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Namensforscher: Seehofer wird keine «Horst-Welle» auslösen

Hamburg (dpa) – Der neue Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) wird nach Einschätzung des Hobby-Namensforschers Knud Bielefeld nichts am Image des Vornamens Horst ändern. Dem Namen hafte ein Makel an, er werde verunglimpft und sei völlig aus der Mode. «Es wird keine Horst-Welle geben», sagte Bielefeld der Deutschen Presse-Agentur. Auf Twitter wird Seehofer wegen seiner Zuständigkeit für das Thema Heimat auch als «Heimathorst» verspottet. Ein anderer, sehr in Verruf geratener Vorname hat dagegen nach Ansicht von Bielefeld durch das Auftreten eines Politikers jüngst punkten können: Juso-Chef Kevin Kühnert habe die Vorurteile widerlegt und einen Dienst für alle Kevins geleistet.