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Bayernweite Warnstreiks im öffentlichen Dienst

München/Erlangen (dpa/lby) – Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes haben die Gewerkschaften für heute Landesbeschäftigte im gesamten Freistaat zu Warnstreiks aufgerufen. Bayernweit wird mit Tausenden Teilnehmern bei Arbeitsniederlegungen, Demonstrationen und Kundgebungen gerechnet. Betroffen sind neben Universitäten und Unikliniken, Autobahn- und Straßenmeistereien, Gerichten, Theatern und Museen auch Finanzämter, staatliche Länderbehörden sowie Dienststellen. Auch Angestellte bei der Polizei sowie angestellte Lehrer sollen sich beteiligen. Regionale Schwerpunkte der Aktionen sind München und Erlangen, wo Demonstrationen und Kundgebungen geplant sind.

Die Gewerkschaften fordern in der Tarif- und Besoldungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder eine Verbesserung im Gesamtvolumen von 6 Prozent, die Arbeitgeber hatten bisher kein Angebot vorgelegt. Die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde steht von diesem Donnerstag an bis Samstag (16. bis 18. Februar) in Potsdam an.