Brose Bamberg besiegt nach hartem Kampf Bremerhaven im Auswärtspiel

Es war ein harter Kampf für Brose Bamberg beim 83 zu 76 Auswärtssieg in Bremen gegen die Eisbären Bremerhaven. Der Deutsche Meister lief lange Zeit einem Rückstand hinterher, erst im letzten Viertel konnte das Team von Headcoach Luca Banchi die Führung holen. Bambergs Lebensversicherung hieß Dorell Wright. Der US-Amerikaner holte überragende 30 Punkte. Jetzt heißt es so schnell wie möglich Kräfte sammeln: bereits am Mittwoch ist medi Bayreuth beim Oberfrankenduell zu Gast in der Brose Arena.

 

Pressemitteilung Brose Bamberg:

 

Brose Bamberg gewinnt in Bremen gegen Bremerhaven

 

Brose Bamberg tat sich schwer, behielt am 28. Spieltag der easyCredit BBL bei den Eisbären Bremerhaven am Ende jedoch mit 83:76 die Oberhand. Vor allem Nikos Zisis und Dorell Wright hatten die Bamberger den Sieg zu verdanken. Der Kapitän brachte seine Mannschaft mit 15 Punkten im dritten Viertel zurück, Wright war mit insgesamt 30 Zählern vor allem in der Schlussphase mit wilden Dreiern erfolgreich.

Luca Banchi: „Wir sind sehr glücklich, denn das war ein äußerst wichtiger Sieg für Brose Bamberg. Wichtig, weil wir gezeigt haben, dass wir es unabhängig von den Umständen wie EuroLeague, Reisestress etc. können und vor allem wichtig für unsere Zukunft in der Liga. Mein Respekt geht aber auch an die Eisbären, die als Team gut zusammen gespielt und uns das Leben schwer gemacht haben. Die tolle Atmosphäre in der ÖVB Arena, die mir sehr gut gefällt, war der passende Rahmen für ein spannendes Basketball-Spiel.“

Brose erwischte einen miesen Start, lag schnell mit 0:7 hinten. Dorell Wright besorgte die ersten fünf Bamberger Punkte (5:7, 4.). Bremerhaven lies sich dadurch jedoch nicht beeindrucken und lag Mitte des Viertels zweistellig vorne: 5:15. Vor allem Freiwürfen war es zu verdanken, dass Bamberg nicht abreißen lassen musste. Nach zehn Minuten lag Brose mit drei Punkten zurück: 20:23.

Im zweiten Abschnitt wurde es aus Bamberger Sicht nicht besser. Defensiv stand der deutsche Meister oftmals viel zu weit von seinen Gegenspielern weg. Auf der anderen Seite spielten die Gäste jedoch schnell in der Offensive und zogen so weiterhin Freiwürfe, die sie fehlerlos trafen. Zur Pause fanden 16 Stück bei 16 Versuchen den Weg in den Bremerhavener Korb und sorgten somit dafür, dass der Rückstand human blieb: 39:46.

Viertel Nummer drei gehörte dann Nikos Zisis. Der Routinier nahm nun die Partie in die Hand. Allein in diesen zehn Minuten traf der Kapitän 15 Punkte und war mit hauptverantwortlich, dass Brose Mitte des Abschnitts erstmals ausgleichen konnte: 55:55. Dennoch: die Gastgeber, angetrieben von über 7.000 Zuschauern in der Bremer ÖVB-Arena, ließen nicht locker. Vor dem Schlussviertel lagen die Eisbären mit einem Punkt vorne: 62:63.

Die letzten zehn Minuten zeigte dann Dorell Wright seine Scorerqualität. Er traf, wann immer er wollte, dazu aus jeder Lage. 15 Punkte standen für ihn bis dato zu Buche, am Ende waren es 30, darunter drei Dreier. Es war ein hochklassiges, hartumkämpftes 83:76, das auf der Anzeigetafel stand. Die 30 mitgereisten Bamberger Fans feierten ihr Team, das durch den 16. Saisonsieg auf Tabellenplatz sieben kletterte.

Brose Bamberg:
Hackett 13, Wright 30, Zisis 17, Nikolic, Staiger 5, Mitrovic 4, Wolf dnp, Lô 2, Olinde, Rubit 8, Radosevic 6