Neue Wendung bei der Sanierung des Forchheimer Rathauses.

Der Stadtrat hat gestern beschlossen, dass Oberbürgermeister Uwe Kirschstein die Verträge mit den Planern aufzuheben oder zu kündigen.

Der Hintergrund: Im letzten Jahr hatte der Stadtrat beschlossen, das Rathaus künftig als Haus der Begegnung zu nutzen. Die Folgen: Deutliche Veränderungen der baulichen und planerischen Anforderungen. Und: Die Möglichkeit, dass die Stadt an hohe Fördermittel kommt. In einem aktuellen Schreiben heißt es von Stadt Forchheim, trotz der Steigerung auf 15,4 Millionen Euro, könnten sich die Kosten für die Stadt nach Abzug der Fördermittel auf unter den eigentlich veranschlagten 9 Millionen Euro belaufen.

Wenn alles nach Plan verläuft, ist die europaweite Neuvergabe bis Mai abgeschlossen. Danach kann möglichst nahtlos und weitergeplant und gearbeitet werden.