Polizeibericht 02.02.2018

Bamberg Land:

 

ERLAU. In der Ortsstraße „Lange Straße“ stieß ein unbekannter Autofahrer in der Nacht zum Donnerstag gegen einen geparkten roten Daihatsu/Sirion und flüchtete. Der Pkw wurde im Heckbereich erheblich beschädigt. Die Reparaturkosten belaufen sich auf ca. 1.000 Euro.

 

BREITENGÜSSBACH. Sachschaden von ca. 1.500 Euro verursachte ein Unbekannter an einen im Gewerbepark abgestellten grauen Skoda/Octavia. Im Laufe des Donnerstags beschädigte er die hintere Beifahrertüre und setzte seine Fahrt unerkannt fort. Hinweise zu den Unfallflüchtigen erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter Tel. Nr. 0951/9129-310.

 

 

Bamberg Stadt:

 

Bamberg. In der Berufsschule in der Dr.-von-Schmitt-Straße bemerkte eine 19-jährige Auszubildende am Donnerstag, dass während einer Pause ihre Geldbörse aus dem Klassenzimmer gestohlen wurde. Wer zu diesem Diebstahl etwas beobachtet hat, möge sich bitte bei der PI Bamberg-Stadt unter der Tel. 0951/9129-210 melden.

 

Bamberg. Ein 90-jähriger Mann rief am Donnerstag bei der Polizei an und wollte einen Diebstahl melden, doch bei der Befragung stellte sich dann heraus, dass es sich um einen Trickdiebstahl handelte. Ein unbekannter Täter gab sich am Mittwoch als Wasserinstallateur aus, betrat die Wohnung des älteren Herrn und verlangte eine Vorauskasse von 5000 Euro. Der Betrüger drehte lediglich die Wasserhähne im Bad und in der Küche auf. Nachdem der Täter die Wohnung verlassen hatte, stellte der Rentner fest, dass seine Scheckkarte und weiteres Geld fehlten. Mittels der Scheckkarte wurde bis zur Anzeigeerstattung bereits Geld vom Konto des Mannes abgebucht. Nun fahndet die Polizei nach dem unbekannten Täter. Zeugen werden gebeten, sich bei der PI Bamberg-Stadt unter der Tel. 0951/9129-210 zu melden.

 

Bamberg. Eine 77-jährge Frau parkte mit ihrem blauen VW Polo am Donnerstag auf dem Parkplatz der Landesjustizkasse in der Münzmeisterstraße / Spiegelgraben. Beim Ausparken rangierte sie ihren Pkw so, dass er gegen einen Audi Q3 stieß. Dabei wurde bei dem Audi eine Delle vorne links festgestellt und an ihrem Polo die Stoßstange zerkratzt. Die Frau fuhr nach Hause, meldete dann aber den Unfall bei der Polizei. Der Schaden der beiden Fahrzeuge beläuft sich auf 1500 Euro.

 

Bamberg. In der Feldkirchenstraße war am Donnerstag eine 25-jährige Radfahrerin auf dem Radweg Richtung Zollnerstraße auf der falschen Seite unterwegs. Dabei kam es zu einer Kollision mit einer anderen Radfahrerin. Beide trugen keinen Helm und stießen mit den Köpfen zusammen, so dass die andere Radfahrerin ein Schädel-Hirn-Trauma hat und die Unfallverursacherin eine Platzwunde am Auge. Beide kamen in Klinikum Bamberg.

 

Bamberg. In der Hallstadter Straße kam es am Donnerstag gegen 10.20 Uhr zu einem Auffahrunfall. Ein 39-jähriger Autofahrer mit seinem VW Up dachte, dass der vor ihm stehende schwarze VW Golf losfährt. Dies war nicht so, weshalb der VW Up in den VW Golf fuhr. Der Golffahrer zog sich eine leichte HWS-Verletzung zu. Es kam zu einem Sachschaden von 100 Euro.

 

Bamberg. Am Donnerstag kam es um 13.20 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz zu einer Auseinandersetzung mehrerer Personen. Nach Befragungen wurde diese Auseinandersetzung durch verbale Streitigkeiten und Provokation ausgelöst. Zu Straftaten geltend war es nicht gekommen.

 

Bamberg. Ein 31-jähriger Radfahrer sollte sich einer Verkehrskontrolle unterziehen, da er ohne Licht gefahren war. Er war auf dem Radweg des Münchner Rings in Richtung Gereuthstraße unterwegs. Als er die zivile Streife bemerkte, schmiss er das Rad in eine Hecke, sprang über diese und flüchtete. Als er von der Streife gestellt werden konnte, schmiss er etwas ins Gebüsch. Die Beamten fanden einen Haschischbrocken, der in einer Folie eingewickelt war. Das Rad wurde sichergestellt, da der Mann nicht der Eigentümer ist. Nun muss sich dieser wegen Fahrraddiebstahl und Besitz von Betäubungsmitteln verantworten.

 

 

Forchheim Stadt und Land:

 

FORCHHEIM. Ein Gesamtsachschaden von 6.000,– Euro war die Bilanz eines Unfalls, der sich am Donnerstagfrüh auf der Staatsstraße 2243 zwischen Kersbach und Forchheim ereignete. Eine 73-jährige Pkw-Fahrerin überholte trotz Gegenverkehr mit ihrem Opel ein vor ihr fahrendes Fahrschulfahrzeug. Der ihr entgegenkommende 51-jährige Daimler-Benz-Fahrer versuchte noch zu bremsen und auszuweichen, konnte einen Unfall jedoch nicht verhindern. Alle Unfallbeteiligten blieben hierdurch glücklicherweise unverletzt.

 

FORCHHEIM. In der Zeit von Mittwochabend bis Donnerstagmorgen gelangten bislang unbekannte Täter in ein Firmengebäude in der Hans-Böckler-Straße und entwendete dort aus einem Pkw ein Autoradio im Wert von ca. 150,– Euro. Wer verdächtige Beobachtungen in diesem Bereich machen konnte, setzt sich bitte mit der Polizeiinspektion Forchheim in Verbindung, 09191/70900.

 

FORCHHEIM. Aus einer Bar in der Bamberger Straße wurde in den frühen Morgenstunden des Donnerstag von einem bislang unbekannten Täter die Geldkassette mit den Tageseinnahmen sowie Wechselgeld entwendet. Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Forchheim unter der Telefonnummer 09191/70900.

 

Unterleinleiter. Während einer Faschingsveranstaltung am Samstagabend in der Schule in der Schulstraße entwendeten bislang unbekannte Täter zwei Winterjacken im Gesamtwert von etwa 170 Euro. Es handelt sich um eine schwarze und eine olivegrüne Jacke, Marke Zara, jeweils mit hellem Fellkragen, einmal Größe: 40 und einmal Größe: 32. Wem ist etwas Verdächtiges aufgefallen? Hinweise bitte an die PI Ebermannstadt, Tel.: 09194/7388.

 

Weißenohe. Donnerstagabend, gegen 22.20 Uhr, bog ein 58-jähriger BMW-Fahrer von der B 2 kommend nach rechts in die Hauptstraße ein. Ein bislang unbekannter Fahrer eines weißen VW Golf kam von der Sollenberger Straße und bog ziemlich flott in die Hauptstraße ein und kam hierbei auf die Fahrbahnseite des BMW. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden wich der ältere Fahrzeugführer nach rechts aus und prallte dort gegen einen geparkten Mercedes. Obwohl der Verursacher einen Schaden in Höhe von etwa 3000 Euro angerichtet hatte, entfernte er sich unerlaubt von der Unfallstelle. Wer hat etwas gesehen, oder kann Hinweise zu dem Flüchtigen geben? Zeugenmeldungen bitte an die PI Ebermannstadt, Tel.: 09194/73880.

 

 

Verkehrspolizei Bamberg:

 

Hirschaid, Lkr. Bamberg    Bei der Kontrolle eines 20jährigen VW Golf-Fahrers am Mittwochnachmittag, im Bereich des Bahnhofs Hirschaid, stellte eine Streife der Fahndungskontrollgruppe der Verkehrspolizei drogentypische Ausfallerscheinungen fest. Ein Drogentest verlief zudem positiv. Die Weiterfahrt wurde daraufhin untersagt und eine Blutentnahme durchgeführt. Der 20jährige muss nun mit einer Anzeige rechnen.

 

A 73/Forchheim   Die Verkehrspolizei Bamberg führte Donnerstagnacht eine Schwerpunktkontrolle mit einem zivilen Videofahrzeug auf der A 73 im Bereich Forchheim durch. Im Baustellenbereich konnten dabei sechs Fahrzeugführer gemessen werden, bei denen erhebliche Geschwindigkeitsverstöße festgestellt wurden. Zwei der Fahrzeugführer erwartet nun, neben einer saftigen Geldbuße, ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Der „Tagesschnellste“ ein 53jähriger Volvo-Fahrer aus Ungarn, fuhr 51 km/h schneller als erlaubt. Er hatte es besonders eilig, um zu einem Treffen mit Freunden zu gelangen. Bei ihm wurde sofort eine Sicherheitsleistung in bar erhoben.

 

 

Bundespolizei Nürnberg:

 

Dank eines Zeugenhinweises hat die Polizei vier Jugendliche in Gewahrsam genommen, die am Bahnhaltepunkt Oberasbach einen Fahrausweisentwerter beschädigt haben sollen. Zudem waren alle aus einem Heim ausgebüxt. Die vier waren am Donnerstagabend gegen 22 Uhr dabei beobachtet worden, wie sie sich verdächtig an der Haltestelle verhielten und mit Füßen auf einen Fahrausweisentwerter eintraten. Vor Ort stellten die Polizeibeamten fest, dass der Automat durch die Fußtritte total beschädigt worden war. Der entstandene Sachschaden ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die vier Jugendlichen im Alter von 14 und 16 Jahren konnten in der Nähe des Haltepunktes gestellt werden. Auf Vorhalt gaben sie die Beschädigung zu. Bei der Überprüfung stellten die Beamten zudem fest, dass alle aus einer Jugendschutzstelle in Nürnberg ausgebüxt waren. Die Teenager wurden in Gewahrsam genommen und der Jugendschutzstelle übergeben. Die Bundespolizei hat gegen die Deutschen ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.

 

Bundespolizisten haben am Donnerstag (1. Februar) im Nürnberger Hauptbahnhof einen Schwarzfahrer überprüft. Dabei stellten sie fest, dass der 27-Jährige nicht zu seiner Gerichtsverhandlung erschienen war. Der Nigerianer fuhr im ICE von Ingolstadt nach Nürnberg ohne Fahrschein und ausreichend Bargeld. Weil er gegenüber dem Zugbegleiter seine Personalien verweigerte, wurde die Bundespolizei verständigt. Beim Überprüfen des Mannes stellten die Beamten fest, dass er sich am Vormittag vor dem Amtsgericht in Neuburg an der Donau hätte verantworten sollen. Er war jedoch der Hauptverhandlung unentschuldigt ferngeblieben. Die zuständige Richterin ordnete die Festnahme und Vorführung des Angeklagten an.

 

Ein 28-Jähriger soll am Donnerstagabend (1. Februar) im Nürnberger Hauptbahnhof einen 51-Jährigen einen Faustschlag versetzt haben. Der Geschädigte wurde bei der Auseinandersetzung leicht im Gesicht verletzt und seine Brille beschädigt. Nach eigenen Angaben stellte der 28-Jährige seine Tasche gegen 21.15 Uhr in der Mittelhalle ab und kaufte sich in einem Geschäft etwas zu essen. Seine Tasche hatte er dabei immer im Blick. Als sich ein 51-jähriger Nürnberger der Tasche nur „bedrohlich“ näherte, ging der 28-jährige Besitzer von einer Diebstahlsabsicht aus. Er lief dem vermeintlichen Dieb nach und verpasste diesem einen Faustschlag auf das linke Auge. Dabei erlitt der Geschädigte leichte Schwellungen im Gesicht, sowie leichte Schnittverletzungen aufgrund des herausgebrochenen Brillenglases. Die Bundespolizei Nürnberg hat gegen den Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.

 

 

Oberfranken:

 

Ebern/Lkrs. Haßberge: Ein Lokführer der „Agilis“ beobachtete Donnerstagmittag, wie ein 22-jähriger Opel-Fahrer versuchte rückwärts auf dem Parkstreifen am Bahnhof einzuparken. Dabei fuhr er mit seiner rechten Front gegen das linke Heck eines geparkten VW einer 59-jährigen Frau. Anschließend parkte er aus und stellte sich auf den geschotterten Parkplatz unterhalb des Bahnhofs, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Auf den Fahrer kommt eine Anzeige wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu. Sachdienliche Angaben nimmt die PI Ebern unter der Tel.-Nr. 09531-9240 entgegen.

 

Maroldsweisach, Lkr. Haßberge: Am Donnerstagabend kam es in Maroldsweisach zu einem Wildunfall. Ein 50-Jähriger Würzburger fuhr auf der B 303 in Richtung Schweinfurt, als ein er Reh überfuhr, das die Straße querte. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 2000,- EUR. Das Fahrzeug war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Fahrzeugführer blieb zum Glück unverletzt.

 

OBERFRANKEN. Gute Nachricht für Betrugsopfer: Die Firma Western Union entschädigt Personen, die Opfer eines Betrugs wurden und hierbei Zahlungen über die Bank geleistet haben.

Wie die Firma in einer Pressemeldung mitteilt, werden die Entschädigungszahlungen für Delikte, die von 2004 bis zum 19. Januar 2017 begangen wurden, geleistet. Anspruchsberechtigt sind Kunden, die als Opfer von Betrugsdelikten Zahlungen via Western Union geleistet haben. Die Ansprüche können bis 31. Mai 2018 geltend gemacht werden.

Auch Opfer aus Oberfranken haben in den vergangenen Jahren, wie zum Beispiel nach angeblichen Gewinnmitteilungen, Geld an Konten bei Western Union transferiert. Die in Aussicht gestellte Gewinnauszahlung blieb dann allerdings aus.

Weitere Informationen und alle notwendigen Formulare finden Berechtigte unter

www.westernunionremission.com.

Es handelt sich bei der Seite um keine Spam- oder Phishing-Seite! Es könnte auch sein, dass eine beauftragte Kanzlei bereits bekannte Geschädigte direkt kontaktiert.

Die Pressemitteilung der US-Behörden findet sich unter:

https://www.justice.gov/opa/pr/western-union-admits-anti-money-laundering-and-consumer-fraud-violations-forfeits-586-million

 

A 9/BINDLACH. Zwei SUV-Fahrer und der Fahrer eines Sattelzuges wurden am Donnerstagnachmittag nach massiven Geschwindigkeitsübertretungen von Streifen der Verkehrspolizei angehalten. Die 20 und 37 Jahre alte Nürnberger überführten zwei Neuwagen an eine Vermieterfirma. In der Bindlacher Allee überholten sie in einem Baustellenbereich die ProVida-Streife mit einer Geschwindigkeit von 191Sachen bei erlaubten 80 km/h. Beide erhalten Bußgeldbescheide über 1200 Euro und müssen drei Monate ihren Führerschein abgeben. Mit 122 Sachen statt der erlaubten 80 km/h fuhr ein 40-jähriger Ukrainer mit seinem vollbeladenen Sattelzug den Bindlacher Berg hinunter. Er konnte von Beamten des Gefahrguttrupps der Verkehrspolizei angehalten werden. Sein Bußgeld von fast 700 Euro musste er noch vor Ort bezahlen.    

 

A 9/BETZENSTEIN. Drei Unfälle innerhalb weniger Minuten ereigneten sich am Donnerstagmittag auf regennasser Autobahn kurz vor dem Parkplatz Sperbes. In Richtung Berlin fahrend kam der Audi eines 34-jährigen Heilbronners von der Fahrbahn ab und streifte die Betonleitwand. Unverletzt konnte der Fahrer auf dem Standstreifen anhalten. Unmittelbar darauf geriet ein 35-jähriger Mercedes-Fahrer fast an gleicher Stelle ins Schleudern, streifte einen neben sich fahrenden VW und krachte in die Betonleitwand. Der stark beschädigte Daimler prallte zurück, schlitterte über die gesamte Fahrbahn und blieb auf der Überholspur liegen. Ein 60-jähriger Brandenburger konnte dem Wrack nicht mehr ausweichen und fuhr auf das Unfallfahrzeug auf. Alle beteiligten Autofahrer blieben glücklicherweise unverletzt. Der Gesamtschaden summiert sich auf 45000 Euro.

 

A 9/TROCKAU. Mit einem defekten Scheibenwischer blieb in der Nacht zum Freitag ein mit Aluteilen beladener Sattenzug auf der Autobahn zwischen der Ausfahrt Trockau und dem Parkplatz Sophienberg auf dem Standstreifen stehen. Der 53-jährige Fahrer aus Sachsen sorgte für keinerlei Absicherung seines Trucks durch Warndreieck oder Warnleuchte. So bemerkte ein nachfolgender Kollege aus Polen das Pannenfahrzeug zu spät und riss mit seinem Kühllaster den Auflieger des Sattelzuges auf. Fahrzeugteile und Ladung verteilten sich so über eine Strecke von 400 Metern auf der Autobahn. Beide Fahrer blieben unverletzt, der Gesamtschaden beträgt etwa 50000 Euro. Die Autobahnmeisterei und die Feuerwehr Trockau rückten mit schwerem Gerät an um die Fahrbahn zu reinigen und die Unfallfahrzeuge sicher zum nächsten Parkplatz zu bringen.

 

 

Mittelfranken:

Erlangen:

 

Am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag stellten Beamte der Erlanger Verkehrspolizei auf der A 3, zwischen Höchstadt und Erlangen bei vier Durchreisenden falsche Dokumente und ein „nicht existentes Auto“ fest. Am Donnerstagvormittag, kurz nach 10.00 Uhr, hielten Beamte der Verkehrspolizei einen Pkw mit französischer Zulassung an. Die 5-köpfige Reisegruppe befand sich, nach eigenem Bekunden, auf dem Weg von Frankreich nach Rumänien. Bei der Kontrolle wurden bei der Überprüfung der Versicherungsbescheinigung Fälschungsmerkmale festgestellt. Eine Nachfrage bei den französischen Kollegen ergab, dass in Frankreich weder die Versicherung noch das Fahrzeug bekannt seien.Die Zulassung war schlicht und ergreifend selbstgebastelt. Der Opel wurde aus dem Verkehr gezogen und der Fahrer musste nach der Anzeigenaufnahme einen anderen Weg suchen, seine Reise fortzusetzen.

Ähnliche Bastelfreude hatte ein rumänischer Ingenieur an den Tag gelegt, der nachmittags mit seinem Pkw-Gespann angehalten wurde. Der hatte sich die Zulassung für seinen Einachsanhänger selbst zugeteilt, weshalb er 1000,- € Sicherheitsleistung bezahlen musste. Seinen Anhänger musste er dennoch abstellen und sich erst um eine Zulassung kümmern.

Nachts, um 01.47 Uhr wurde bei einem bulgarischen Arbeiter ein falscher Führerschein sichergestellt. Da kam zur Anzeige wegen Urkundenfälschung noch eine wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis dazu.

Nur 30 Minuten später musste ein arbeitsloser Ukrainer 300,- € Sicherheitsleistung bezahlen, da er sich einen gefälschten Rumänischen Personalausweis beschafft hatte.

Die Beamtinnen und Beamten der Erlanger Verkehrspolizei sind auf dem Gebiet der Urkundenfälschungen gut ausgebildet und stellen jedes Jahr über 100 falsche oder gefälschte Dokumente sicher.

 

Am Dienstag, gegen 13:20 Uhr, ereignete sich in der Egerlandstraße ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrradfahrer zu Sturz kamen und sich der, am Unfall beteiligte Pkw, aus dem Staub machte. Die beiden 23 und 24-jährigen Radfahrer fuhren nebeneinander auf der Egerlandstraße, als sich von hinten ein Auto näherte, welches in selber Fahrtrichtung unterwegs war. Der Pkw fuhr so nahe an den Radfahrern vorbei, dass sich einer der beiden erschrak, seinen Lenker verriss und daraufhin mit seinem Vorderreifen das Hinterrad seines Begleiters touchierte. Beide Radler stürzten, wobei sich einer der beiden leicht verletzte. Der Pkw-Lenker setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die verunfallten Radfahrer zu kümmern. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen, welche das Unfallgeschehen beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt, Telefon 09131 / 760-114, entgegen.

 

 

Aufgrund eines technischen Defektes geriet am Freitagmorgen, gegen 3 Uhr, im Stadtteil Eltersdorf eine Werkstadt in Brand. Der Besitzer, der in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt, nahm den Brandgeruch wahr, alarmierte die Feuerwehr und versuchte bis zu deren Eintreffen Schlimmeres zu verhindern. Die Feuerwehr brachte den Schwelbrand schnell unter Kontrolle und belüftete die verqualmte Werkstatt. Durch den Brand sind Werkzeuge sowie das Gebäude selbst in Mitleidenschaft gezogen worden. Nach Schätzungen dürfte sich der Schaden im vierstelligen Bereich bewegen. Der Werkstattbetreiber erlitt bei seinem Eingreifen eine leichte Rauchintoxikation.

 

Ein 35-jähriger Erlanger wird wohl einige Zeit auf seinen Führerschein verzichten müssen, nachdem er unter Drogeneinfluss am Steuer von der Polizei erwischt wurde. Der 35-Jährige geriet am Donnerstag, in den frühen Abendstunden, in eine Verkehrskontrolle. Hierbei bemerkten die Beamten bei dem Pkw-Fahrer drogentypische Auffälligkeiten. Der Mann räumte ein, tags zuvor zwei Joints geraucht zu haben und musste sich daraufhin einer Blutentnahme unterziehen. Als Konsequenz erwarten dem 35-jährigen Autofahrer ein Bußgeld, ein Fahrverbot sowie Punkte in der „Verkehrssünderdatei“.

 

 

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