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Eröffnung des Museums der bayerischen Geschichte verzögert

Regensburg/München (dpa/lby) – Die Eröffnung des von einem Brand in Mitleidenschaft gezogenen Museums der bayerischen Geschichte wird sich voraussichtlich um ein Jahr verzögern. Das teilte der bayerische Staatskanzlei-Chef Marcel Huber (CSU) am Dienstag in München mit. Ursprünglich sollte das Museum in Regensburg anlässlich des 200. Jubiläums der bayerischen Verfassung im Frühjahr 2018 eröffnen.

Doch das Feuer in einem Nebengebäude Anfang Juli habe so erhebliche Schäden verursacht, «dass es auch für das Museumsgebäude Konsequenzen hat», erläuterte Huber. Damit habe sich der Plan, die Feierlichkeiten dort abzuhalten, zunächst zerschlagen. Die Staatsregierung prüfe noch, ob und wie das Gebäude trotzdem in die Feierlichkeiten eingebunden werden könne. Das Feuer hatte einen Schaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro verursacht. Die Ermittler gehen von fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung aus.