Bamberg: Bauarbeiten an der ehemaligen Klosteranlage St. Michael kommen gut voran

Schon seit 2012 ist ein Wahrzeichen der Unesco-Welterbestadt Bamberg geschlossen – denn die ehemalige Klosterkirche St. Michael musste dringend saniert werden. Inzwischen
kommen die Arbeiten gut voran. Jetzt ist die weithin sichtbare Bekrönung auf dem Chor der Kirche nach Überarbeitung und Neuvergoldung wieder aufgesetzt worden. Rund 50 Millionen Euro sind notwendig, um den berühmten Kirchenbau samt Klosteranlage umfassend zu sanieren. So gab es beispielsweise Probleme mit der Statik der Kirche, sogar Steinbrocken waren bereits herabgestürzt. Aber auch an der kompletten ehemaligen Abtei wird gearbeitet. Zudem soll ein Info-Zentrum mit Stiftsladen entstehen. Weltberühmt ist das Deckengemälde in der Kirche: Der sogenannte Himmelsgarten zeigt fast 600 verschiedene Pflanzenarten und wurde Anfang des 17. Jahrhunderts geschaffen. Die 1015 gegründete Abtei St. Michael wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die einstige Klosteranlage, die im
Bamberger Stadtbild kaum zu übersehen ist, gehört heute der Bürgerspitalstiftung und damit indirekt der Stadt Bamberg.