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Fränkischer Bund: Söders Heimatstrategie reicht nicht

Nürnberg (dpa/lby) – Aus Sicht des Fränkischen Bundes reicht die Heimatstrategie von Finanzminister Markus Söder (CSU) noch nicht aus. «In drei Jahren dezenter Söder-Unterstützung sind bei weitem nicht alle Probleme gelöst. Die Gleichheit der Lebensbedingungen zwischen Franken und Oberbayern ist weiter entfernt denn je», teilte der Verein am Freitag mit. Bislang sei lediglich ein rasanter Abwärtstrend fränkischer Gemeinden etwas abgemildert, aber nicht umgekehrt worden.

«Wenn der Freistaat wirklich außer in Sonntagsreden von Politikern zumindest ansatzweise die Gleichheit der Lebensbedingungen erreichen will, müssen noch gewaltige und dauerhafte Investitionen in die fränkische Basisinfrastruktur erfolgen (insbesondere z.B. Breitband, Nahverkehr), um annähernd auf Oberbayern-Standard zu kommen», hieß es weiter. Am Beispiel der Ansiedlungsagentur «Invest in Bavaria» könne man sehen, dass fränkische Kommunen im Wettbewerb mit oberbayerischen «überhaupt keine Chance» hätten. Insoweit sei noch ein «völliges Umdenken zugunsten Frankens» nötig.