Brose Bamberg vor der Titelverteidigung

Brose Bamberg steht kurz vor dem Gewinn der 9. Deutschen Basketballmeisterschaft. Im zweiten Spiel der Finalserie gewannen die Bamberger bei den EWE Baskets Oldenburg mit 88 zu 76. Damit fehlt Bamberg vor dem Heimspiel am Sonntag in der Brose Arena nur noch ein Sieg zur Titelverteidigung. Bester Werfer der Bamberger war der überragende Fabien Causeur mit 21 Punkten. Direkt nach dem Spiel sagte Brose Bamberg Geschäftsführer Rolf Beyer im exklusiven Radio Bamberg Interview, dass die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit Erfolgscoach Andrea Trinchieri weit fortgeschritten seien und man sich „auf der Zielgeraden befinde. Den Deckel drauf machen kann Brose Bamberg am Sonntag ab 17:15 Uhr. Radio Bamberg ist natürlich auch dann wieder live mit dabei.

 

Die Fans sind begeistert:

 

Hier der Bericht von Matthias Steger:

 

Hier das Statement von Brose Bamberg Geschäftsführer Rolf Beyer in Sachen Meistertrainer Andrea Trinchieri. Im Radio Bamberg Interview sagte er:

 

Hier der Bericht von Brose Bamberg:

Brose Bamberg holt sich drei Matchbälle

 

Brose Bamberg hat auch das zweite Finale um die deutsche Basketballmeisterschaft für sich entschieden. Vor 6.000 Zuschauern in der ausverkauften EWE-Arena siegte der Titelverteidiger mit 88:76 gegen die EWE Baskets Oldenburg. Vor allem offensiv lief es für die Gäste: 15 Dreier fanden den Weg in den Korb der Hausherren. Zudem war es – wie bereits in Spiel eins – eine tolle Mannschaftsleistung. Beleg hierfür: 22 Assists. Vier Brose-Spieler punkteten zweistellig, Topscorer wurde Fabien causeur mit 21 Zählern.

Andrea Trinchieri: „Großartiges Spiel mit einer großartigen Stimmung! Wir haben uns gut auf dieses Spiel vorbereitet, wir haben clever agiert und über 35 Minuten eine konstante Defensive gespielt. Dass wir dann ein wenig nachgelassen haben, ist nur allzu menschlich, wenn man mit 20 Punkten führt. Man kann ein Spiel nicht komplett kontrollieren. Wir haben unsere offenen Würfe getroffen, weil wir eine gute Ballbewegung hatten. Ich erwarte in Spiel 3, dass Oldenburg alles geben wird. Das wird ein ganz schweres Spiel für uns.“

Oldenburg zeigte von Beginn an, dass sie vor eigenem Publikum die Scharte aus Spiel eins auswetzen wollten. Zwar konnte sich Brose Mitte des ersten Viertels auf sieben Punkte absetzen (13:6, 4.), Oldenburg hielt aber dagegen. Ein 6:0-Lauf brachte die Hausherren wieder auf einen ran (16:17, 8.). Theis, Miller und Staiger sorgten in den letzten zwei Minuten aber noch für das 24:16. Anfang des zweiten Abschnitts schraubte Fabien Causeur die Führung erstmals in den zweistelligen Bereich (27:16, 11.). Dort blieb sie auch, bis Ricky Paulding nach 13 Minuten den Dreier zum 32:24 versenkte. Brose blieb konzentriert. Der Ball wurde gut bewegt, die freien Männer gefunden. Die Gäste konnten ihren Vorsprung sukzessive bis zur Pause ausbauen. Die letzten sechs Punkte in Halbzeit eins erzielte allesamt Elias Harris zum Pausenstand von 48:32. Die 200 mitgereisten Brose-Fans waren begeistert, vor allem, da ihre Mannschaft auch im dritten Viertel weiter Gas gab. Zwar standen die Bamberger jetzt das eine oder andere Mal etwas weiter von ihren Gegenspielern weg, vorne jedoch lief die Maschinerie weiter hervorragend. Vor dem Schlussabschnitt betrug die Führung 17 Punkte, stand es 70:53. Das Spiel war durch, zumal Brose auch in den letzten zehn Minuten weiter konzentriert zu Werke ging. Am Ende stand mit dem 88:76-Erfolg der zweite Sieg in der Best-of-Five-Serie zu Buche. Damit hat Brose Bamberg nun drei Matchbälle und könnte durch einen Sieg am Sonntag den dritten Meistertitel in Folge feiern.

Brose Bamberg:
Causeur 21, Melli 18, Zisis 6, Staiger 2, Theis 6, Lô, Strelnieks 14, Olinde dnp, Harris 6, Miller 12, Heckmann 3, Radosevic