Bamberger Schulen in Ferien auf Vordermann gebracht

Während Schüler und Lehrer sich in den letzten Wochen entspannen konnten und nicht in den Unterricht mussten, wurde in Bambergs Schulen trotzdem fleißig gearbeitet. Es standen nämlich etliche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten an.

Die Martinsschule wurde saniert und auch die Teilsanierung der Gangolfschule kommt in ihre letzte Phase. Im Mittelpunkt stehen aber in diesem Jahr die Arbeiten am Schulhaus in Bug, das zur Kaulbergschule gehört. Insgesamt fallen hier Kosten von rund 900.000 Euro an, denn es wird einiges erneuert oder ausgebessert. So zum Beispiel der Brandschutz, die Toilettenanlagen und der Eingangsbereich. Auch an anderen Bamberger Schulen wurde gewerkelt: beispielsweise hat die Trimbergschule einen neuen Heizkessel bekommen und die Kunigundenschule eine neue Gasterme. Viel ist auch bei den Gymnasien der Stadt passiert, so wurde beispielsweise die Fassade des Clavius Gymnasiums saniert und im Dientzenhofer-Gymnasium wurde das Sekretariat umgebaut.

 

Hier die ausführliche Mitteilung der Stadt Bamberg:

 

 

 

In den Schulen ist auch im Sommer viel los

 

Ferien werden für umfangreiche Sanierungs- und Bauunterhaltsmaßnahmen des Immobilienmanagements genutzt

 

Was Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte angeht, so herrscht auf den Fluren und Gängen der Schulen im Stadtgebiet in den Sommerferien eher Ruhe. Umso intensiver wurden die vergangenen Wochen von anderen benutzt: Reinigungskräften und Baufirmen. Denn zum einen führt die Stadt Bamberg Generalreinigungen durch. Und zum anderen finden unter der Regie des städtischen Immobilienmanagements Sanierungs- und Renovierungsarbeiten statt. Im August haben sich Bambergs Bildungsreferent Bürgermeister Dr. Christian Lange und der städtische Finanz- und Immobilienreferent Bertram Felix vor Ort in Bug ein Bild von der Lage gemacht. Langes Fazit: „Ich bin dem städtischen Immobilienreferenten und all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr dankbar dafür, dass sie sich für unsere Kinder und Jugendlichen so mächtig ins Zeug legen“, sagte Lange.

 

Neben der Teilsanierung der Gangolfschule, die in ihre Endphase eintritt, sowie der abgeschlossenen Generalsanierung der Martinschule steht in diesem Jahr das Schulhaus Bug als Teilstandort der Kaulbergschule im Mittelpunkt der Arbeiten an den städtischen Schulen. Rund 900.000 Euro werden dort in die Verbesserung des Brandschutzes, die Sanierung der Toilettenanlagen, die Neugestaltung des Eingangsbereiches sowie die Überholung der Raumschalen investiert. Mit den Arbeiten wurde bereits in den Pfingstferien begonnen. Deutlich sichtbar ist inzwischen die neue Fluchttreppe auf der Rückseite des Schulgebäudes. Die alte Treppe in das Schulgebäude ist abgebrochen und wird durch eine barrierefreie Rampe ersetzt. Und in den Klassenräumen werden derzeit akustikverbessernde Maßnahmen an den Decken durchgeführt und die Bodenbeläge erneuert. Das Ziel: Bis zu den Herbstferien 2017 sollen sich die Schülerinnen und Schüler in dem dann teilsanierten Gebäude richtig wohl fühlen.

 

Während es sich bei diesen drei Schulen um eine General- und zwei Teilsanierungen handelt, führt das städtische Immobilienmanagement an fünf weiteren Schulen Arbeiten des so genannten kleinen Bauunterhaltes durch. So wird an der Trimbergschule der Heizkessel durch einen effizienteren Brennwertkessel ersetzt (ca. 150.000 Euro). An der Kunigundenschule wird ebenfalls die Gastherme durch eine Brennwerttherme erneuert und die Hausmeisterwohnung instand gesetzt (ca. 42.000 Euro). An der Fachoberschule wurden Fußbodenarbeiten durchgeführt (ca. 4.000 Euro). An der Hainschule werden seit Ostern die Brandschutzmaßnahmen beispielsweise durch den Neubau einer zweiten Fluchttreppe, den Einbau einer Hausalarmierungsanlage, die Abtrennung von Treppenräumen durch Stahl-Glastüren oder den Austausch diverser Innentüren im Gesamtwert von rund 400.000 Euro vorangetrieben. An den Graf-Stauffenberg-Schulen werden die Trinkwasserinstallation überarbeitet, veraltete Waschbeckenarmaturen ausgetauscht und eine Enthärtungsanlage im Wert von ca. 43.000 Euro eingebaut.

 

Millioneninvestitionen des Zweckverbands Gymnasien

Doch das städtische Immobilienmanagement koordiniert nicht nur die Arbeiten an den Schulen, für welche die Sachaufwandsträgerschaft bei der Stadt Bamberg liegt; gemäß der Aufgabenteilung zwischen Stadt und Landkreis Bamberg wickeln die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die Aufträge des Zweckverbandes Gymnasien Stadt und Landkreis Bamberg ab. Hier liegt neben dem vierten Bauabschnitt der Generalsanierung des Clavius-Gymnasiums (ca. 9,2 Mio. Euro in diesem Bauabschnitt) ein Schwerpunkt auf der Sanierung der Fassade am Hauptgebäude und Rückgebäude des Franz-Ludwig-Gymnasiums (ca. 2 Mio. Euro). Am E.T.A. Hoffmann Gymnasium werden in der unteren Turnhalle eine ballwurfsichere Lochplattendecke eingebaut sowie Malerarbeiten an den Fenstern (zusammen ca. 85.000 Euro) durchgeführt. Am Kaiser-Heinrich-Gymnasium steht der Einbau einer Enthärtungsanlage in der Turnhalle sowie der Austausch der Dusch-Armaturen an (ca. 21.000 Euro); und am Dientzenhofer-Gymnasium werden das Sekretariat umgebaut und Malerarbeiten in den Klassenzimmern im vierten Stock durchgeführt (ca. 50.000 Euro).

 

„Diese Beispiele zeigen, dass die Stadt Bamberg und der Zweckverband Gymnasien einen klaren finanzpolitischen Schwerpunkt auf die Sanierung unseren Schulen setzen“, zeigte sich Bürgermeister Dr. Christian Lange erfreut.

 

Bug bekommt 25 neue Hortplätze

Was den städtischen Bildungsreferenten in Bug ebenso freute, ist die Tatsache, dass gegenüber der Schule auf dem Grundstück hinter der Dreifaltigkeitskirche die Arbeiten für den neuen Kinderhort im Wiesengrund voranschreiten. Hier sollen im Herbst 25 Hortplätze für Kinder entstehen. Zusammen mit dem neuen Kinderhort am Katholischen Bildungszentrum am Stephansberg werden dann voraussichtlich ab Februar insgesamt 50 neue Hortplätze für Kinder aus dem Berggebiet zur Verfügung stehen.

 

Bilder: Stadt Bamberg