Jogger findet toten Motorradfahrer im Rentweinsdorfer Ortsteil Losbergsgereuth – keine Hinweise auf Fremdbeteiligung!

 

Schock für einen Jogger am frühen Morgen im Rentweinsdorfer Ortsteil Losbergsgereuth in den Haßbergen. Er hat einen tödlich verunglückten Motorradfahrer entdeckt und den Notruf gewählt. Für den 17-Jährigen Biker kam aber jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Jugendlichen feststellen. Er schleuderte wohl zwischen Losbergsgereuth und Ebern mit seiner Maschine ins Unterholz und starb schwer verletzt noch an der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft hat außerdem einen Sachverständigen eingeschaltet, um den exakten Unfallhergang zu rekonstruieren.

 

Björn Schmitt von der Polizei in Unterfranken fasst hier alles zusammen:

Hier der Polizeibericht:

Jogger findet tödlich verunglückten Motorradfahrer – Keine Hinweise auf Fremdbeteiligung

 

RENTWEINSDORF OT LOSBERGSGEREUTH, LKR. HASSBERGE. Ein Jogger hat am Sonntagmorgen einen verunglückten Motorradfahrer entdeckt. Für den 17-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Jugendlichen feststellen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Polizeiinspektion Ebern. Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine Fremdbeteiligung.

 

Gegen 07.30 Uhr entdeckte der Zeuge den bewusstlosen Jugendlichen wählte sofort den Notruf. In der Folge stellte sich jedoch heraus, dass der 17-Jährige aus dem Landkreis Haßberge zu diesem Zeitpunkt bereits tot war. Der Unfallzeitpunkt könnte bereits einige Stunden zurückliegen. Der exakte Unfallhergang ist nun Gegenstand der Ermittlungen, die von der Polizeiinspektion Ebern geführt werden.

 

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen deutet vieles darauf hin, dass der Jugendliche auf der Kreisstraße von Losbergsgereuth nordwärts Richtung Ebern unterwegs war. Offenbar kam er im Bereich einer Rechtskurve links von der Straße ab. Der 17-Jährige schleuderte dort ins Unterholz und wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an Ort und Stelle verstarb.

 

Hinweise auf eine etwaige Fremdbeteiligung ergaben sich im Zuge der bisherigen Ermittlungen nicht. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch ein Sachverständiger eingeschaltet.

 

Die Kreisstraße blieb im Bereich der Unfallstelle für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt.