Grünes Licht für das große „Stühlerücken“ in Forchheim.

Der Stadtrat hat gestern Abend den Weg für die Umsiedlung zweier Sportclubs freigemacht.

Vorausgegangen war eine lange Debatte des Stadtrates, schließlich hatte die Entscheidung historischen Charakter. Manch einer sprach sogar davon, dass man an diesem Abend „Stadtgeschichte“ schreibe. Durch den Umzug des Jahn in den Norden und den Umzug des ATSV in den Osten, können nämlich am alten Jahn-Gelände Wohnungen entstehen. Ein Investor will dort einen Wohnkomplex mit fast 300 Wohnungen errichten. Gleichzeitig haben die beiden Vereine an ihren neuen Standorten größere Gestaltungsmöglichkeiten.

 

Durch den Umzug und den Verkauf des bisherigen Geländes kann sich der Jahn außerdem wirtschaftlich besser aufstellen. Forchheims Oberbürgermeister Uwe Kirschstein freut sich über das starke Mandat des Stadtrates. Jetzt allerdings gelte es noch Detailfragen zu klären. „Um es mit Blick auf Berlin zu sagen, die Sondierungsgespräche sind beschlossen, jetzt geht es an die Koalition.“