Gut ein Jahr nach der Havarie eines Flusskreuzfahrtschiffs bei Erlangen mit zwei Toten steht die Ursache fest.

Es war menschliches Versagen, wie ein Polizeisprecher sagte. In der Nacht zum 11. September war das schwimmende Hotel auf dem Main-Donau-Kanal mit dem Führerhaus gegen zwei Brücken gefahren. Der Leitstand wurde dabei völlig zerstört, zwei Crew-Mitglieder starben. Die Crew habe zuvor vergessen, das Führerhaus herunterzufahren, sagte der Sprecher. Etwa 180 Fahrgäste mussten von dem havarierten Schiff gerettet werden. Es entstand ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro.