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Bayern bei Verbrauch von Versuchstieren ziemlich weit vorne

Bonn (dpa/lby) – Bayern liegt beim Verbrauch von Versuchstieren zu wissenschaftlichen Zwecken im bundesweiten Vergleich an dritter Stelle. Dies geht aus einer am Dienstag vom Deutschen Tierschutzbund veröffentlichten Statistik für 2016 hervor. Im Freistaat wurden an 387 316 Tieren wissenschaftliche Versuche durchgeführt. Im Vorjahr waren des den Angaben nach 423 129 – also gut neun Prozent mehr.

Spitzenreiter war 2016 wie im Jahr zuvor Baden-Württemberg mit 480 902 Tieren, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 470 376 Tieren. Umgerechnet auf die Bevölkerungszahl der Bundesländer liegen die Stadtstaaten Hamburg und Berlin an der Spitze.

Bundesweit wurden fast drei Millionen Tiere (2 854 586) zu Versuchszwecken benutzt. Dabei wurden vor allem Nager (79 Prozent) wie Mäuse und Ratten sowie Fische (12 Prozent) verwendet. Aber auch 3976 Hunde, 2418 Affen und 766 Katzen kamen zum Einsatz.

Der Deutsche Tierschutzbund mit Sitz in Bonn hatte die neuesten Zahlen für 2016 auf Anfrage vom zuständigen Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erhalten.