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Bundesentwicklungsminister Müller büßt kräftig ein

Kempten (dpa/lby) – Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat im Oberallgäu trotz starker Verluste erneut mit absoluter Mehrheit das Bundestags-Direktmandat gewonnen. Der 62-Jährige kam am Sonntag auf 50,4 Prozent der Erststimmen, etwas mehr als 10 Prozentpunkte weniger als vor vier Jahren. Ähnlich hoch sind die Verluste der CSU insgesamt. Müller äußerte sich kritisch über das Gesamtergebnis der Christsozialen. «Das ist eine saubere Klatsche», sagte er dem Bayerischen Rundfunk in Kempten. Die CSU müsse darauf reagieren. Bei der Landtagswahl im kommenden Jahr müsse seine Partei um die Wähler kämpfen, die nach rechts abgedriftet oder zuhause geblieben seien.