Bambergs Erzbischof Ludwig Schick ruft die Gläubigen im Erzbistum Bamberg dazu auf, die bevorstehenden Neustrukturierungen aktiv mitzugestalten.

 

In einem Hirtenbrief, der am Sonntag in allen katholischen Gottesdiensten verlesen wird, verweist der Bamberger Oberhirte darauf, dass in den nächsten fünf Jahren sowohl der Einsatz des pastoralen Personals, als auch Verwaltung und Gemeindestrukturen – neu geordnet werden.  Dazu habe man im vergangenen Halbjahr bereits den Ist-Zustand analysiert. Dabei sei deutlich geworden, dass fünfköpfige – hauptamtliche Teams – bestehend aus Priester, Diakon, Pastoral- und Gemeindereferent – am effektivsten für die Menschen wirken können, so Schick. Im Hirtenbrief schreibt er: „In den neuen Seelsorgebereichen können die jetzigen Pfarreien weiter bestehen bleiben, sie werden aber intensiver als bisher zusammenarbeiten müssen“.

Die Zahl der derzeit 94 Seelsorgebereiche wird sich bis zum Jahr 2022 halbieren, heißt es vom Erzbistum.