Niederlage am Abend für den Deutschen Basketballmeister Brose Bamberg in der Euroleague.

Beim Tabellenführer CSKA Moskau hieß es aus Bamberger Sicht am Ende 72 zu 81. Radio Bamberg Sportreporter Robert Hatzold berichtet:

Viel Zeit zum Wunden lecken bleibt allerdings nicht. Morgen geht es in der Basketball Bundesliga auswärts zu den Telekom Baskets Bonn. Los geht´s um 17 Uhr 30 – Radio Bamberg berichtet natürlich live.

 

Hier die Information von Brose Bamberg:

Brose Bamberg unterliegt bei CSKA Moskau

 

Brose Bamberg musste am 20. Spieltag der Turkish Airlines EuroLeague bei Tabellenführer CSKA Moskau eine 72:81-Niederlage hinnehmen. Die Viertel eins, drei und vier konnte der deutsche Meister dabei ausgeglichen gestalten, lediglich Abschnitt zwei ging mit 11:21 verloren und war am Ende eine zu hohe Bürde. In einer ausgeglichenen Brose-Mannschaft punktete bis auf Daniel Hackett, der lediglich sieben Minuten spielte und dann verletzt nicht mehr einsetzbar war – jeder Spieler, am besten Dorell Wright mit elf Zählern.

Ilias Kantzouris: „Wir kamen hierher um mitzuspielen, um um jeden Ball zu kämpfen. Wir hatten einige Probleme in den letzten Spielen, dazu Verletzungssorgen. Dennoch: wir haben uns stetig verbessert. Auch heute. Defensiv haben wir einen guten Job gemacht. Vorne haben wir vor allem im letzten Viertel einige Male schlecht agiert und zu viele Würfe liegenlassen. Zudem haben wir oft zu einfache Fouls begangen und CSKA dadurch zu einfachen Punkten kommen lassen. Daher war es am Ende leider nicht so eng, wie es hätte sein können und wie wir es gerne gewollt hätten. Wir haben alles versucht, es hat nicht gereicht. Unsere Konzentration gilt nun dem kommenden Sonntag und Bonn.“

Brose erwischte den besseren Start, lag durch Zisis und einen Wright-Dreier früh mit fünf Punkten vorne (5:0, 2.). Dieser Vorsprung hielt bis Mitte des Viertels, ehe Moskau durch fünf De Colo-Punkte am Stück erstmals selbst in Führung gehen konnte: 10:11. Doch der deutsche Meister zeigte sich unbeeindruckt. Zwei Dreier, einer von Wright, einer von Lô, brachten Bamberg zum Ende des Abschnitts wieder mit einem Punkt nach vorne: 19:18.

In den zweiten zehn Minuten tat sich Brose offensiv schwer. Oder anders ausgedrückt: Moskau stand sicher in der Verteidigung und ließ keinen einfachen Bamberger Wurf zu. Die Folge: die Führung wechselte gleich zu Beginn auf Seite der Hausherren, die sie bis Mitte des Viertels zweistellig ausbauen konnten (23:34, 16.). Nikos Zisis beantwortete einen zwischenzeitlichen 7:0-Lauf des Militärsportclubs mit einem Dreier, Ricky Hickman sorgte kurz vor der Halbzeit dafür, dass der Rückstand wieder in den einstelligen Bereich ging: 30:39.

Nach der Pause war es – wie in Viertel eins – wieder eine komplett ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften standen sicher in der Verteidigung, hatten aber dennoch offensiv einige gute Aktionen. Ein 6:0-Run der Bamberger brachte den deutschen Meister wieder auf sechs Punkte ran (46:52, 28.). Cory Higgins beendete den Abschnitt aber mit einem Dreier für Moskau zum 46:55. Zu diesem Zeitpunkt saß Daniel Hackett bereits geduscht auf der Bank. Der Italiener hatte bei einer Abwehraktion einen Schlag auf den kleinen Finger der linken Hand bekommen und konnte fortan nicht mehr eingesetzt werden.

Den Beginn des Schlussabschnitts bestimmten die Gastgeber. Sergio Rodriguez übernahm und sorgte bis Mitte des letzten Viertels durch sieben Punkte für eine Moskauer 18-Punkte-Führung (50:68, 35.). Aber Brose zeigte Moral. Die Gäste, die von neun mitgereisten Fans lautstark unterstützt wurden, kamen zurück ins Spiel und konnten den Rückstand sukzessive verkürzen. Dreier von Maodo Lô und Lucca Staiger sorgten dafür, dass der deutsche Meister eine Minute vor Schluss auf 69:79 verkürzen konnte. Nachdem Hunter für Moskau traf, versenkte nochmals Lucca Staiger mit der Schlusssirene der Dreier zum 72:81.

Brose Bamberg:
Hackett, Hickman 5, Wright 11, Zisis 9, Nikolic 2, Staiger 8, Lô 10, Rubit 10, Heckmann 2, Musli 5, Radosevic 10