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Audi verkauft in China ein Drittel weniger Autos

Ingolstadt (dpa) – Der Audi-Absatz ist im Januar um 13,5 Prozent eingebrochen. Grund ist ein Absturz der Verkaufszahlen in China, wo Audi mit seinen Händlern derzeit über neue Verträge verhandelt. Dort fiel der Audi-Absatz um 35 Prozent.

Die Ingolstädter VW-Tochter verkaufte in China nur noch 35 000 Autos, vor einem Jahr waren es 54 000 gewesen. Audi-Vertriebschef Dietmar Voggenreiter sprach am Dienstag von einer temporären Entwicklung. «In Europa und Nordamerika konnten wir mehr Kunden zu Jahresbeginn erreichen als je zuvor», sagte er. «Auch in China bleiben wir für die künftige Geschäftsentwicklung optimistisch.» Weltweit sank die Zahl der Auslieferungen im Januar auf 124 000.