Aufnahmeeinrichtung Oberfranken in Bamberg – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kann Wunsch der Bürger nach Obergrenze von 1500 Bewohnern nachvollziehen

1.500 und 2025. Diese zwei Zahlen hat Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann gestern Abend im Rahmen einer CSU-Diskussion zum Thema Innere Sicherheit in Bamberg immer wieder zu hören bekommen. Hier ein Bericht von Richard Krill:

 

Bestätigen konnte Herrmann aber die zweite Zahl: Im Jahr 2025 soll Schluss sein mit der Einrichtung auf Bamberger Boden.

 

Hier weitere Meldungen:

 

Der Wunsch vieler Bamberger und des Stadtrates ist im Moment eine Zahl: 1.500. Für viele ist das die Obergrenze der Bewohnerzahlen für die Belegung der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken im Osten der Stadt. Gestern Abend (27.03.) war Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei einer CSU-Diskussion in Bamberg zu Gast. Er kann den Wunsch nachvollziehen und hält diese Zahl auch für richtig. Aber:

Fix hingegen ist eine Jahreszahl: 2025 soll die Einrichtung in Bamberg schließen, das konnte Innen- und Integrationsminister Herrmann bestätigen. Weiter beschlossene Sache: Die Zahl der Sicherheitsdienstmitarbeiter in der AEO wird tagsüber und nachts jeweils aufgestockt. Und Ab September sind die versprochenen Polizisten dann in Bamberg im Dienst der Polizei Bamberg Stadt. Bisher sind schon 14 da. Das heißt: im Herbst kommen die restlichen 6.

 

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Als bayerischer Innen- und neuerdings auch als Integrationsminister ist Joachim Herrmann seit knapp einer Woche auch für Einrichtungen wie die Bamberger Aufnahmeeinrichtung Oberfranken zuständig. Gestern hat er sich vor Ort ein Bild gemacht. Eine erste Konsequenz: Tagsüber sind bald 65 statt 50 Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes vor Ort, nachts 35 statt wie bisher 25. Dazu Herrmann im Radio Bamberg Interview:

Die von der Stadt und vielen Bürgern geforderter Obergrenze von 1500 Menschen in der AEO hält Herrmann für so wörtlich „richtig.“ Er müsse sich in seinem neuen Ressort aber erst einen Überblick verschaffen, um danach über die Verteilung in andere Bezirke zu entscheiden zu können.