Nach dem Tod einer 17-jährigen aus dem Landkreis Kronach ermittelt die Staatsanwaltschaft Coburg.

Der Anwalt der Familie wirft den Ärzten in zwei Krankenhäusern vor, dass sie einen Riss in der Hauptschlagader, eine so genannte Aortendissektion, nicht erkannt haben.

Das Mädchen kam letztes Jahr mit Schmerzen in der Brust in die Notaufnahme in Kronach. Nach Angaben des Anwalts wurde die 17-jährige ohne Befund wieder entlassen. Am kommenden Tag kam sie mit noch stärkeren Schmerzen erneut in die Notaufnahme und wurde daraufhin in eine Kinderklinik geschickt. Aber auch die Ärzte in Hof und der Vertreter ihres Hausarztes stellten nichts fest. Am nächsten Tag lag das Mädchen tot in seinem Zimmer.

Gestorben war das Mädchen an Herzversagen nach einem Riss in der Hauptschlagader.