Niederlage für Brose Bamberg nach zuletzt drei Siegen in der Euroleague.

 Am Abend hat der Deutschen Basketball-Meister in der heimischen Brose Arena gegen den amtierenden Champion Fenerbahce Dogus Istanbul 57 zu 80 verloren:Bereits morgen steht Brose Bamberg wieder auf dem Parkett. Dann in der Basketball Bundesliga zuhause gegen die Fraport Skyliners. Los geht´s in der Brose Arena um 19 Uhr 15. Radio Bamberg überträgt das Spiel live.

 

Hier die offizielle Pressemitteilung von Brose Bamberg:

 

Brose Bamberg unterliegt Istanbul

 

Brose Bamberg musste sich nach zuletzt drei EuroLeague-Siegen in Folge dem amtierenden Champion Fenerbahce Dogus Istanbul mit 57:80 geschlagen geben. Dabei klingt das Ergebnis klarer, als das Spiel war. Bis Anfang des letzten Viertels war der deutsche Meister nämlich dran (48:55, 32.), danach allerdings sorgten ein paar Unachtsamkeiten vorne wie hinten für einen 13:0-Lauf der Gäste und damit die Vorentscheidung. Bester Brose-Werfer war Augustine Rubit mit zwölf Punkten, Dorell Wright sammelte acht Rebounds.

Andrea Trinchieri: „Drei Viertel haben wir exzellent gespielt, haben es geschafft den Rückstand auf sieben Punkte zu verkürzen. Wann immer du aber gegen solche Mannschaften einen Fehler machst, bestrafen sie es sofort. Ich habe versucht meinem Team zu erklären, dass man jeden Ballbesitzt wie den letzten und entscheidenden des Spiels angehen muss. Als wir auf sieben rankamen haben wir vier Fehler am Stück gemacht – zwei vorne, zwei hinten. Das hat uns das Spiel gekostet. Ich glaube, dass wir einen großen Aufwand betrieben haben. Wir sollten dieses Spiel nicht als Maßstab nehmen. Fenerbahce ist amtierender Champion, hat eine starke Partie abgeliefert, sehr smart und zeitgleich sehr physisch gespielt. Sie waren definitiv besser und haben verdient gewonnen.“

Die Anfangsphase gehörte Brose. Ein Taylor-Dreier brachte die 3:2-Führung, Hickman erhöhte kurz darauf auf 7:4. Nach drei Minuten allerdings dann der Führungswechsel, den die Gäste durch einen insgesamt 12:0-Lauf bis Mitte des Viertels auf neun Punkte ausbauten: 7:16. Brose aber fing sich. Lô, Mitrovic und Rubit sorgten dafür, dass Bamberg dran blieb. Nach den ersten zehn Minuten stand es 16:21.

Der zweite Abschnitt war zu Beginn ausgeglichen. Dreier hüben (Nunnaly) wurden durch Dreier drüben (Hickman) egalisiert. Zwei erfolgreiche Distanzwürfe in Folge von Wanamaker und nochmals Nunnaly brachten nach gut 15 Minuten dann aber den ersten zweistelligen Bamberger Rückstand: 26:37. Brose zeigte sich jedoch einigermaßen unbeeindruckt. Der deutsche Meister hielt an seinem Gameplan fest. Dorell Wright gehörten die letzten zwei Minuten. Mit sieben Punkten in Folge sorgte er für den 33:43-Halbzeitstand.

Das dritte Viertel war dann eines für Verteidigungsliebhaber. Beide Defensivreihen standen gut, ließen kaum offene und einfache Würfe zu. Die Folge: kaum Punkte auf beiden Seiten. Wright, Rubit, Lô, Mitrovic, Radosevic und Zisis sorgten aber für 13 Bamberger Zähler, denen elf der Gäste gegenüberstanden. Somit lagen die Hausherren vor dem letzten Viertel beim Stand von 46:54 noch mit acht zurück.

Bis auf sieben konnten sich die Bamberger noch herankämpfen (48:55, 32.). Danach allerdings trafen die Hausherren vorne und hinten je zweimal falsche Entscheidungen, die Fenerbahce gnadenlos ausnutzte. Einmal ins Rollen gekommen, waren die Gäste dann nicht mehr zu stoppen. Ein 13:0-Run sorgte für das zwischenzeitliche 48:68 und damit die Vorentscheidung in diesem Spiel. Am Ende stand eine 57:80-Niederlage für Brose Bamberg zu Buche, die die EuroLeague-Bilanz des deutschen Meisters damit in dieser Saison auf 3:3 ausgleicht.

Brose Bamberg:
Hickman 5, Wright 9, Zisis 2, Nikolic 3, Staiger 3, Mitrovic 6, Lô 10, Olinde dnp, Rubit 12, Heckmann dnp, Radosevic 2, Taylor 5