Die Überraschung für Brose Bamberg in der Basketball Euroleague ist ausgeblieben.

Der Deutsche Meister verlor bei Fenerbahce Dogus Istanbul mit 69 zu 77. Bester Werfer auf Bamberger Seite war Dejan Musli mit 18 Punkten. Schon am Sonntag geht es weiter für Brose Bamberg. Dann steht das Bundesliga-Heimspiel gegen Tabellenführer FC Bayern München Basketball auf dem Programm. Los geht’s in der Bamberger Brose Arena um 20 Uhr 15 und auch diese Partie überträgt Radio Bamberg wieder live vom Spielfeldrand.

 

Pressebericht Brose Bamberg:

 

Brose Bamberg hat dem amtierenden EuroLeague-Champion alles abverlangt, unterlag am Ende aber dennoch mit 69:77. Der deutsche Meister lag zwischenzeitlich bereits mit 16 Punkten zurück (34:50, 23.), zeigte jedoch Moral und konnte das Ergebnis noch in den einstelligen Bereich bringen. Bester Brose-Werfer war Dejan Musli mit 18 Zählern. Dazu holte er starke acht Rebounds.

Ilias Kantzouris: „Wir sind hierher gekommen und wollten über 40 Minuten gut mithalten. Das haben wir geschafft. Wir hatten in der ersten Halbzeit ein paar Probleme, haben dann aber unsere Verteidigung angepasst und ihnen vor allem die Distanzschüsse weggenommen. Am Ende haben wir ein solides Spiel gezeigt. Unser ganzer Fokus liegt nun auf dem Sonntag, wenn wir in der Bundesliga bereits das nächste Spiel gegen München haben.“

Brose kam schlecht ins Spiel, lag schnell mit acht Punkten zurück (3:11, 5.). Die drei Zähler waren denn auch nur Freiwürfe, den ersten Feldkorb erzielten die Gäste nach über sechs Minuten. Und dennoch, Bamberg biss sich in diese Partie hinein, kam durch einen Hackett-Dreier wieder auf einen Punkt ran (11:12, 9.). Nach zehn Minuten stand es 13:16.

Im zweiten Viertel stand die Istanbuler Verteidigung zunächst wieder gut. Brose gelangen kaum einfache Punkte, die Folge: Fenerbahce zog wieder etwas weg (22:29, 6.). Vier Vesely-Zähler in Folge sorgten kurz darauf für den erstmaligen zweistelligen Rückstand: 22:33. Der hatte auch zur Halbzeit noch Bestand. Zur Pause lag Brose mit zehn Punkten zurück, stand es 32:42.

Das dritte Viertel bestimmte zunächst der amtierende EuroLeague-Champion. Vor allem Jan Vesely bekam die Brose-Defense nur schwer in den Griff. Dennoch war es Brad Wanamaker, der den zwischenzeitlich höchsten Bamberger Rückstand markierte (34:50, 23.). Die Gäste aber gaben nicht nach, im Gegenteil. Ein kleiner 5:0-Lauf brachte Brose wieder auf zehn ran (45:55, 27.). Vor dem letzten Viertel waren es aber wieder 14 zurück: 47:61.

Im Schlussabschnitt drehte dann Dejan Musli für Brose auf. Sechs Punkte von ihm brachten Bamberg wieder in den einstelligen Bereich (56:65, 33.). Und den hielt der deutsche Meister bis zum Schluss, kam sogar nochmals auf sieben Zähler ran (69:76, 38.). Am Ende stand eine 69:77-Niederlage zu Buche. Der Fokus lag bereits in der Kabinenansprache von Ilias Kantzouris direkt nach dem Spiel auf dem Sonntag, wenn Brose in heimischer Arena München empfängt.

Brose Bamberg:
Hackett 11, Hickman 10, Wright 6, Zisis 6, Nikolic 7,Staiger 3, Lô, Olinde 4, Edigin, Rubit 1, Heckmann 3, Musli 18