Ermittlungen nach Tod von 17-jähriger Wallenfelserin eingestellt

Die Ermittlungen nach vermeintlichen Behandlungsfehlern, die zum Tod einer 17-jährigen Wallenfelserin führten, sind eingestellt: Die Staatsanwaltschaft Coburg hat das Verfahren gegen vier Ärzte beendet, die die junge Frau in den Tagen vor ihrem Tod im Februar 2016 aufsuchte. Das hat der Coburger Oberstaatsanwalt Martin Dippolt bestätigt. In drei Fällen erfolgte die Einstellung gegen eine Geldauflage. In einem Fall wegen Geringfügigkeit. Die Mediziner hatten eine sogenannte Aortendissektion bei dem Mädchen nicht erkannt. Die trete normalerweise aber nicht bei jungen Mädchen, sondern fast ausschließlich bei älteren Männern auf. Es sei nicht nahelegend gewesen, das Mädchen darauf zu untersuchen, die Ärzte treffe daher nur eine geringe Schuld.