen mit seinem Fahrzeug gegen die dortige Fußgängerampel und verursachte hierbei Sachschaden in Höhe von über 3000 Euro.

 

 

BAMBERG. Am Samstag, gegen 04.00 Uhr, kam es zwischen einem 34-jährigen Mann und einer bislang unbekannten Person in der Oberen Sandstraße, zwischen den Gaststätten Sound-n-Arts und Pizzini, zu einer körperlichen Auseinandersetzung. In deren Verlauf wurde der 34-Jährige von dem Unbekannten derart geschlagen, dass die hierbei verursachten Verletzungen im Gesicht anschließend im Klinikum Bamberg behandelt werden mussten. Zeugen, die Angaben zu der Auseinandersetzung machen können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 0951/9129-210 mit der PI Bamberg-Stadt in Verbindung zu setzen.

 

 

Bamberg Land:

 

ASCHBACH. Zu einem Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen kam es am Sonntag auf der winterglatten Staatsstraße. In der Mittagszeit geriet eine 18-jährige mit ihrem Pkw, BMW, ins Schleudern. Das Fahrzeug rutschte auf die Gegenfahrbahn, prallte dort gegen ein entgegenkommendes Auto und schlitterte anschließend in den Graben. Beide Fahrzeugführer mussten durch den Rettungsdienst in Krankenhaus eingeliefert werden. Die nicht mehr fahrbereiten und erheblich beschädigten Unfall-Pkw wurden abgeschleppt. Der entstandene Schaden wird insgesamt auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

 

OBERHAID. Schneeglätte wurde am Sonntagnachmittag einer 28-jährigen Autofahrerin auf der Kreisstraße zum Verhängnis. In einer Rechtskurve rutschte ihr Pkw, Ford Tourneo, geradeaus weiter und landete im Graben. Die Fahrerin erlitt einen Schock. Der Schaden am ringsum beschädigten Auto wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.

 

Trotz des teils starken Schneefalls im Landkreis Bamberg und der winterlichen Straßenverhältnisse kam es aufgrund der umsichtigen Fahrweise der Verkehrsteilnehmer nur zu zwei Unfällen, die auf die Wetterverhältnisse zurück zuführen waren. Beide Unfälle verliefen glimpflich.

 

STRULLENDORF. Leichte Verletzungen zog sich am Sonntagmittag ein 28-jähriger Autofahrer bei einem Verkehrsunfall zu. Etwa auf Höhe der Hauptsmoorhalle musste der aus Richtung Strullendorf kommende Nissan-Fahrer gegen 12.45 Uhr einem entgegenkommenden Schneepflug ausweichen und kam deshalb mit seinem Pkw nach links von der Fahrbahn ab. Der Schneepflugfahrer fuhr weiter. Am Auto entstand ein Schaden von ca. 1.500 Euro. Zur Klärung des genauen Unfallherganges sucht die Polizeiinspektion Bamberg-Land Zeugen (Tel. 0951/9129-310).

 

MERKENDORF. In der Lindenstraße kam es am Sonntagvormittag, 10.30 Uhr, zum Streifvorgang zwischen einem silberfarbenen Audi und einem Pkw, Citroen. Beide Fahrzeugführer hielten nach dem Unfall zunächst an. Jedoch verweigerte der Audi-Fahrer seine Personalien herauszugeben und fuhr anschließend Orts einwärts davon. Durch eine Polizeistreife konnte das beschädigte Unfall-Auto aufgefunden und als Fahrer ein 86-jähriger Mann ermittelt werden. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Unfallflucht.

 

 

Unterfranken:

Haßfurt:

 

Haßfurt – Ein 28-Jähriger parkte seinen Pkw BMW am Sonntag in der Zeit von 02.00 bis 13.30 Uhr in der Brüder-Becker-Straße entgegen der Fahrtrichtung. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer touchierte beim Vorbeifahren die vordere rechte Fahrzeugfront und entfernte sich ohne sich um den Schaden von ca. 300 Euro zu kümmern. Nach einsetzenden Schneefällen kam es im Zuständigkeitsbereich der Polizei Haßfurt im Laufe des Sonntags zu 8 Verkehrsunfällen. Bei einem der Unfälle wurden 2 Personen leicht verletzt.

Der Gesamtschaden beträgt ca. 38.600 Euro. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Haßfurt unter Telefon 09521/927-0 entgegen.

 

 

Oberfranken:

 

WEISMAIN, LKR. LICHTENFELS. Nach zwei Bränden in leerstehenden Gebäuden im Oktober vergangenen und Januar dieses Jahres in Weismain, gelang es Brandfahndern der Kripo Coburg einen tatverdächtigen 42-jährigen Mann zu ermitteln. Er muss sich nun wegen schwerer Brandstiftung strafrechtlich verantworten. In den späten Abendstunden des 10. Oktobers 2017 brannte zunächst ein unbewohntes Anwesen am Weismainer Kolpingplatz. Da durch die Flammen auch angrenzende Wohnhäuser in Gefahr waren, mussten deren 15 Bewohner die Gebäude vorübergehend verlassen. Bei dem Feuer entstand an dem bereits seit längerer Zeit leerstehenden Wohnhaus ein Sachschaden von rund 80.000 Euro. Rund drei Monate später brannte es am Abend des 8. Januars 2018 erneut in einem nicht bewohnten, älteren Haus in der Hollfelder Straße in Weismain. Bei diesem Brand verursachte das Feuer in einem Zimmer des Gebäudes einen Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Bei beiden Bränden wurde niemand verletzt und die Spezialisten des Fachkommissariats bei der Kripo Coburg übernahmen die weiteren Ermittlungen, im Zuge derer sich der Verdacht vom Brandstiftungen schnell erhärtete. Neben umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen befragten die Beamten auch zahlreiche Personen. Dabei erhielten die Beamten einen entscheidenden Hinweis von einem Zeugen, der bei dem Brand im Januar sachdienliche Wahrnehmungen gemacht hatte. Im Rahmen der anschließenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen geriet der 42-jährige Mann aus dem Lkr. Lichtenfels ins Visier der Brandfahnder. Der Tatverdächtige räumte gegenüber den Polizisten schließlich ein, für die beiden Feuer verantwortlich zu sein. Die weiteren Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg dauern an.

 

SCHIRNDING, LKR. WUNSIEDEL. Etliche Gramm Crystal stellten Schleierfahnder am Freitagnachmittag bei Kontrollen des Zugverkehrs aus der tschechischen Republik sicher. Die beiden Tatverdächtigen aus dem Großraum Nürnberg nahmen die Fahnder vorläufig fest. Die beiden Festgenommenen müssen sich wegen Schmuggels von Betäubungsmittel strafrechtlich verantworten. Gegen 13.45 Uhr geriet zunächst ein 34-Jähriger in einem Zugabteil ins Visier der Selber Schleierfahnder. Bei der Kontrolle entdeckten sie eine Taschenlampe, in der Rauschgift versteckt war. Die Gegenstände stellten die Beamten zu kriminaltechnischen Untersuchungen sicher. Den Mann nahmen die Fahnder noch im Zug vorläufig fest. Vier Stunden später kontrollierten die Selber Fahndungsspezialisten eine 55-jährige Frau im Zug. Hierbei entdeckten die Polizisten ebenfalls etliche Gramm der gefährlichen Droge. Zudem hatte die Frau Rauschgiftutensilien bei sich. Die Gegenstände und das Betäubungsmittel stellten die Fahnder sicher, die Frau wurde vorläufig festgenommen. In beiden Fällen hat das Fachkommissariat für Rauschgiftdelikte der Kripo Hof die Ermittlungen übernommen. Gegen die beiden Beschuldigten laufen Ermittlungsverfahren wegen Einfuhrschmuggels von Betäubungsmittel.

 

A 9/B 85.PEGNITZ. Am Sonntagabend ereignete sich an der Autobahnausfahrt Pegnitz, Einmündung in die Bundesstraße 85, zunächst ein Auffahrunfall mit geringem Sachschaden. Die beiden Beteiligten kamen im Einmündungsbereich zum Stehen. Kurze Zeit später, noch vor Eintreffen der Polizeistreife, wollte ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Bayreuth mit seinem Toyota von Pegnitz kommend, an der Unfallstelle, nach links in die Autobahn einbiegen. Hierbei übersah er, abgelenkt von den Unfallfahrzeugen, den entgegenkommenden Skoda eines 21-jährigen Oberpfälzers. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser gegen den Opel eines 32-jährigen Auerbachers, einem Beteiligten des ersten Unfalls, geschleudert. Die siebenjährige Tochter des 32-Jährigen wurde hierbei leichtverletzt. Ebenfalls leichte Verletzungen erlitten zwei 17 und 19 Jahre alte Mitfahrer im Toyota des Unfallverursachers. Die drei Verletzten wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 20000 Euro. Während der Auffahrunfall mit einem Verwarnungsgeld geahndet wurde, wird der 21-jährige Toyota-Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt.

 

A 9/BAYREUTH. Mit einer Geldbuße im vierstelligen Eurobereich muss der Fahrer eines Sattelzuges nach einer Kontrolle am Parkplatz Sophienberg rechnen. Am Sonntagabend hielten Beamte des Schwerverkehrstrupps der Verkehrspolizei Bayreuth einen 58-jährigen Unterfranken mit seinem Sattelzug zu einer Kontrolle an. Bei der Überprüfung des Fahrtenschreibers mussten die Polizisten feststellen, dass der Trucker seit fünf Wochen keine ausreichende Ruhezeit am Wochenende einbrachte und mehrfach bis zu 20 Stunden ohne Unterbrechung gefahren war. Ebenso offenbarte das digitale Kontrollgerät eine ganze Reihe von Geschwindigkeitsüberschreitungen mit Spitzenwerten von 110 Sachen bei erlaubten 80 km/h. Der Unterfranken musste seine Fahrt für 45 Stunden unterbrechen.

 

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