Der Chemikalienfund in Schweinfurt hat womöglich einen extremistischen Hintergrund.

In diese Richtung laufen aktuell die Ermittlungen des Landeskriminalamts. Die Ermittlungen richten sich gegen einen 35-Jährigen. Er hatte sich gestern an der Einsatzstelle in der Euerbacher Straße gemeldet und angegeben, dass die Chemikalien ihm gehörten. Drei weitere festgenommene Personen, in deren Wohnungen die Stoffe gelagert waren, wurden wieder freigelassen. Unterdessen steht jetzt fest, dass die Situation gestern gefährlicher war als zunächst bekannt. Neben 30 Litern verschiedener Chemikalien wurde auch ca. ein Kilogramm selbst hergestellter Sprengstoff gefunden. Er wurde noch am Abend kontrolliert auf einem Feld gesprengt. Die rund 100 Anwohner konnten am frühen Morgen zurück in ihre Wohnungen.