Brose Bamberg verliert erstes Spiel im Vorbereitungsturnier knapp.

In Zadar mussten sich die Bamberger am Abend nach Verlängerung gehen Khimki Moskau mit 75 zu 77 geschlagen geben. Bester Werfer auf Bamberger Seite war Luka Mitrovic mit  15 Punkten. Schon heute steht Spiel 2 auf dem Plan gegen den aktuellen Euroleague Champion Fenerbahce Istanbul, mit den beiden Ex-Bambergern Nicolo Melli und Brad Wannamaker. Jump in Zadar ist um 17.30 Uhr.

 

 

Hier der Pressetext von Brose Bamberg:

Brose unterliegt Khimki Moskau nach Verlängerung

 

Brose Bamberg ist mit einer Niederlage in das Zadar Tournament 2017 gestartet. Gegen den Euroleague-Konkurrenten Khimki Moskau unterlag der deutsche Meister nach Verlängerung mit 75:77. Mit ausschlaggebend für die Niederlage war sicherlich die Reboundleistung. Während sich Moskau 43 Bälle sicherte, waren es bei Brose nur 27. Bester Bamberger Werfer waren Mitrovic (15), Taylor (13), Hackett (10) und Hickman (10).

Andrea Trinchieri: „Wir müssen uns verbessern. Wir müssen verstehen, was uns noch fehlt. Und fehlt ein Cent, um Millionär zu sein. Dieser Cent kann unter dem Korb, am Ring, auf der Bank, im Training liegen. Wir müssen ihn nur finden. Das haben wir bis jetzt noch nicht.“

Broses Head Coach konnte nahezu auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Einzig Ali Nikolic fehlte, er stößt am Samstag zum Team. Die Anfangsphase war auf beiden Seiten von offensiven Ungenauigkeiten geprägt (4:5, 5.). Bis zum Ende der ersten zehn Minuten konnten diese jedoch weitestgehend abgestellt werden. Vor allem Luka Mitrovic zeigte seine Fähigkeiten: sieben Punkte und zwei Rebounds standen für ihn nach dem ersten Viertel zu Buche; Brose führte mit 18:17. Zweiter Abschnitt, wieder ein zerfahrener Beginn. Vor allem die Dreier wollten nicht fallen. Als sie es dann aber doch ansatzweise taten, lief es auch offensiv etwas runder. Zunächst Hackett, dann Hickman waren von Außen erfolgreich (29:29, 17.). Zur Pause lag Bamberg mit zwei Punkten zurück: 35:37. Manko bis dato: im Reboundverhältnis führte Khimki mit 22:10.

Moskau kam besser aus der Kabine (38:43, 22.). Allerdings egalisierte zunächst Bryce Taylor durch fünf Punkte in Folge den Spielstand, Hackett besorgte per Freiwurf die Brose-Führung (44:43, 24.). Ein 6:0-Run in der letzten Minute des dritten Viertels sorgte für einen Bamberger Sechs-Punkte-Vorsprung. Vor dem Schlussabschnitt führte der deutsche Meister mit 58:52. In den ersten fünf Minuten des letzten Viertels passierte nicht viel (61:56, 35.). Bei Bamberg wollte jetzt kaum mehr ein Wurf fallen. Die Folge: Khimki konnte zwei Minuten vor Schluss ausgleichen, kurz darauf durch einen Honeycutt-Freiwurf sogar wieder in Führung gehen (62:64, 38.). Hickman holte die durch vier Punkte in Folge aber wieder auf Brose-Seite zurück: 66:64. Moskau glich aus, Hackett wieder mit der Führung, in der letzten Sekunde dann der Tip-In von Markovic: 68:68, Verlängerung. Ein 6:0-Lauf von Khimki sorgte in den ersten beiden Minuten der Overtime für die Vorentscheidung. Dachten viele. Aber Brose zeigte Kämpfermentalität, kam nochmals auf einen Zähler ran (75:76, 44.), am Ende aber reichte es nicht: 75:77.

Morgen steht Partie zwei auf dem Programm. Um 17.30 Uhr geht es dann gegen den amtierenden Euroleague-Champion Fenerbahce Istanbul. Dabei kommt es auch zum Wiedersehen mit zwei Bekannten. Sowohl Nicolò Melli als auch Brad Wanamaker werden für Istanbul mit von der Partie sein.

Brose Bamberg:
Hackett 15, Miller 4, Hickman 10, Zisis 3, Staiger, Mitrovic 15, Lô 3, Harris 4, Rubit 7, Heckmann 2, Radosevic 4, Taylor 13