Hätte die versuchte Vergewaltigung bei Kersbach Ende Mai 2016 verhindert werden können?

Unter anderem um diesen Fall ging es jetzt vor Gericht in Schwabach, berichten die Nordbayerischen Nachrichten. Angeklagt war eine Kripobeamtin, da sie mindestens acht Fälle von Sexualstraftaten zwischen 2012 und 2016 absichtlich oder bewusst unzureichend bearbeitet haben soll. Das Gericht verurteilte die 44-Jährige jetzt wegen Strafvereitelung im Amt zu einer Bewährungsstrafe und einer Zahlung von 6.000 Euro an ein Frauenhaus. Das milde Urteil wurde damit begründet, dass die Frau depressiv ist und ihre Vorgesetzten nicht angemessen auf die Erkrankung reagiert hätten.