DJK Brose Bamberg Damen müssen ran!

Es ist das letzte Hautrundenspiel für die Damen der DJK Brose Bamberg in der zweiten Damen Basketball Bundesliga-Süd. Es geht heute Nachmittag  gegen die Rhein-Main Baskets. Jump ist um 16 Uhr 30

Hier die ausführlichen Informationen des Vereins:

Mit Auswärtssieg zum Heimvorteil?

16. März 2017 – Leisten sich die BVUK. Sharks Würzburg am Samstagnachmittag einen Ausrutscher in Wasserburg? Gewinnen die Korbjägerinnen der DJK Brose Bamberg am Sonntag ab 16.30 Uhr ihr letztes Hauptrundenspiel bei den Rhein-Main Baskets? Tauschen die beiden fränkischen Vertreter noch einmal die Plätze und damit den Heimvorteil im Playoff-Halbfinale oder bleibt alles wie es ist? Die Antworten auf diese Fragen liefert am Wochenende der 22. und letzte Spieltag der regulären Saison in der 2. Planet Photo Damen-Basketball-Bundesliga Süd.

„Für uns ist es schön, dass es nicht nur ein Auslaufen wird, sondern es sowohl für die Rhein-Main Baskets als auch für uns noch um etwas geht. Nachdem Würzburg bereits am Samstag spielt, werden wir zwar schon wissen, wie die Situation ist. Unabhängig davon wollen wir aber genauso fokussiert in die Partie gehen wie letzte Woche in Heidelberg. Es ist für uns eine weitere Generalprobe“, unterstreicht DJK-Cheftrainer Ulf Schabacker, was er eine Woche vor Beginn der Playoffs von seinen Spielerinnen erwartet. Diese sind ebenso auf Schützenhilfe angewiesen wie die Gastgeberinnen aus Langen. Beide Mannschaften müssen selbst punkten und auf die Ergebnisse in Wasserburg und Mainz schauen, wo die Konkurrenz aus Würzburg beziehungsweise Bad Homburg gefordert ist. Während die Brose-Damen bereits vor 14 Tagen von den Resultaten in den anderen Hallen profitierten und sich an ihrem spielfreien Wochenende für die Meisterrunde qualifizierten, gratulierten die Hessinnen ihren Mitstreitern nach ihrer jüngsten 79:83-Niederlage in Keltern etwas vorschnell. Durch den überraschenden Erfolg des TSV 1880 Wasserburg II tags darauf bei den Elangeni Falcons Bad Homburg befindet sich auch der aktuelle Arbeitgeber der Ex-Bambergerin Lyndi Laborn (geb. Thorman) vor dem letzten Spieltag noch im Rennen um Platz vier.

Möglich machte dies für die Truppe von Headcoach Peter Kortmann – im Übrigen die einzige, die Ligaprimus Heidelberg in der Hauptrunde eine Niederlage beibringen konnte – eine bemerkenswerte zweite Saisonhälfte. Sieben der letzten neun Begegnungen entschieden die von Laborn (15,9 Punkte und 10,3 Rebounds pro Partie), den beiden Dietrich-Schwestern Pia (13,4) und Nelli (10,4) sowie der Bosnierin Anja Stupar (11,2) angeführten Baskets zu ihren Gunsten. „Die Verpflichtung von Lyndi hat ihnen Stabilität verliehen. Nach einigen Anpassungen in der Weihnachtspause hat die Mannschaft in der Rückrunde ihr wahres Leistungsvermögen zum Tragen bringen können. Ich erwarte ein hartes Duell, in dem wir absolut gefordert sein werden. Unser Ziel ist es natürlich, in der entscheidenden Phase jetzt auf hohem Niveau zu agieren. Neben den Fortschritten der jungen Spielerinnen in den letzten Monaten wird uns dabei sicherlich auch helfen, dass sich Tori Waldner nach einigen unglücklichen und für sie persönlich unbefriedigenden Spielen in Heidelberg mit einem sehr starken Auftritt zurückgemeldet hat“, so Schabacker.

Bei seinen Schützlingen steigt derweil die Vorfreude auf die Playoffs und die Erstrunden-Begegnung mit dem fränkischen Nachbarn. Wenngleich sie laut Ramona Hesselbarth auf eine Würzburger Niederlage angewiesen ist, um doch noch den Heimvorteil erobern zu können, will sich die Mannschaft in Langen vor allem gut präsentieren. „Das Spiel ist für uns eine perfekte Generalprobe und nach der knappen Niederlage in Heidelberg wollen wir die Hauptrunde mit einem guten Gefühl beenden. Wir sind jetzt schon heiß auf die Playoffs und auf das Derby im Halbfinale. Das ist die Zeit im Jahr, für die wir lange und hart gearbeitet haben“, sagt die 18-Jährige, die mit ihren Leistungen maßgeblichen Anteil an der jüngsten Erfolgsserie des Regionalliga-Kooperationspartners aus Kemmern hat. Entsprechend selbstbewusst präsentierte sie sich auch in den letzten Zweitliga-Partien mit dem Anspruch an sich selbst, die durch das Ausscheiden von Mara Münder und Tonia Lohneiß entstandene Lücke mit auszufüllen.