Nach Kritik kommt jetzt Unterstützung

Die mögliche Vertragsverlängerung der Intendantin des ETA Hoffmann Theaters, Sibylle Broll-Pape, stößt beim Theaterverein Bamberg auf breite Zustimmung. In einem offenen Brief haben sich die Vorstände Friedhelm Marx und Heiner Kemmer ausdrücklich dafür ausgesprochen, den Vertrag bis 2025 zu verlängern. Broll-Pape habe in den letzten drei Jahren dem Bamberger Theater ein neues Gesicht gegeben und es überregional bekannt gemacht – von den großartigen Auszeichnungen ganz zu schweigen. Dass die Abonnentenzahlen zurückgegangen sind, sei kein typisches Bamberger Problem und wurde durch wachsende Einzelverkäufe ausgeglichen, heißt es in dem Brief. Kritische Stimmen zur Vertragsverlängerung gab es unter anderem von der Bamberger Allianz. Unterdessen wurde bekannt, dass das ETA Hoffmann Theater erstmals bei den international renommierten Ruhrfestspielen Recklinghausen vertreten ist, und zwar mit „DER WESTEN“ von Konstantin Küspert in der Regie von Sibylle Broll-Pape.