Nach harten Worten an Sandkerwabesuchern – CSU Fraktionschef Müller erklärt sich

Die Beschreibung des Sandkerwa-Publikums in Bamberg von CSU-Fraktionschef Helmut Müller hatte in Bamberg heftige Diskussionen ausgelöst. Jetzt meldet sich Müller selbst zu Wort: In einem Schreiben erklärt Müller, dass er mit seinen bewusst pointierten Äußerungen zu den Auswüchsen der Sandkerwa auf die unerfreulichen Begleiterscheinungen der traditionellen Kirchweih hinweisen wollte. Er habe dies getan, um gezielt auf unerfreuliche Nebeneffekte wie Kampftrinken, Pöbeleien, Wild-Urinieren hinzuweisen. Diese negativen Begleiterscheinungen kritisierten viele Bamberger zu Recht. Seine Wortwahl sei offensichtlich zu überspitzt gewesen. Wenn sich Besucher der Sandkerwa dadurch angegriffen fühlten, dann bedauere er dies, so Müller. Außerdem sei seiner Ansicht nach die Sandkerwa in den letzten Jahren aus dem Ruder gelaufen und er wünsche sich eine Rückkehr zur traditionellen Distriktkirchweih. Insofern sei die derzeitige Absage der Sandkerwa eine vielleicht einmalige Chance das Fest wieder zu dem zu machen, was sich viele wünschen. Eine Kirchweih für alle, Groß und Klein, Jung und Alt und alle Bevölkerungsschichten.

 

Hier die Pressemitteilung von Dr. Helmut Müller:

„Überspitzte Äußerungen haben zu Missverständnis geführt“ Helmut Müller bedauert die verursachte Empörung

Zu der jüngsten Diskussion um die Sandkerwa erklärt Helmut Müller:

„Mit meinen bewusst pointierten Äußerungen zu den Auswüchsen der Sandkerwa wollte ich auf die unerfreulichen Begleiterscheinungen unserer traditionellen Kirchweih hinweisen. Ich habe dies in der Absicht getan, um gezielt auf unerfreuliche Nebeneffekte wie Kampftrinken, Pöbeleien, Wild-Urinieren aufmerksam zu machen. Diese negativen Begleiterscheinungen kritisieren viele Bambergerinnen und Bamberger zur Recht. Meine Wortwahl war offensichtlich zu überspitzt. Wenn sich Besucher der Sandkerwa dadurch angegriffen fühlen, dann bedauere ich dies.“

Ergänzend unterstreicht Müller, dass die Sandkerwa aus seiner Sicht in den jüngsten Jahren „aus dem Ruder gelaufen“ sei und er sich eine Rückkehr zur traditionellen Distriktkirchweih früherer Art, „wie die alten Bambergerinnen und Bamberger sie kennen“, wünsche. Insofern eröffne die derzeitige Absage der diesjährigen Kirchweih eine – vielleicht einmalige – Chance, das Fest wieder zu dem zu machen, was sich die Bambergerinnen und Bamberger wünschen: nämlich eine Kirchweih für alle, für Groß und Klein, für Jung und Alt und alle Bevölkerungsschichten.