Klassiker am Ostersonntag: Brose Bamberg empfängt Alba Berlin

Es ist der Klassiker in der Basketball Bundesliga – Brose Bamberg gegen Alba Berlin. Beide Teams konnten schon jeweils acht deutsche Meisterschaften feiern – kein Bundesliga Duell hat mehr Titel zu bieten. Aber heute geht es in der Brose Arena bei beiden Teams erstmal darum, sich gut für die Playoffs zu positionieren. Brose Bamberg will Platz zwei in der Tabelle unbedingt behalten. Patrick Heckmann über die Gäste aus Berlin:

Jump heute Abend ist um 20 Uhr 30 und Radio Bamberg überträgt das Spitzenspiel natürlich wieder live.

 

Pressebericht Brose Bamberg:

 

Am Ostersonntag empfängt Brose Bamberg zur Partie des 31. Spieltags der easyCredit BBL den Pokalsieger von 2016 und achtfachen deutschen Meister ALBA BERLIN in der BROSE ARENA. Jump ist um 20:30 Uhr. Telekom Basketball und SPORT1 übertragen live.

Nicht nur haben beide Teams jeweils acht Meisterschaften gewonnen, beide absolvierten auch ihr letztes Spiel gegen die WALTER Tigers Tübingen. Berlin gewann am vergangenen Samstag sein Heimspiel mit 89:72 – Bamberg setzte sich am Donnerstag in der Tübinger Paul-Horn-Arena souverän mit 87:75 durch. Zum Topscorer für die ohne Miller, Radosevic, Nikos Zisis und die verletzten Elias Harris und Lucca Staiger angetretenen Bamberger avancierte Fabien Causeur, der elf seiner am Ende 16 Punkte im ersten Viertel versenkte.

Im Gegensatz zu Bamberg ist der Serienmeister der Jahrtausendwende trotz des jüngsten Sieges vier Spieltage vor Abschluss der Hauptrunde als Tabellensechster noch immer nicht für die Playoffs qualifiziert. Mit zwei Siegen Vorsprung vor den EWE Baskets Oldenburg auf Platz neun scheint die Qualifikation für die Post-Season aber sehr machbar.

Berlin geht mit Gerald Robinson als neuem Spielmacher in den Endspurt. Beim Sieg über Tübingen am letzten Spieltag fügte sich der aus dem Iran gekommene US-Profi mit 16 Punkten, vier Vorlagen und drei Steals gut in das Ensemble von Head Coach Ahmet Caki ein. Topscorer ist der Bosnier Elmedin Kikanovic. Der 2,11m große Center ist im Schnitt für knapp 17 Punkte gut. Mit 32 Zählern hat er seine Bestleistung ausgerechnet gegen Bamberg aufgestellt. Im Eurocup – für ALBA war in den TOP 16 Schluss – markierte er 19,6 Punkte im Schnitt. In der Liga folgen Dragan Milosavljevic (12,9) und Gerald Robinson (12,5), der allerdings erst zwei Spiele absolviert hat. Mit 4,9 gesicherten freien Bällen ist Kikanovic ebenfalls der erfolgreichste Rebounder, gefolgt von Tony Gaffney (4,6).

Aufregung gab es unter der Woche um Akeem Vargas. Der Shooting Guard, der bereits 36 Länderspiele für den DBB bestritt und dem der Ruf einer gewissen Bissigkeit in der Verteidigung vorauseilt, wurde im Spiel gegen Tübingen nach einem Foul disqualifiziert. Die automatisch folgende Sperre für ein Spiel wurde aber von BBL-Spielleiter Dirk Horstmann aufgehoben, da die Voraussetzungen für eine Sanktion wegen Unsportlichkeit oder Tätlichkeit nicht vorlägen. Für das Spiel gegen Bamberg steht er damit wieder zur Verfügung.

Nach dem Duell der Serienmeister – keine andere Paarung in der Bundesliga vereint so viele Titel – folgt eine für Bamberg ungewöhnlich lange Pause. Erst am 29. April muss Brose wieder gegen Bremerhaven antreten.