Brose Bamberg holt sich mehr als eindrucksvoll den achten Sieg in der Basketball Euroleague.

Der Deutsche Meister gewann gegen das griechische Topteam Panathinaikos Athen mit 95 zu 74. Bester Werfer auf Bamberger Seite war Augustine Rubit mit 26 Punkten. Weiter geht es für Brose Bamberg schon am Sonntag mit dem schweren Auswärtsspiel in der Bundesliga bei ALBA Berlin. Los geht’s um 15 Uhr und auch dieses Spiel überträgt Radio Bamberg wieder live.

 

Hier die offizielle Pressemeldung des Vereins:

 

Brose Bamberg ist zurück in der Erfolgsspur. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Europas Spitzenliga hat der deutsche Meister am 21. Spieltag der Turkish Airlines EuroLeague gegen Panathinaikos Superfoods Athens mit 95:74 die Oberhand behalten. Zur Pause führte Brose bereits mit zehn Punkten (42:32), verspielte den Vorsprung aber durch ein schlechtes drittes Viertel (15:23). Im Schlussabschnitt jedoch gelang den Hausherren nahezu alles, so dass der Sieg auch in der Höhe verdient war. Bester Brose-Werfer war Augustine Rubit mit 26 Punkten.

 

Ilias Kantzouris: „Wir haben eine sehr schwierige Woche hinter uns, mit einer richtig schlechten Leistung in Bonn. Ich denke, wir haben heute als Team überzeugt und zurückgeschlagen. Wir haben über 40 Minuten ein gutes Spiel gezeigt, natürlich mit allen Fehlern, die der Basketball mit sich bringt. Wir hatten eine Menge Energie, um jeden Rebound und freien Ball gekämpft – etwas, das uns die letzten Spiele gefehlt hat. Am Ende haben wir ein tolles Ergebnis gegen ein Spitzenteam wie Panathinakos. Andrea Trinchieri war zufrieden mit dem Ergebnis, aber als Perfektionist, der er ist, hat er in der Kabine vor allem die Sachen angesprochen, die wir besser machen müssen.“

 

Broses Head Coach war nach seiner Schulter-Operation erstmals wieder in der Halle, stand jedoch noch nicht an der Seitenlinie. Stattdessen sah er sich die Partie in seinem Büro auf dem Fernseher an. Und er sah seine Mannschaft, wie sie von Beginn an zeigte, dass sie die Partie in Bonn vom Sonntag vergessen machen wollte. Die ersten sieben Bamberger Punkte erzielte Dejan Musli (7:7, 4.). Dorell Wright und der in die Startformation berufene Louis Olinde schossen bis Mitte des Viertels eine erste kleine Führung heraus: 13:9. Bis zum Ende der ersten zehn Minuten konnte Brose den Vorsprung auf sechs Punkte ausbauen, stand es 23:17.

 

Im zweiten Abschnitt dominierte der deutsche Meister. Vor allem in der Verteidigung standen die Hausherren sicher und ließen Athen kaum freie Würfe zu. Selbst lief es offensiv gut. Augustine Rubit baute die Führung durch sieben Punkte weiter aus, ehe ein Hickman-Freiwurf sie nach 16 Minuten erstmals zweistellig werden ließ: 33:23. Das war sie auch noch zur Pause. Mit 42:32 ging es in die Kabinen. Auffallend bis dato: das Reboundverhältnis ging mit 22:12 an Brose, das zudem 16 seiner 20 Freiwürfe verwandeln konnte.

 

Im dritten Viertel kam dann allerdings ein Bruch ins Bamberger Spiel. Vor allem Nick Calathes bekam der deutsche Meister nun nicht mehr in den Griff bzw. machte es ihm zu einfach zu Punkten zu kommen. So schmolz der Vorsprung sukzessive dahin. Vier Zähler in Folge von Calathes brachten denn sogar die Athener Führung (48:50, 28.). Doch Brose fightete, holte das Momentum auf seine Seite zurück. Lô, Rubit und Heckmann sorgten dafür, dass es mit zwei Punkten vor für Bamberg ins letzte Viertel ging: 57:55.

 

Das begann mit einem 8:0-Lauf der Hausherren (65:55, 33.). Es dauerte drei Minuten, ehe Athen seinerseits die ersten Zähler im Schlussabschnitt erzielen konnte. Die Bamberger Verteidigung stand nun weiter gut. Und die Offensive kam ins Rollen. Vier Dreier, einer von Rubit und drei von Dorell Wright, sorgten bis Mitte des Viertels für die Vorentscheidung: 79:64. Der Rest war Schaulaufen und, nach den letzten Spielen, vor allem gut für die Psyche. Am Ende gewann der deutsche Meister mit 95:74 und holte sich – auch wenn es nichts bringen wird – den direkten Vergleich gegen den Champion von 2011.

 

Brose Bamberg:

 

Hackett 9, Hickman 7, Wright 15, Zisis 4, Nikolic, Staiger, Lô 12, Olinde 10, Edigin dnp, Rubit 16, Heckmann 5, Musli 7